19. Oktober 2016 – 12:05
bransonrichardfotovirginhotels

Die Pläne von Virgin-Chef Richard Branson zum Aufbau einer Kreuzfahrtflotte nehmen offenbar konkretere Formen an. In Miami präsentierte der umtriebige Unternehmer einen neuen Markennamen – Virgin Voyages – und Pläne für drei Schiffe, die ab 2020 auf Reisen gehen sollen. Mit dem Bau der Schiffe in der italienischen Fincantieri-Werft solle im nächsten Jahr begonnen werden, kündigte Branson an. Die Finanzierung der Neubauten durch ein Konsortium, an dem das Private-Equity-Unternehmen Bain Capital und die Virgin Group beteiligt sind, werde in den nächsten Wochen abschließend geklärt.

Branson wäre nicht Branson, wenn er seinem neuen Projekt nicht einen geheimnisvollen Anstrich verliehe. Denn klar ist bislang nur, dass die Schiffe ihre Basis in Miami haben und von dort aus durch die Karibik kreuzen und jeweils bis zu 2.700 Passagiere beherbergen sollen. Während das Routing also dem amerikanischen Mainstream entspricht, sollen sich die Schiffe deutlich vom Massenmarkt abheben. Viel konkreter wird Branson allerdings nicht. Er verspricht lediglich, Virgin Voyages werde die "unwiderstehlichsten Kreuzfahrterlebnisse" anbieten. Seine Entwürfe für die Schiffe basierten auf den Anregungen "Tausender künftiger Kreuzfahrer und Reiseprofis".

18. Oktober 2016 – 21:37
holidaycheckdie-meist-bewerteten-branchen

Das ist das Ergebnis einer Studie des Bewertungsportals Holidaycheck, an der 1.821 Befragte teilnahmen. 46 Prozent lesen demnach mehrmals im Monat Beurteilungen zu Services oder Produkten, Jüngere machen davon häufiger Gebrauch als Ältere. Und knapp 82 Prozent der Befragten haben schon einmal selbst eine Bewertung abgeliefert. Das Thema Reisen besitzt dabei einen hohen Stellenwert - 62 Prozent haben sich dazu bereits auf einer der einschlägigen Plattformen geäußert. Häufiger beurteilt als die Reiseindustrie werden nur Online-Händler (69%). Dahinter folgen mit großem Abstand (39%) Bars, Restaurants und Cafés. Zu Reisen geben etwa ebenso viele Frauen wie Männer ihren Senf, während andere Themen, zum Beispiel Kleidung oder Elektronik, klar weiblich oder männlich besetzt sind.

Bei 80 Prozent der Leser beeinflussen Bewertungen die Kaufentscheidung, für 85 Prozent steigern positive Kommentare das Vertrauen in die Marke. 56 Prozent finden Online-Bewertungen ebenso wertvoll oder gar wertvoller als Tipps von Familie, Freunden oder Bekannten. Allerdings findet es nicht jeder toll, dass seine Zeitgenossen ständig zu allem ihr Feedback geben. Rund ein Viertel fühlt sich dadurch gestresst, hält die Aussagen für wenig hilfreich oder meint, die Bewertungswut mache es unmöglich, einfach die Zeit zu genießen. Weitere 16 Prozent sind sich in dieser Hinsicht unsicher.

18. Oktober 2016 – 15:58
taifun-sakiragrafikhong-kong-observatory

Nachdem der Sturm über die Philippinen und die chinesische Insel Hainan hinweggezogen ist, bewegt er sich nun auf die chinesisch-vietnamesische Grenze zu. Allgemein wird damit gerechnet, dass er sich bei seinem Zug über die Landmasse in nordwestlicher Richtung abschwächt; allerdings wird er weiter von heftigen Regenfällen begleitet. Davon werden vor allem der Norden Vietnams und die chinesischen Provinzen Guangdong und Gunagxi betroffen sein. Die zentrale Region Vietnams, in der seit Tagen unter starken Überschwemmungen und Erdrutschen leidet, wird dieser Sturm wohl nicht heimsuchen. Doch auch wenn Sarika endlich vorbeigezogen ist, kann für die Region noch keine Entwarnung gegeben werden. Denn nach Sarika braut sich nun der nächste Taifun zusammen. Die Meteorologen rechnen damit, dass Haima am Mittwoch die philippinische Insel Luzon und am Freitag die Provinz Guangdong im Südosten Chinas erreicht.

