10. Oktober 2017 – 14:18
Studiosus rollt persönlichen Katalog für alle Reisebüros aus
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Studiosus-Chef Peter-Mario Kubsch: "Unsere Kunden lesen gerne." Foto: Studiosus

 

Das macht was her: Ein Reisekatalog nur mit den vom Kunden ausgesuchten Zielen und seinem Namen vorne auf der Titelseite. Aufwändig zwar, doch der persönliche Katalog von Studiosus lohnt sich. Die Abschlussquote steigt dramatisch in die Höhe, berichtet Chef Peter-Mario Kubsch von den Erfahrungen in der Pilotphase, die seit Juni läuft. Mit Erscheinen der neuen Kataloge können nun alle Studiosus-Agenturen diesen kostenlosen Service nutzen.

Und so funktioniert’s: Die Kunden kommen oft mit zwei, drei Ideen im Kopf ins Reisebüro. Meist sind es Frauen. Was folgt ist ein Beratungsgespräch. „Bedarfsermittlung muss sein“, so Kubsch. Ist das Reiseziel eingekreist, geht der Expedient auf eine spezielle Website und wählt die Wunschregion per Mausklick aus. Die Software zieht nun alle Studiosus-Reisen, die passen und noch buchbar sind, und produziert daraus einen persönlichen Katalog. Der liegt dann nach drei bis vier Werktagen beim Kunden im Briefkasten.

Die Qualität der „Print on Demand“-Technik steht der von normalen Katalog in nichts nach. Darin finden sich Fotos, detaillierte Reisebeschreibungen, aktuelle Reisepreise und AGBs genauso wie die persönliche Ansprache durch das Reisebüro, das vorab sein Profil mit Foto hinterlegt hat. Sind mehrere Regionen gefragt, kann der Katalog bis zu 300 Seiten dick werden.

In der Pilotphase haben die Reisebüros knapp tausend persönliche Kataloge für ihre Kunden bestellt. Das dürften demnächst deutlich mehr werden. An der Software wird derweil weiter getüftelt. Geplant ist, dass im nächsten Schritt auch einzelne Länder oder Produktlinien ausgewählt werden können. Kubsch ist sicher, dass der persönlich Katalog ein Erfolg wird: „Unsere Kunden lesen gerne.“