Billigflüge: Stiftung Warentest vergleicht Äpfel mit Birnen
28. Februar 2009 |
Der Billigflug-Test von Stiftung Warentest ist unbrauchbar. Er vergleicht, was nicht vergleichbar ist.
Es war einen Versuch wert. Mehr nicht. Mit der Headline "Billigflieger: Zehn Airlines im Test" machen die Warentester Werbung für ihr neues Heft am Kiosk. Doch das Geld kann man sich sparen.
Dass Ryanair und Easyjet im Durchschnitt am billigsten, Lufthansa und British Airways im Durchschnitt am teuersten sind, ist eine völlig unbrauchbare Ausage. Das bestätigen die Tester selbst. Bei ihren Testkäufen kostete Ryanair auch mal 356 Euro und Lufthansa-Tickets gab's mitunter für 98 Euro.
Unfug auch die Tabelle dazu. Denn die zehn getesteten Airlines fliegen gar nicht dieselben Strecken. Mit British Airways kommt man nicht nach Wien, mit Air France nicht nach Rom - zumindest nicht nonstop von Deutschland aus. Mit Easyjet kann man fast nur in Berlin losfliegen. In ganz Bayern startet keine Ryanair.
Was bleibt an brauchbaren Aussagen der Warentester? Sie decken auf, dass Passagiere, die umbuchen oder stornieren müssen, bei Ryanair, Easyjet & Co. meist alles verlieren. Dazu kommen gehörige Mängel in den Geschäftsbedingungen der Airlines zu Lasten der Passagiere.
Abermals am Pranger stehen die versteckten Zuschläge der Billigflieger. Dazu die Info, dass frühes Buchen Geld spart. Doch all das ist hinlänglich bekannt.
Fazit: Wer billig fliegen will, kann auf solche Tests verzichten. Eine penible Abfrage der Anbieter mit Route und Terminen bleibt Schnäppchenjägern nicht erspart. Überraschungen beim Vergleich der Endpreise eingeschlossen.
Anderer Meinung? Ich freue mich auf Euer Feedback.
Thomas
Dass Ryanair und Easyjet im Durchschnitt am billigsten, Lufthansa und British Airways im Durchschnitt am teuersten sind, ist eine völlig unbrauchbare Ausage. Das bestätigen die Tester selbst. Bei ihren Testkäufen kostete Ryanair auch mal 356 Euro und Lufthansa-Tickets gab's mitunter für 98 Euro.
Unfug auch die Tabelle dazu. Denn die zehn getesteten Airlines fliegen gar nicht dieselben Strecken. Mit British Airways kommt man nicht nach Wien, mit Air France nicht nach Rom - zumindest nicht nonstop von Deutschland aus. Mit Easyjet kann man fast nur in Berlin losfliegen. In ganz Bayern startet keine Ryanair.
Was bleibt an brauchbaren Aussagen der Warentester? Sie decken auf, dass Passagiere, die umbuchen oder stornieren müssen, bei Ryanair, Easyjet & Co. meist alles verlieren. Dazu kommen gehörige Mängel in den Geschäftsbedingungen der Airlines zu Lasten der Passagiere.
Abermals am Pranger stehen die versteckten Zuschläge der Billigflieger. Dazu die Info, dass frühes Buchen Geld spart. Doch all das ist hinlänglich bekannt.
Fazit: Wer billig fliegen will, kann auf solche Tests verzichten. Eine penible Abfrage der Anbieter mit Route und Terminen bleibt Schnäppchenjägern nicht erspart. Überraschungen beim Vergleich der Endpreise eingeschlossen.
Anderer Meinung? Ich freue mich auf Euer Feedback.
Thomas
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