18. Oktober 2016 – 13:11
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Vor einigen Wochen kündigte Dietmar Gunz an, dass seine FTI Group in Ägypten mehrere Hotels von der Unternehmensgruppe seines Gesellschafters Samih Sawiris, Orascom, übernehmen und unter dem eigenen Label Labranda betreiben wolle. Nun hat Orascom Details des Deals bestätigt und sogar mit Zahlen unterlegt. Demnach mietet die FTI Group von Orascom-Tochtergesellschaften die Hotels Royal Azur, Club Azur und Makadi Gardens in Makadi Bay. Der dreijährige Mietvertrag sieht vor, dass FTI für die drei Anlagen mit insgesamt 1.111 Zimmern im ersten Jahr 3,3 Millionen Euro zahlt. Die Summe erhöht sich anschließend um fünf Prozent im Jahr. Wie alle Labranda-Häuser vermarktet FTI die drei Hotels im deutschen Markt nicht exklusiv über die eigenen Veranstaltermarken, sondern auch über Drittveranstalter und andere Vertriebspartner. Die Kapazitäts- und Auslastungsplanung übernimmt die Incoming-Tochter Meeting Point, die auch für die Streuung der Zimmerkontingente über die verschiedenen Quellmärkte hinweg verantwortlich ist.

Die Übernahme erfolgt zum 1. November. Zwei der drei Hotels, die FTI nun anmietet, waren aufgrund der Reisebeschränkungen aus Russland seit Dezember 2015 geschlossen.

Weitere infos zur FTI-Hotelmarke Labranda lesen Sie hier.

17. Oktober 2016 – 15:02
griechenlandfirasantorin13

Das Geschäft mit Kreuzfahrttouristen in Griechenland könnte im nächsten Jahr um rund 30 Prozent zurückgehen. Das hat der griechische Tourismusverband Sete anhand der Routenpläne der Kreuzfahrtanbieter für 2017 ermittelt. Schuld daran ist ausgerechnet ein Effekt, der den Griechen in diesem Jahr noch zu besonders vielen Kreuzfahrtankünften verhalf. Die unsichere Lage in der Türkei veranlasste Reedereien zu kurzfristigen Routenänderungen, von denen zahlreiche griechische Destinationen profitierten. Für 2017 haben die Anbieter nun weitgehend ohne die Türkei geplant. Und weil eine Reihe griechischer Häfen in Verbindung mit der Türkei angelaufen wurden, haben die Unternehmen sie gleich mit von der Liste gestrichen.

14. Oktober 2016 – 17:04
thailandrezept-thunfischsalatgrossfoto-hayit-verlag

Preiswert, schnell und unkompliziert zubereitet – das hatte sich Petra Uher vorgenommen, als sie begann, Rezepte für ihr Buch zu sammlen. Sie reiste durch Thailand und war von der Vielfalt der Küche beeindruckt. Mal scharf, mal mild, mal nussig, mit Einflüssen aus ganz Asien. "100 thailändische Gerichte" ist als Taschenbuch im Hayit-Verlag erschienen, 140 Seiten für 14,95 Euro.

Und hier das Rezept aus dem Buch für den leckeren Salat auf dem Foto:

Thailändischer Thunfisch-Salat

Der Salat wird in kleinen Portionen auf Salatblättern drapiert und kann mit den Fingern gegessen werden. Ein attraktiver Appetitanreger oder ein Snack zum Bier.

Zutaten für 2 Personen:
250 g Thunfisch in Öl
1 Tasse klein geschnittenes Schweinefleisch
2 EL fein gehackte Ingwerwurzel
2 EL fein gehackte rote Schalotte
½ TL Knoblauchpulver
1 TL Salz
2 EL Zitronensaft
½ TL geriebene Zitronenschale
2 EL geröstete Kokosflocken
½ Tasse gehackte Erdnüsse
Je 1 TL Chilipulver und gehackter Koriander
Salatblätter zum Portionieren

Zubereitung:
Das Fleisch in der Pfanne ohne Öl braten und mit dem abgetropften Thunfisch vermischen. Gleichzeitig Knoblauchpulver, Salz und Zitronensaft untermischen. Nun auch den gehackten Ingwer, die Schalotten und die Zitronenschale untermengen.
Den Salat auf einzelnen Salatblättern portionieren und mit gerösteten Kokosflocken, Erdnüssen, Chilipulver und gehacktem Koriander garnieren.
Zubereitungszeit: 40 Minuten

Guten Appetit!

