05. Oktober 2016 – 15:23
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Nach starken Regenfällen im Süden Australiens ist derzeit ein Teilabschnitt der beliebten Great Ocean Road im Bundestaat Victoria aus Sicherheitsgründen nicht befahrbar. Der betroffene, zwei Kilometer lange Abschnitt zwischen den Ortschaften Separation Creek und Wye River sei bis auf weiteres für den Verkehr gesperrt, da ein Abgang von Schlammlawinen nicht ausgeschlossen werden könne, sagt das deutsche Büro von Visit Victoria. Alle Ortschaften entlang der Great Ocean Road und auch die Felsformationen der Zwölf Apostel seien aber über Inlandsrouten erreichbar. Eine örtliche Umleitung ab Separation Creek wurde durch das Hinterland über die C151 und C119 via Forrest direkt nach Apollo Bay eingerichtet. Die 40 Kilometer lange Umleitung erfolgt auf kleinen Nebenstraßen durch den Great Otway Nationalpark. Bussen und Wohnmobilen wird empfohlen, zunächst von Melbourne die Schnellstraße M1 bis Colac und von dort aus über die C155 auf die Great Ocean Road zu fahren. Reisenden, die einen Ausflug an die Great Ocean Road planen, wird empfohlen, sich über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Zu aktuellen Informationen gelangen Reisende hier.

05. Oktober 2016 – 11:29
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Das ergab eine Umfrage der städtischen Behörden. Die meisten Sorgen bereiten den Bewohnern der katalanischen Metropole demnach Streiks, die von 13 Prozent für das gravierendste Problem gehalten werden. Direkt danach folgt der Tourismus mit acht Prozent, gleichauf mit der Verkehrssituation. Deutlich weniger Barcelonès nennen Faktoren wie  Unsicherheit, Infrastrukturprobleme, mangelnde Sauberkeit, die wirtschaftliche Lage, Armut oder Umweltverschmutzung.

Nach Berichten spanischer Medien ist es das erste Mal, dass mit dem Tourismus, der in Barcelona für zwölf Prozent der Wirtschaftsleistung steht und 120.000 Menschen beschäftigt, ein Wirtschaftsfaktor an vorderster Front der größten Besorgnisse steht. Der örtliche Hotellerieverband machte in einer Stellungnahme die anhaltende mediale Debatte um den Tourismus und "illegale Aktivitäten" im Umfeld der Branche für das schlechte Image des Tourismus in der Stadt verantwortlich. In jüngerer Zeit hatte sich dort die Diskussion um die Vermietung von Ferienapartments in der Innenstadt über Plattformen wie Airbnb und einen ausufernden Partytourismus zugespitzt. 2015 besuchten fast neun Millionen Übernachtungsgäste die 1,6 Millionen-Einwohner-Stadt.

05. Oktober 2016 – 10:29
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Tui und Etihad Airways führen nun offiziell Verhandlungen über die Gründung einer gemeinsamen Ferienfluggesellschaft. In die neue Airline sollen 21 Flugzeuge der angeschlagenen Etihad-Beteiligung Airberlin sowie alle 41 Tuifly-Maschinen inklusive der 14 derzeit von Tuifly für Airberlin betriebenen eingebracht werden. Der gemeinsame Carrier soll von Deutschland, der Schweiz und Österreich aus fliegen, den Vertrieb will Tui steuern.

Bis zu welchem Zeitpunkt die Gesprächspartner eine Einigung erzielen wollen, lassen sie offen. Offiziell heißt es nur, man beabsichtige "die Verabschiedung eines Grundsatzabkommens zu gegebener Zeit". Zudem unterliege "jegliche Vereinbarung den notwendigen unternehmensinternen und behördlichen Genehmigungen". In den vergangenen Tagen hatte eine ungewöhnlich hohe Zahl von Krankmeldungen bei Tuifly zu Personalknappheit und in der Folge zu Flugausfällen und Verspätungen geführt, von denen auch die 14 Jets, die für Airberlin betrieben werden, betroffen waren. Bei den Belegschaften der Tui-Airline und Airberlins sorgen die Spekulationen um die künftigen Pläne für große Aufregung, weil die Mitarbeiter einen forcierten Personalabbau befürchten.

