05. Dezember 2017 – 18:05

Reisebüros können künftig die Raten des Expedia Affiliate Networks über Amadeus buchen. Rund 350.000 Unterkünfte gelangen auf diese Weise in den Datenpool. Die Buchungsdaten bis hin zur Rechnungsstellung werden automatisch übertragen. Bei einer Hotelbuchung legt Amadeus standardisiert einen PNR an. Die Hotelbuchungen können mit anderen Leistungen zusammengeführt werden. Sämtliche  Leistungen inklusive Flügen, Mietwagen und anderen können in einem Reiseplan zusammengefasst werden. Reiseverkäufer müssen die Buchungsdetails dabei nur einmal eingeben. Die Information gehe direkt in die Buchhaltung, und die Rechnung werde sofort an die Kunden ausgestellt, was den Abgleich der Provisionen erleichtere und schnelle Zahlungen sicherstelle, versichert Amadeus. Durch den vollständig automatisierten Prozess werde jede Buchung verfolgt und analysiert, so dass sich mittels Verkaufssteuerung die maximale Vergütung erzielen lasse.

 

05. Dezember 2017 – 17:45

Sven Schikarsky, seit Februar 2015 in Diensten des Unternehmens, scheide „im gegenseitigen Einvernehmen“ aus dem Unternehmen aus, teilt FTI mit. Er werde sich künftig einer neuen beruflichen Herausforderung stellen. Den Posten übernimmt interimsweise Schikarskys bisheriger Stellvertreter Stefan Gibfried. Gibfried arbeitet seit 1997 beim Münchner Touristikunternehmen. Der 45-Jährige kenne daher Unternehmen, Partner und Abläufe, meint FTI--Chef Dietmar Gunz.

Der Diplom-Betriebswirt und Reiseverkehrskaufmann Schikarsky startete seine Karriere bei Dertour, anschließend arbeitete er bei Arvato, und von 2007 bis 2011 war er in der Geschäftsführung von Luxair Tours für Einkauf und Produkt verantwortlich. 2011 startete er als Vorstand bei L‘tur, 2014 wechselte er als Geschäftsführer zur österreichischen Incoming-Agentur Travel Partner, für die er ein Deutschland-Büro in Heidelberg aufbaute.

 

04. Dezember 2017 – 16:37
tauziehenpixabay

Man kann zu dem jüngsten der touristischen Verbände stehen, wie man will, eines muss man ihm lassen: Dem VUSR gelingt es, seine Fans zu aktivieren. Rund ein Drittel der Teilnehmer einer exklusiven Online-Umfrage für Gloobi.de gab sich als VUSR-Mitglied zu erkennen. DRV-Mitglieder hingegen machten nur ein Viertel der Teilnehmer aus, die Zahl der teilnehmenden ASR-Mitglieder lag bei unter zehn Prozent. 75 Prozent der Befragten wiesen sich als Vertreter des stationären Vertriebs aus.

Meinungen liegen weit auseinander. Wie aus zahlreichen schriftlichen Kommentaren deutlich wird, ist die Branche in Sachen Verbände stark polarisiert. Während aus den Reihen der DRV-Mitglieder viele Stimmen laut wurden, die den Branchenverband als einzige seriöse Vertretung gegenüber der Politik werten, halten nicht wenige Reisebüros den VUSR für die wahre Vertretung ihrer Interessen. Der Mittelstandsverband ASR, der lange versuchte dieses Thema zu besetzen, hat sich durch interne Querelen offenbar ins Abseits manövriert.

Mäßige Noten. Insgesamt geben die Umfrageteilnehmer dem DRV für seine Arbeit die Schulnote 4, während der ASR noch eine halbe Note schlechter abschneidet. Der VUSR erhält die Note 3. Immerhin: 60 Prozent der Befragten halten den DRV für sehr wichtig oder wichtig. Aber auch hier kann der VUSR, vermutlich dank der höheren Mitgliederzahl unter den Teilnehmern, stärker punkten. Zwei Drittel glauben, er sei für ihre Arbeit wichtig.

