08. Dezember 2016 – 13:40
Studiosus-Chef: "Studienreisen sind nicht beratungsintensiv"
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Peter-Mario Kubsch – Foto: Studiosus

"Unsere Gäste sind pflegeleichte Kunden", sagt Peter-Mario Kubsch im Interview mit dem "Reise vor9 Magazin". Damit meint er keineswegs, dass seine Kunden es ihrem Reiseveranstalter besonders leicht machen würden, sondern er bezieht sich auf deren Erwartungen an die Reisebüros. "Sie wissen meist sehr konkret, was sie wollen", erläutert der Inhaber des Studienreisespezialisten. "Die Kunden informieren sich in den ausführlichen Katalogen im Vorfeld, und dann geht es oft nur noch um die Abwicklung der Buchung." Mehr Beratung sei lediglich bei Neukunden nötig, weil ihnen die Reisebüros Preisunterschiede zwischen Studien- und Erlebnisreisen, größeren und kleineren Gruppen und unterschiedlichen Komfortstandards erklären müssten.

Obwohl viele Gäste ihre Reise schon im Vorfeld und ohne zusätzliche Beratung auswählen, sieht Kubsch die Rolle des stationären Vertriebs beim Verkauf von Studienreisen nicht in Gefahr. Das Gewicht zwischen Reisebüro- und Direktbuchungen verlagere sich lediglich um etwa einen Prozentpunkt pro Jahr zugunsten der direkten Buchungen. Aktuell liege der Anteil, der online, per Mail oder via Telefon generiert werde, bei 18 Prozent.

Auch im Hinblick auf die Zukunft der Studienreise ist Kubsch unbesorgt: "Natürlich werden Stammkunden mit uns älter", sagt er. "Aber es kommen neue Generationen nach." Studienreisen fänden ihre Fans in der Altersgruppe ab 50, wenn die Kinder aus dem Haus seien und die Eltern wieder frei reisen könnten. Das komplette Interview lesen Sie im aktuellen "Reise vor9 Magazin“.

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