04. Oktober 2016 – 12:45
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"Es wird nicht alles gut." Darin waren sich RTK-Chef Thomas Bösl, Reisebüroinhaber und DRV-Vizepräsident Ralf Hieke und DRV-Präsident Norbert Fiebig auf der Jahrestagung der Reisebürokooperation am vergangenen Wochenende einig. Die Novelle der Pauschalreiserichtlinie werde weder von der Bundesregierung zurück nach Brüssel verwiesen noch dürfe man erwarten, dass man sich mit der Umsetzung mehr Zeit lassen könne als bisher angenommen. Vom 1. Juli 2018 an muss die neue Richtlinie von der Branche umgesetzt werden.

Allerdings besteht bislang keine abschließende Klarheit über einige Details in der Formulierung der neuen gesetzlichen Regelungen. Ein Beispiel: Im aktuellen Referentenentwurf trennt der Gesetzgeber nicht zwischen dem Beratungs- und dem Verkaufsprozess. Das bedeutet für Reisebüros, dass sie einen Kunden, der etwa einen Flug nach New York und dort ein Hotel buchen will, unverzüglich darauf hinweisen müssen, dass er damit "verbundenen Leistungen" bucht, wenn sie nicht in die Veranstalterhaftung geraten wollen. Unter "verbundenen Leistungen" versteht die Richtlinie den Verkauf mindestens zweier Elemente für eine Reise, sofern es sich nicht um eine Pauschalreise handelt. Die Reisebüros sollen den Kunden dazu ein Formblatt vorlegen, auf dem sie unterschreiben, dass sie wissen, dass es sich um diese "verbundenen Leistungen" handelt und dass ihr Reisebüro dafür keine Haftung als Veranstalter übernimmt.

Formulare für den Haftungsausschluss

"Ein Unding," findet DRV-Vize Hieke. Denn ein Expedient sei damit verpflichtet, seinem Kunden bereits das erste Formular vorzulegen, bevor er überhaupt weiß, was dieser genau will. Doch ob es so weit kommt, ist fraglich. DRV-Chef Fiebig ist jedenfalls optimistisch, dass der Gesetzgeber sich breitschlagen lassen wird, eine Unterscheidung zwischen dem Beratungs- und dem Verkaufsprozess vorzunehmen. Dann könnte die Beratung ohne Rücksicht auf die Frage erfolgen, ob das Reisebüro in die Veranstalterhaftung geht oder nicht. Die Frage der Haftung könnte mit dem Kunden dann unmittelbar vor der Buchungseingabe, also dem eigentlichen Verkaufsprozess, geklärt werden. Völlig ungewiss ist indessen, ob die Kunden tatsächlich gewillt sind, ihrem Reisebüro einen Freibrief für den Haftungsausschluss auszustellen. Tun sie das nicht, muss der Mittler auf den Deal verzichten oder eben doch die Veranstalterhaftung übernehmen. Dafür bereiten die Versicherer bereits neue Policen vor. Details dazu stehen allerdings noch nicht fest. Neue Versicherungspolicen werden die Reisebüros auch brauchen, weil sie künftig Kundengelder, die über ihr Konto laufen, gegen die eigene Insolvenz absichern müssen. Dass diese Absicherungspflicht tatsächlich kommt, halten sowohl Juristen als auch Verbandsvertreter für sicher.

