Jahn Reisen verdoppelt im Winter das Thailand-Programm; 14 hochwertige Hotels kommen dazu.
Rewe Touristik: Asien ist in, Karibik out
10. Juli 2012 |
Die Rewe-Veranstalter ITS, Jahn und Tjaereborg setzen im Winter auf Asien. ITS integriert Bewertungen in den Katalogen, Jahn positioniert sich zunehmend mit 4- und 5-Sterne-Hotels. Die Preise bleiben stabil.
Die Rewe Touristik blickt nach Osten. „Wir sehen eindeutig eine Verlagerung der Fernreisen in Richtung Asien“, sagt Sören Hartmann, Chef der Rewe Touristik. Durch die Golf-Carrier gebe es ein riesiges Angebot an Flugplätzen und attraktive Preise. Die Hotellerie sei modern und sehr hochwertig.
Die Karibik habe dagegen an Attraktivität verloren. „Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht mehr“, sagt Hartmann. Die Flüge seien teuer, der Wechselkurs ungünstig und Amerikaner und Russen hätten die Hotelpreise nach oben getrieben. Schließlich seien die Hotels über die Jahre nicht besser geworden.
Kein Wunder, wenn die Rewe-Pauschalreiseveranstalter vor allem Asien und dort Thailand ausbauen. Bei Jahn Reisen gibt es 14 weitere 5-Sterne-Hotels und fünf neue Rundreisen, was einer Verdoppelung des Angebots gleichkommt. Neu sind außerdem der Oman und Jamaika. Bei ITS erweitert Rewe die Städtereisen mit neuen Zielen in Nordamerika: Boston, Chicago, Miami, San Francisco, Toronto und Vancouver.
„Für uns ist das eine wichtige Qualitätskontrolle“, erläutert Chef Hartmann. Hotels mit mittelmäßigen Noten nimmt ITS allerdings zunächst nicht aus dem Programm. Die Kunden sollen selbst entscheiden. Erst, wenn Häuser wegen schlechter Bewertungen nicht mehr gebucht würden, will Hartmann eingreifen.
Neu in den ITS-Katalogen sind auch Expertentipps aus dem Produktmanagement. 40 Mitarbeiter geben persönliche Tipps für zusammen 68 Hotels. Ihr Foto und ihre E-Mail-Adresse sollen den Empfehlungen zusätzlich Gewicht verleihen.
Tunesien hat sich bei der Rewe Touristik erholt. Einer Halbierung der Gäste im vergangenen Sommer folgte die Verdoppelung in diesem Jahr. „Wir haben das Niveau von 2010 annähernd wieder erreicht“, freut sich Hartmann. Ägypten dagegen erhole sich nur schleppend.
„Das kann man nicht mehr planen“, so Hartmann. Wichtig sei aber eigentlich nur, dass die Zahlen insgesamt stimmten. Mit zwei Prozent mehr Gästen und acht Prozent plus beim Umsatz im Sommer sei er sehr zufrieden.
Die Karibik habe dagegen an Attraktivität verloren. „Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht mehr“, sagt Hartmann. Die Flüge seien teuer, der Wechselkurs ungünstig und Amerikaner und Russen hätten die Hotelpreise nach oben getrieben. Schließlich seien die Hotels über die Jahre nicht besser geworden.
Kein Wunder, wenn die Rewe-Pauschalreiseveranstalter vor allem Asien und dort Thailand ausbauen. Bei Jahn Reisen gibt es 14 weitere 5-Sterne-Hotels und fünf neue Rundreisen, was einer Verdoppelung des Angebots gleichkommt. Neu sind außerdem der Oman und Jamaika. Bei ITS erweitert Rewe die Städtereisen mit neuen Zielen in Nordamerika: Boston, Chicago, Miami, San Francisco, Toronto und Vancouver.
ITS-Kataloge mit Bewertungen und Expertentipps
„Wir starten im Winter eine Offensive des Kundendialogs“, sagt Hartmann. Er meint damit etwa das „Kundenzufriedenheits-Barometer“ in den ITS-Katalogen. Hotel, Zimmer, Verpflegung, Service und Freizeitangebot bekommen Noten auf einer Skala von 1 bis 6. Die Noten berechnet ITS aus Bewertungen von Holidaycheck, Traveltainment, ITS-Gästefragebögen und der eigenen Beschwerdequote der Hotels. Dahinter stehen pro Hotel mindestens 100 Bewertungen.„Für uns ist das eine wichtige Qualitätskontrolle“, erläutert Chef Hartmann. Hotels mit mittelmäßigen Noten nimmt ITS allerdings zunächst nicht aus dem Programm. Die Kunden sollen selbst entscheiden. Erst, wenn Häuser wegen schlechter Bewertungen nicht mehr gebucht würden, will Hartmann eingreifen.
Neu in den ITS-Katalogen sind auch Expertentipps aus dem Produktmanagement. 40 Mitarbeiter geben persönliche Tipps für zusammen 68 Hotels. Ihr Foto und ihre E-Mail-Adresse sollen den Empfehlungen zusätzlich Gewicht verleihen.
Ein Reisejahr der Extreme
„2012 ist ein Jahr der Extreme“, sagt Hartmann. Griechenland knickt um 28 Prozent ein und die Türkei legt 38 Prozent zu. Thailand schießt 78 Prozent nach oben, die Dominikanische Republik verliert 17 Prozent.Tunesien hat sich bei der Rewe Touristik erholt. Einer Halbierung der Gäste im vergangenen Sommer folgte die Verdoppelung in diesem Jahr. „Wir haben das Niveau von 2010 annähernd wieder erreicht“, freut sich Hartmann. Ägypten dagegen erhole sich nur schleppend.
„Das kann man nicht mehr planen“, so Hartmann. Wichtig sei aber eigentlich nur, dass die Zahlen insgesamt stimmten. Mit zwei Prozent mehr Gästen und acht Prozent plus beim Umsatz im Sommer sei er sehr zufrieden.
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