12. August 2016 – 11:35
Deutsche unter Bombenopfern von Thailand
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Straßenszene in Hua Hin aus ruhigeren Tagen: In dem Urlaubsort am Golf von Thailand gingen gestern mehrere Sprengsätze hoch. Foto: Flickr/Anton

Eine ganze Serie von Sprengstoffanschlägen erschüttert beliebte Urlaubsziele in Thailand. Betroffen sind Hua Hin, Khao Lak, Krabi, Phang-Na, Phuket, Surat Thani und Trang, listet die "Bangkok Post" auf. Mindestens drei Menschen starben, mehr als 20 wurden verletzt. Darunter sollen auch drei deutsche Touristen sein. Andere Medien sprechen von mehr als 30 Verletzten.

Begonnen hatte der Terror vergangene Nacht im beliebten Badeort Hua Hin rund 200 Kilometer südlich von Bangkok. Dort waren in einem belebten Kneipenviertel in kurzem Abstand zwei Sprengsätze mit Handys ferngezündet worden. dabei kam ein Mensch ums Leben, 20 wurden verletzt. Es folgten nach und nach weitere Explosionen an anderen Orten. Einige Sprengsätze konnten vor der Detonation zerstört werden, andere richteten geringe Schäden an, berichten örtliche Medien.

"Weitere Anschläge können nicht ausgeschlossen werden", schreibt das Auswärtige Amt in seinem Reisehinweis und rät daher zu "äußerster Vorsicht". Reisenden in Thailand empfiehlt die Behörde, "öffentliche Plätze und Menschenansammlungen zu meiden, die Medien aufmerksam zu verfolgen und den Anordnungen der örtlichen Sicherheitskräfte und Behörden unbedingt Folge zu leisten".

Im Grenzgebiet zu Malaysia im Süden Thailands kommt es seit Jahren immer wieder zu terroristischen Anschlägen. Deshalb rät das Auswärtige Amt auch von Reisen in diese Region dringend ab. Die Touristengebiete blieben davon aber bisher verschont.