Reiserecht wichtigstes Thema. Vom DRV, der in diesen Tagen seine Jahrestagung im Emirat Ras Al Khaimah veranstaltet, wünschen sich 82 Prozent, dass er die Pauschalreiserichtlinie noch stärker in seinen Fokus rücken möge. 79 Prozent sähen ihn gerne stärker in der Marktforschung engagiert, 78 Prozent in der Nachwuchsförderung. Den VUSR wollen jeweils rund 60 Prozent stärker bei brancheninternen Konfliktthemen sowie in der Weiterbildung und Nachwuchsförderung aktiv sehen

Ambivalente Haltung. Aufschlussreich ist auch die Haltung der Touristiker zu einigen Aussagen in Sachen Verbandsarbeit. Denn einerseits trauen viele dem DRV nicht zu, dass er ihre Interessen zufriedenstellend vertritt. Andererseits sehen sie in miteinander konkurrierenden Verbänden aber auch ein Problem. So glauben gut drei Viertel, dass Reisebüros eine eigene Interessenvertretung außerhalb des DRV brauchen. Der These, dass ein einziger Verband sinnvoller, weil schlagkräftiger wäre, stimmt rund die Hälfte überwiegend zu, ebenso viele meinen, das Tauziehen unter den Verbänden schwäche die Branche. Dass Reisebüros ihre Interessen am besten im DRV durchsetzen können, glaubt gerade mal ein Viertel. Insgesamt herrscht gegenüber den Verbänden große Skepsis, dies verdeutlicht auch das folgende Ergebnis: Etwa zwei Drittel der Befragten stimmen der Aussage zu, dass die Verbandsspitzen nicht für ihre Mitglieder arbeiten, sondern eigene Interessen verfolgen. Einer prinzipiellen Absage an die Verbandsarbeit entspringt dieses Statement aber nicht. Denn 85 Prozent sind der Meinung: Wer erwartet, dass ein Verband seine Interessen vertritt, sollte sich dort auch engagieren.

Christian Schmicke

 

04. Dezember 2017 – 15:06
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Drei bislang von der spanischen Hotelkette Riu betriebene Hotels in Puerto Plata in der Dominikanischen Republik wechseln den Besitzer. Für 84 Millionen Euro übernimmt die Kette Senator Hotels & Resorts den größten Hotelkomplex Puerto Platas mit den Hotels Bachata, Mambo und Merengue und zusammen fast 1.600 Zimmern. Während der Wintersaison wird die Anlage noch von Riu betrieben. Anschließend soll sie renoviert und unter der Marke Senator weiterbetrieben werden. Die Senator Hotels & Resorts sind in der Karibik aktuell auf Expansionskurs. Die Kette baut unter anderem das Senator Riviera Cancún mit rund 1.000 Zimmern in Mexiko, das Ende 2019 eröffnen soll.

Bereits im vergangenen Jahr sollten die Häuser an die US-Kreuzfahrtgesellschaft Carnival verkauft werden. Die Reederei plante, das Resort und zu einem Ferienkomplex an Land für ihre Kreuzfahrtgäste zu machen, die über das Kreuzfahrtterminal der Reederei in Maimon anreisten. Daraus wurde am Ende nichts.

 

04. Dezember 2017 – 13:33

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft verlegt seinen ursprünglich für den 26. Februar geplanten "Tourismusgipfel" auf einen späteren Termin. Zur Begründung heißt es in einem Schreiben, die politische Zukunft in Deutschland sei offen, da sich die Regierungsbildung schwierig gestalte und sich "aller Voraussicht nach noch einige Zeit hinziehen“ werde. Als politischer Dachverband der Branche wolle der BTW den Teilnehmern der eigentlich im Jahresturnus durchgeführten Veranstaltung "natürlich insbesondere eine Analyse der tourismus-, verkehrs- und wirtschaftspolitischen Vorhaben sowie Positionen und Einschätzungen hochkarätiger Redner aus den verschiedenen Bereichen der Bundespolitik zu den wichtigen Branchenthemen bieten“. Da sich heute noch nicht einschätzen lasse, wann ein Koalitionsvertrag geschlossen werden könne oder ob die Entwicklung auf auf Neuwahlen hinauslaufe, werde „ein späterer Termin diesem Anspruch besser gerecht“.