Wenig Hoffnung macht Fiebig dem Vertrieb auch im Hinblick auf die bevorstehende Verschärfung seiner Informationspflichten. Künftig müssen die Reisebüros ihre Kunden vor der Buchung über die Einreisebestimmungen des gewählten Zielgebietes informieren. Kompliziert kann das vor allem werden, wenn es sich bei den Kunden nicht um deutsche Staatsbürger handelt. Bisher lag die Informationspflicht in dieser Angelegenheit allein beim Reiseveranstalter. Zudem wird die Haftung der Reisebüros in der neuen Richtlinie ausgedehnt. So werden sie etwa für Buchungsfehler selbst gerade stehen müssen.

02. Oktober 2016 – 21:09
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Thomas Bösl griff bei der Tagung seiner Reisebürokooperation RTK am vergangenen Wochenende einen altbekannten Konflikt auf, der bei den Reisebüros gleichwohl den Charakter eines Reizthemas nicht verloren hat. Der RTK-Chef mahnte von den Veranstaltern kundengerechtere Lösungen beim Versand der Reiseunterlagen an. Diese versuchten nach wie vor, und in immer stärkerem Maße, den Versand ausschließlich auf elektronischem Weg anzubieten. Ihre Argumentation: Angesichts der nahezu flächendeckenden Internet-Nutzung quer durch alle Altersgruppen wünsche die überwältigende Mehrheit der Kunden keine gedruckten Dokumente mehr. Das sei eine Behauptung, die der Realität im Reisebüro-Alltag nicht entspreche, formulierte Bösl in seiner Eröffnungsrede unter starkem Applaus der RTK-Mitglieder.

"Nicht alle, aber doch ein erheblicher Teil der Reisebürokunden wünscht sich zur Bestätigung seiner Buchung für die schönsten Tage des Jahres weiterhin Unterlagen auf Papier", sagte Bösl. Es sei sowohl im Interesse der Veranstalter als auch der Reisebüros, diesem Wunsch zu entsprechen. Der so entstehenden Kundenkontakt vor Beginn der Reise sei für Veranstalter und Vertrieb gleichermaßen attraktiv, beispielsweise, um den Kunden Zusatzleistungen anzubieten. "Kosten und Arbeit dafür dürfen aber nicht einseitig zu Lasten des Vertriebs gehen", fordert der Kooperations-Chef. Gleichzeitig deutete er im Hinblick auf die Kostenverteilung Gesprächsbereitschaft an – vorausgesetzt, die verschickten Dokumente seien entsprechend hochwertig.

Kaum Streitthemen zwischen Reisebüros und Veranstalter

Davon abgesehen scheinen die Konflikte zwischen Produzenten und Vertrieb aber angesichts vielfältiger externer Einflüsse auf die Branche und der damit einhergehenden Bedrohungen in den Hintergrund getreten zu sein. Terror und Verunsicherung fördern offensichtlich den Schulterschluss. So erwähnte Bösl die gewachsene Arbeitsbelastung durch längere Beratungszeiten und die Verlagerung großer Kapazitäten vom östlichen ins westliche Mittelmeer zwar, leitete daraus aber keine Forderungen ab. Ausdrücklich lobte er, dass die großen Veranstalter in den vergangenen zwei Jahren mit auskömmlicheren Provisionen und längeren Laufzeiten der Provisionsregelungen auf den stationären Vertrieb zugegangen seien. Die Erkenntnis, dass persönliche Beratung gerade in unsicheren Zeiten wichtiger sei den je, habe Früchte getragen.

Aber nicht nur die Produzenten, sondern auch die Reisebüros seiner Organisation seien dabei, ihre "Hausaufgaben" zu erledigen, zum Beispiel bei der Aufbereitung valider Kundendaten. So sei seit dem Start der Software „Vermarktungspartner“, die die Kundendaten mit deren Buchungsverhalten verknüpft, im vergangenen Jahr, die Zahl verwertbarer Daten von 1,2 auf 2,3 Millionen gestiegen. Damit hätten die RTK-Büros mittlerweile 21 Aktionen mit 16 Veranstalterpartnern durchgeführt. Die vorhandene Datenmenge sei "noch lange nicht befriedigend", so Bösl, aber "immerhin ein erster Schritt". Mit der Resonanz auf die Mailings zeigt er sich unter Berufung auf die Aussagen der Mitglieder "zufrieden", ohne konkreter zu werden.

