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Kreuzfahrtschiff Deutschland bleibt deutsch

MS Deutschland
Das Kreuzfahrtschiff "Deutschland" fährt auch weiter unter deutscher Flagge.
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30. Juli 2012 |
Die Reederei Deilmann knickt ein: Das Traumschiff "Deutschland" wird doch nicht ausgeflaggt. Die Stimmungsmache von Kapitän Andreas Jungblut war erfolgreich.
"Angesichts des großen Interesses an der Flagge unseres Traumschiffes Deutschland haben wir heute entschieden, von dem vorgesehenen Flaggenwechsel abzusehen", erklärt Geschäftsführer Konstantin Bissias. Damit gibt die Deilmann-Reederei dem öffentlichen Druck der letzten Tage nach.

Einer der beiden Kapitäne, Andreas Jungblut, hatte in "Bild" die geplante Ausflaggung nach Malta massiv kritisiert. Das sei so, "als würden wir das Brandenburger Tor an die Chinesen verkaufen". Er bat sogar Bundespräsident Joachim Gauck um Hilfe, der Verständnis für die Crew äußerte. Da knickte Deilmann ein.

Allerdings hofft Deilmann-Geschäftsführer Bissias nun auch auf Unterstützung: "Wir tun dies in der Hoffnung, dass all jene, die sich so nachdrücklich für die deutsche Flagge eingesetzt haben, uns auch bei der Bewältigung der Konsequenzen dieser für uns unternehmerisch nicht einfachen Entscheidung unterstützen."
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