21. März 2017 – 19:44
Großbritannien und USA verbieten Laptops im Handgepäck

Die Regierung der Vereinigten Staaten preschte am Montag vor, die britische Regierung zog am Dienstag nach. An Bord von Flügen aus sechs Ländern auf die britischen Inseln dürfen Passagiere nun keine größeren elektronischen Geräte mehr mit in die Kabine nehmen. Betroffen sind die Türkei, der Libanon, Jordanien, Ägypten, Tunesien und Saudi-Arabien. Die Maßnahme sei nötig, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten, heißt es aus Regierungskreisen. Die neuen Regeln gelten für alle Direktflüge aus den genannten Ländern. Die Geräte im Handgepäck dürfen Maße von 16 Zentimeter mal 9,3 Zentimeter nicht überschreiten. Sind sie größer, müssen sie im Koffer aufgegeben werden.

In die USA ist die Mitnahme von größeren Elektronikgeräten im Handgepäck auf Direktflügen von zehn Flughäfen nicht mehr erlaubt, wie das US-Heimatschutzministerium mitteilte. Als Grund nennt die Behörde Terrorgefahr: "Terroristische Gruppen peilen weiterhin das kommerzielle Flugwesen an und verfolgen aggressiv innovative Methoden, um ihre Attacken zu verüben", heißt es in der Mitteilung. Die zehn Flughäfen auf die das Verbot für die Vereinigten Staaten zutrifft, befinden sich in Jordanien, Ägypten, Saudi-Arabien, Kuwait, Marokko, Katar, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Maßnahme ist zeitlich nicht begrenzt. (CS)