21. März 2017 – 13:24
Sabre schließt Niederlassung in Hamburg
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Rainer Schäfer – Foto: Sabre

Der Technikanbieter reduziert die Zahl seiner Standorte in Deutschland von vier auf drei. Nach der geplanten Schließung der Filiale in Hamburg will das Unternehmen seine Aktivitäten auf Berlin, Frankfurt und Braunschweig konzentrieren. Von Berlin aus soll die Vermarktung der Sabre-Produkte im deutschsprachigen Raum sowie in Mittel- und Osteuropa gesteuert werden. Braunschweig zählt seit der Übernahme von Airpas, einem IT-Dienstleister zur Ertragsoptimierung bei Airlines, im Frühjahr 2016 zu den Sabre-Standorten. In Frankfurt beschäftigt sich das Unternehmen mit Techniklösungen für die Hotelbranche, ebenfalls im Frühjahr 2016 übernahm Sabre dort den Spezialisten für IT-Lösungen im Hotelbereich Trust International.

Laut Deutschland-Chef Rainer Schäfer, der nun neben Österreich und Deutschland auch das Marketing in der Schweiz vorantreiben soll, reduziert Sabre die Zahl der Standorte nicht in erster Linie, um Personal abzubauen, sondern um die Aktivitäten räumlich zu konzentrieren. „Zwei Standorte, die so dicht beieinander liegen wie Hamburg und Berlin, waren nicht mehr sinnvoll“, sagt er. Gleichwohl räumt er ein, dass im Zuge der Schließung die Gesamtzahl der Angestellten sinken werde. Derzeit beschäftigt Sabre in Hamburg rund 20 Mitarbeiter. Für die nötige bundesweite Präsenz des GDS-Betreibers, der hierzulande nach eigener Darstellung auf 12 Prozent Marktanteil kommt, sollen weiterhin fünf Außendienstler sorgen, die über das Bundesgebiet verteilt sind. Neu hinzu kommt am Standort Berlin, wie bereits bekannt, Stephan Wippermann. Er ersetzt von April an als Direktor für Zentral- und Osteuropa Carsten Schaeffer, der als Leiter Vertriebsstrategie und Distribution zu Airberlin wechselte. (CS)