29. September 2016 – 16:37
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Der Tropensturm "Matthew" sorgte am Donnerstag auf den Antilleninseln Aruba, Bonaire und Curacao für Regen und starke Winde. Auf St. Lucia musste der Flughafen geschlossen werden. "Matthew" wird sich nach Prognosen des National Hurricane Centers der USA in Miami über das Wochenende zum Hurrikan auswachsen. Die Experten rechnen damit, dass der Sturm, dessen aktuelle Position ungewöhnlich weit im Süden leigt, in nördlicher Richtung weiterzieht und sich dabei verstärkt. Davon könnten je nach Verlauf Kuba, die Dominikanische Republik und Haiti und die Bahamas betroffen sein.

Website des National Hurricane Centers: www.nhc.noaa.gov/

 

29. September 2016 – 13:34
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Nach Angaben des Airline-Verbandes Iata berichteten Fluggesellschaften im vergangenen Jahr 10.854 Fälle ungebührlichen Verhaltens von Passagieren – rund 17 Prozent mehr als im Jahr 2014. Statistisch tritt damit bei jedem 1.205ten Flug ein solcher Fall auf. Die große Mehrzahl basiert auf verbalen Ausfällen und Weigerungen, den Anweisungen der Crew zu folgen. Körperliche Aggression spielt bei elf Prozent eine Rolle, fast ein Viertel steht im Zusammenhang mit Alkohol- oder Drogenkonsum.

Iata-Chef Alexandre de Juniac leitet aus der gestiegenen Zahl der Vorfälle die Notwendigkeit ab, effektivere Vorsorgemaßnahmen zu treffen. In einigen Ländern konzentrieren sich die Bemühungen laut Iata auf die Verhinderung exzessiven Alkoholkonsums. Da ein großer Teil der betrunkenen Passagiere bereits vor dem Flug größere Mengen Alkohols zu sich genommen habe, dürfe sich die Prävention nicht auf den Alkoholausschank an Bord beschränken, sondern sie müsse sich auch auf die Flughafengastronomie und Duty-free-Shops erstrecken. Eine entsprechende Initiative der britischen Ferienfluggesellschaft Monarch Airlines am Flughafen London-Gatwick habe gezeigt, dass sich durch aktive Vorsorgemaßnahmen die Zahl der Zwischenfälle um die Hälfte reduzieren lasse.

29. September 2016 – 11:57
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Der Sturm, der am Mittwoch in Südaustralien für flächendeckende Stromausfälle sorgte und von starken Regenfällen begleitet wird, zieht nun auf New South Wales und den Bundesstaat Victoria zu. Auch für Sydney sind Sturm und Regenfälle vorhergesagt. In Südaustralien werden laut "Sidney Morning Herald" noch bis zum Samstag Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern erreicht, am härtesten trifft es die Landstriche nördlich und westlich von Adelaide. Der Flughafen von Adelaide ist geöffnet, allerdings kommt es zu Flugausfällen und Verspätungen von bis zu zwölf Stunden. In Melbourne und Sidney läuft der Flugverkehr derzeit planmäßig. In Südaustralien waren am Donnerstagmorgen noch rund 75.000 Haushalte ohne Strom.

Aktuelle Infos zum Flugverkehr in Adelaide finden Sie hier:
www.adelaideairport.com.au

Aktuelle Wetterinformationen zu Australien finden Sie hier:
www.bom.gov.au/

29. September 2016 – 11:18
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CEO Stefan Pichler spricht von einer "weitreichenden Umstrukturierung des operativen Geschäfts" und einer "strategischen Neuausrichtung". Dahinter verbirgt sich zunächst einmal ein deutlicher Schrumpfkurs. Rund 1.200 der aktuell 8.900 Mitarbeiter müssen das Unternehmen verlassen. Statt mit derzeit 127 Flugzeugen wird die Fluggesellschaft im nächsten Sommer nur noch mit 75 Maschinen unterwegs sein. 40 Flieger sollen samt Crews an Lufthansa vermietet werden, die sie zur Expansion der Tochter Eurowings einsetzen will.

