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Kolumbien, Portal Hacienda Santa Cruz
Kolonialgeschichte und Natur sind die größten Schätze Kolumbiens, die wieder vermehrt Besucher ins Land ziehen. Das Auswärtige Amt rät aber noch immer von manchen Regionen ab.
Foto: Stockxchng Mogollon
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Langer Weg zum sicheren Ziel

17. März 2009 |
Kolumbien will sich international wieder als Reiseziel etablieren. Reiseveranstalter kehren zurück und die Zahl der deutschen Besucher steigt. Eine neue Website in Englisch macht Lust auf das südamerikanische Land.
Jahrelang machte Kolumbien nur mit Drogen Schlagzeilen. Jetzt will das Land zurück auf die touristische Bühne. Im vergangenen Jahr reisten 22.000 Deutsche nach Kolumbien, knapp 500 mehr als im Vorjahr. Bessere Flugverbindungen und die Rückkehr einiger Veranstalter könnten dem Land einen Schub verpassen.

Kolumbien hat reichlich Naturschätze zu bieten, zum Beispiel den Tayrona-Nationalpark mit seinem satten Dschungel-Grün vor den 5.770 Meter hohen Gipfeln der Sierra Nevada. Wüste, Karibik, Urwald, Berge, indigene Völker, Städte - Kolumbien hat praktische alles, was Deutsche in die Ferne zieht.

In den insgesamt 52 Naturreservaten Kolumbiens leben und gedeihen 70 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten unserer Erde, darunter Jaguare, rosarote Delfine, riesige Lotusblüten.

Einen guten Überblick über die Attraktionen gibt erstmals eine offizielle Website in englischer Sprache. Dort werden alle Regionen Kolumbiens und die Reisewege dorthin ausführlich beschrieben. Dazu gibt es praktische Reisetipps. Sicherheitshinweise fehlen allerdings leider völlig.

Das aufmerksame Lesen der Reisehinweise des Auswärtigen Amts ist daher ratsam. Die Sicherheitslage in Kolumbien habe sich in den letzten Jahren zwar generell verbessert, so die Sicherheitsexperten, sie sei aber nur in den großen Städten mit anderen lateinamerikanischen Metropolen vergleichbar.

Von Individualreisen auf dem Landweg in entlegene Gebiete rät das Amt daher nach wie vor ab, insbesondere in die Departamentos Choco, Putumayo und Arauca sowie die Grenzregionen. Typische Rucksackreisen sind in den Augen des Auswärtigen Amts immer noch zu gefährlich. Es bestehe die Gefahr von Überfällen und Entführungen.
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