Thunfisch-Salat

Der folgende Salat wird in kleinen Portionen auf Salatblättern drapiert und kann mit den Fingern gegessen werden. Ein attraktiver Appetitanreger oder ein Snack zum Bier.

Zutaten

250 g Thunfisch in Öl

1 Tasse klein geschnittenes Schweinefleisch

2 EL fein gehackte Ingwerwurzel

2 EL fein gehackte rote Schalotte

½ TL Knoblauchpulver

1 TL Salz

2 EL Zitronensaft

½ TL geriebene Zitronenschale

2 EL geröstete Kokosflocken

½ Tasse gehackte Erdnüsse

Je 1 TL Chilipulver und gehackter Koriander

Salatblätter zum Portionieren

Zubereitung

Das Fleisch in der Pfanne ohne Öl braten und mit dem abgetropften Thunfisch vermischen. Gleichzeitig Knoblauchpulver, Salz und Zitronensaft untermischen. Nun auch den gehackten Ingwer, die Schalotten und die Zitronenschale untermengen.

Den Salat auf einzelnen Salatblättern portionieren und mit gerösteten Kokosflocken, Erdnüssen, Chilipulver und gehacktem Koriander garnieren.

Zubereitungszeit: 40 Minuten

Für 2 Personen

14. Oktober 2016 – 16:31
bangkokskytrainsunsetfotowikipedia

Die Vorschriften, die die thailändische Regierung nach dem Tod von König Bhumibol Adulyadej am Donnerstag erlassen haben, teiffen auch das touristische Leben des Landes. So sind in den nächsten 30 Tagen sämtliche Feierlichkeiten untersagt, darunter die bei Touristen beliebten Partys an den Stränden der Inseln. Zudem soll der Alkoholausschank in der Öffentlichkeit eingeschränkt werden. Unerwünscht sind auch bunte Kleidung und überschwängliche Fröhlichkeit. "Reisende sollten die Gefühle und Trauerbekundungen des thailändischen Volkes respektieren; auf angemessene Kleidung in der Öffentlichkeit sollte geachtet werden“, schreibt das Auswärtige Amt in einem aktualisierten Reisehinweis.

Der Königspalast, der zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Landes zählt, bleibt zunächst bis zum 20. Oktober geschlossen. Zudem fallen zahlreiche Festlichkeiten aus oder werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Davon seien etwa eine Prozession mit illuminierten Booten in Nakhorn Phanopm, das Yi Peng Laternenfestival in Chiang Mai und das Amazing Elephant Festival in Surin betroffen, berichtet die „Bangkok Post“.

Auch nach Ablauf der 30-tägigen strengen Trauervorschriften könnten Einschränkungen des öffentlichen Lebens nicht ausgeschlossen werden, schreibt das Auswärtige Amt. Denn die von der Militärregierung verordnete Staatstrauer dauert ein ganzes Jahr. Noch vorsichtiger als ohnehin schon sollten Besucher im Zusammenhang mit Bemerkungen über den verstorbenen König sein. Bei Majestätsbeleidigung verstehen die Thailänder keinen Spaß, sie wird mit langen Haftstrafen geahndet. Seit der Machtübernahme durch die Militärjunta 2014 wurde die Verfolgung der Majestätsbeleidigung noch verschärft.

14. Oktober 2016 – 13:17
herzog-reneceo-der-touristik-foto-der-touristik

Bei DER Touristik erhalten die Quellmärkte Deutschland, Österreich und Schweiz zum neuen Geschäftsjahr ein gemeinsames Management Board. Mit der Umwandlung der bislang zwei Boards in ein einziges sollen vor allem Entscheidungsprozesse vereinfacht werden. René Herzog, CEO Central Europe, der das neue Gremium führt, begründet die Zusammenlegung so: "Zu viele Sitzungen lähmen. Wir brauchen sehr gut vorbereitete, entschlossene und schnelle Entscheidungen. Und dafür richten wir die Zusammenarbeit der Geschäftsführungen in den Quellmärkten Deutschland, Österreich und der Schweiz neu aus."