Von den verbleibenden Maschinen sollen 40  Airbus der A320er-Reihe und 18 Bombardier Dash8 von den Drehkreuzen Berlin und Düsseldorf aus innereuropäisch unterwegs sein. Ziele seien "die wichtigsten europäiuschen Wirtschaftsstandorte", sagt Pichler. Das Geschäftsmodell entspricht also dem klassischer Business- und Netzwerk-Carrier. Die 17 Langstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A330 werden verstärkt zu nordamerikanischen Zielen geschickt; nicht zuletzt, um das Streckennetz des Airberlin-Gesellschafters Etihad Airways in Richtung USA zu verstärken.

Die Touristik, mit der die Fluggesellschaft einst groß wurde, überführt Pichler in einen eigenständig operierenden Geschäftsbereich, in den auch die Töchter Belair und Niki integriert werden. Was dann passiert, ist noch nicht ganz klar. Als strategische Optionen bieten sich ein Verkauf der  Sparte nach erfolgter "Verschlankung" oder der gemeinsame Betrieb mit einem Partner, wie zum Beispiel Tui, an.

28. September 2016 – 15:52
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Fluggesellschaften sehen die Digitalisierung zwar als große Chance, gehen das Thema aber nur zögerlich an. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Digitalverbandes Bitkom unter 102 Vorständen und Geschäftsführern von Unternehmen der Luftfahrtbranche. Demnach zählen zwar 46 Prozent der Konzernchefs ihr Unternehmen zu den digitalen Vorreitern. Fast genauso viele Unternehmen sehen sich allerdings als Nachzügler. Sieben Prozent geben sogar an, sich mit dem Thema Digitalisierung noch überhaupt nicht befasst zu haben. Offenbar sehen die Chefs ihre eigenen Konzepte durchaus kritisch. So meinen zwei Drittel, dass Luftfahrtunternehmen zu sehr an traditionellen Geschäftsmodellen hängen. 61 Prozent machen fehlendes Kapital für Forschung und Entwicklung und 34 Prozent mangelndes Know-how im Management  dafür verantwortlich, dass sie in Sachen Digitalisierung ins Hintertreffen geraten sind. Als Innovationshemmnis wertet ein Drittel der Befragten außerdem, dass die Passagiere skeptisch gegenüber Innovationen in der Luftfahrt seien.

Dabei haben die Luftfahrtmanager durchaus eine Vorstellung davon, wie digitale Technik das Reisen einfacher und bequemer machen kann. So erwarten zum Beispiel 42 Prozent der Befragten, dass der Einsatz von Augmented Reality zur besseren Orientierung am Flughafen im Jahr 2030 verbreitet sein wird, etwa in Form von Smart Glasses, die die Passagiere zum Gate lotsen. Alle Befragten sagen zudem, dass der vollautomatische Check-in mit Gepäckautomaten künftig Standard sein wird. An Bord wird es üblich sein, dass Passagiere ihren eigenen Video- oder Audio-Streaming-Dienst über das In-Flight-Entertainment-System nutzen. Fluggäste werden mit ihrem Smartphone telefonieren, so glauben fast alle Umfrageteilnehmer, und über einen kostenfreien Internetzugang surfen. Die große Mehrheit rechnet zudem damit, dass Passagiere im Jahr 2030 an Bord online shoppen und die gekauften Waren nach der Landung am Gepäckband abholen können. An die Möglichkeit, den Aufenthaltsort des eigenen Gepäcks mittels einer Smartphone-App in Echtzeit zu verfolgen, glauben ebenfalls mehr als 90 Prozent.