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Thomas Cook legt Provisionslatte höher

Thomas Cook
Thomas-Cook-Agenturen müssen mehr Umsatz erreichen, um eine Provision von zehn Prozent zu erhalten.
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24. Juli 2012 |
Reisebüros müssen künftig mehr Umsatz generieren, um bei Thomas Cook auf zehn Prozent Provision zu kommen. Die Vergütung für die Flugbuchung bei Bausteinreisen fällt weg.
Thomas Cook legt die Hürde für eine Basisprovision von zehn Prozent im nächsten Jahr auf einen Umsatz von 155.000 Euro. Bisher reichten den Reisebüros dafür 145.000 Euro. Wer unter der neuen Messlatte bleibt, muss sich mit sieben Prozent Provision begnügen.

Es gibt allerdings Ausnahmen: Reisebüros, die im laufenden Jahr zwischen den beiden Schwellen liegen und wachsen, erhalten zehn Provision im Rahmen des so genannten "Fairnessprogramms" rückwirkend für das gesamte Jahr, wenn sie die Marke doch noch knacken.

Vergütung für Flüge bei Bausteinreisen fällt weg

Bei den Bausteinreisen gibt es in Zukunft für die Flüge keine Vergütung mehr. Die Reisebüros können aber eine eigene Service Charge auf den Nettopreis von Thomas Cook aufschlagen. Für Landleistungen bleibt das Provisionsmodell bestehen.

Große Hoffnungen setzt Thomas Cook auf die Ausweitung des Hotelangebots in der sogenannten X-Produktion. Hier sieht der Konzern zusätzliche Umsatzchancen für den Vertrieb. Nur-Hotel-Angebote sind unter dem Kürzel NEC Bett zu finden und bringen acht Prozent Provision.

Die Franchise- und Kooperationsreisebüros können sich erstmals darüber freuen, dass die Umsätze von Öger Tours bei der On-Top Provision angerechnet werden. Ebenfalls neu ist, dass Aldiana in das Hotelincentive Plus für Partnerhotels aufgenommen wird. Wer den Clubanbieter bucht, erhält bis 0,35 Prozent Zusatzprovision.
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