Mark Tantz, bislang für die Geschäftsreisesparte FCM Travel Solutions verantwortlich, wechselt in die Touristik und gehört dort nun der Geschäftsführung an. In seinem Ressort werden Linienflug, Prozesse und Vertrieb gebündelt. Neuer Geschäftsführer der Geschäftsreisesparte wird Christoph Führer. Er leitet zudem die Direktvertriebstochter Clevertours. Führer war seit 2014 Chief Commercial Officer der DER Touristik.

Außer Herzog, Führer und Tantz sind Matthias Rotter als Geschäftsführer DER Touristik Frankfurt, Rolf Dieter Maltzahn als Geschäftsführer DER Touristik Köln, Dieter Zümpel  als CEO Kuoni Schweiz, Andreas Heimann als DER Reisebüro-Geschäftsführer, CFO Klaus Franke und Online-Chef Jomique de Vries Mitglieder des Gremiums. Neu hinzu kommt als Technikchef Dirk Tietz.

Verantwortlich für die weltweiten Aktivitäten der DER Touristik Group bleibt unverändert das International Board unter der Leitung von Sören Hartmann. Dazu gehören außerdem René Herzog, Leif Vase Larsen als CEO Northern Europe, Ferid Nasr als CEO Eastern Europe, Dirk Tietz als Chief alsTransformation Officer, Michael Kimmer für Destination Management und Hotels und als Finanzchef Boris Schnabel, der diese Funktion Anfang Oktober übernommen hat.

14. Oktober 2016 – 12:54

Durch die Geschosse wurde nach Berichten tükischer Medien niemand verletzt. Eines habe das Gebäude eines Fischhandels getroffen, das andere schlug in ein ungenutztes Stück Land ein. Die Einschlagstellen liegen zwischen der Stadt Antalya und dem Badeort Kemer. Die Raketen sollen von nahe gelegenen Hügeln abgeschossen worden sein. Wer dafür verantwortlich ist, ist bislang nicht bekannt. Laut der Online-Ausgabe von "Hürriyet" wurde zudem ein mit Gas beladener LKW mit einem Sprengsatz attackiert, aber nicht getroffen.

14. Oktober 2016 – 08:15

Der Protest der Reiseverbände gegen den Entwurf zur neuen Pauschalreiserichtlinie hat im Bundesjustizministerium offenbar Wirkung gezeigt. Staatssekretär Gerhard Billen hat gestern erläutert, was geändert werden soll. Der DRV sieht eine deutliche Verbesserung gegenüber des ersten Gesetzentwurfs, doch einige Kröten wird die Branche wohl schlucken müssen.

Vor allem wird das Geschäft von Reisebüros bürokratischer. So soll der Vermittlung von Reiseleistungen künftig ein "neutrales Beratungsgespräch" vorangestellt werden. "Erst, wenn der Kunde sich entschieden hat, ob er eine Pauschalreise oder einzelne Reiseleistungen buchen will, erfolgt die rechtliche Zuordnung der Tätigkeit des Reisebüros als Veranstalter oder Vermittler", formuliert es der DRV. Die Rolle des Reisebüros als neutrale kompetente Beratungsstelle könne so erhalten bleiben.

Billen habe klargestellt, dass im Zusammenhang mit Pauschalreisen oder verbundenen Reiseleistungen mindestens zwei unterschiedliche Arten von Reiseleistungen zusammengeführt werden müssten. "Der Sicherungsschein ist gerettet", so der DRV, er werde nicht abgeschafft, wie ursprünglich geplant. Zudem stelle der Gesetzgeber klar, dass eine Einzelleistung keine Pauschalreise sein könne. Tagesfahrten seien aus dem Gesetz herausgenommen worden.

Nicht durchsetzen konnte sich die Branche bei der Definition von verbundenen Reiseleistungen. Damit sie als solche gelten und nicht als Pauschalreise, müsse jede einzelne Leistung separat abgerechnet und bezahlt werden. Problematisch auch die sogenannte Schwarztouristik. So soll etwa von Schulen, Kirchen oder Vereinen organisierte Reisen vom Geltungsbereich des Gesetzes gänzlich ausgenommen sein. Dies sei "nicht im Sinne eines fairen Wettbewerbs", so der DRV und "äußerst problematisch".

Als nächstes muss sich das Bundeskabinett mit dem Gesetzentwurf befassen und ihn beschließen, danach hat der Bundestag das Wort.