 

02. Dezember 2017 – 21:51
niki

Nachdem die EU-Kommission am Freitag angekündigt hat, dass sie sich mit der Entscheidung zur Übernahme von Niki durch Lufthansa bis zum 21. Dezember Zeit lassen will, ist das Tauziehen um die Startrechte der insolventen Airline neu entbrannt. Tags zuvor hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr in Brüssel konkrete Vorschläge eingereicht, mit denen die Übernahme von Niki durch Lufthansa ermöglicht werden soll. Dabei habe Lufthansa weitreichende Zugeständnisse gemacht, nachdem EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager erhebliche Bedenken dagegen geäußert habe, den Deal durchzuwinken, berichtet die Nachrichtenagentur DPA unter Berufung auf "Beteiligte“. Der Konzern sei bereit, auf eine größere Zahl von Start- und Landerechten, unter anderem in Berlin, Düsseldorf oder Palma de Mallorca zu verzichten.

Lauda, Condor und IAG wittern Chancen. Und so bringen sich frühere Interessenten erneut in Stellung. Niki-Gründer Niki Lauda erklärte gegenüber dem "Handelsblatt": "Wir sind gesprächsbereit. Die sich abzeichnende Entscheidung in Brüssel kommt mir gelegen." Es hatte zusammen mit der Thomas-Cook-Fluggesellschaft Condor ein Angebot für seine frühere Airline vorgelegt und die Übernahme durch Lufthansa  heftig kritisiert. Weiteres Interesse an den Airberlin-Überresten bekräftigte auch die Muttergesellschaft von British Airways, Iberia und Vueling, IAG.

Zahlt Lufthansa weiter? Unterdessen drücken die Unsicherheiten um die Zukunft von Niki offenbar auf die Buchungszahlen. Wie die österreichische Tageszeitung "Kurier“ unter Berufung auf Branchenkreise berichtet, hätten sich diese "deutlich verschlechtert“. Viele Kunden sind nach der Airberlin-Pleite mit einer sechsstelligen Zahl Geschädigter besorgt, dass Niki dasselbe Schicksal ereilt wie die Muttergesellschaft. Mit Recht. Denn Lufthansa könnte die Zwischenfinanzierung des Ferienfliegers, die dem Vernehmen nach zwischen 20 und 25 Millionen Euro im Monat liegt, einstellen, wenn sich die  Prüfung der Übernahme bis ins nächste Jahr hinziehen würde. Dann ginge der Airline das Geld aus.

Ryanair gegen Easyjet. Unter den Rückkehrern im Clinch um die Airberlin-Überreste fehlt auch Ryanair nicht. Die Iren setzen sich erneut in Szene, und zwar in Berlin-Tegel. Die Flugesellschaft, die bereits neun Flugzeuge am Airport Berlin-Schönefeld stationiert hat, erklärte am Freitag, sie habe sich um die Stationierung von neun Maschinen an dem zentraler gelegenen Flughafen Tegel beworben. Zudem teilte der Billigflieger verbal gegen die Konkurrenz von Easyjet aus, die in Tegel 25 Flugzeuge aus dem Airberlin-Nachlass betreiben will. “Ryanair hält die Rechtsgültigkeit von Easyjets sogenannter ‘Slot-Übernahme’ für fragwürdig”, äußert der Low-Cost-Carrier, ohne Details zu nennen.

Verdi erwägt Klage. Auch aus der Sicht der Arbeitnehmer ist die Insolvenz von Airberlin noch keinesfalls abschließend geklärt. Die Gewerkschaft Verdi plant, dagegen zu klagen. Denn bislang gibt es immer noch keinen Sozialplan für rund 3.200 Flugbegleiter. Die Verhandlungen darum stocken. „Die Fronten zwischen Geschäftsführung und Personalvertretung sind verhärtet“, sagt Verdi-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle der „Stuttgarter Zeitung“. Aus der Sicht der bisherigen Airberlin-Mitarbeiter drängt die Zeit, sie derzeit ohne Gehalt freigestellt sind. Erst nach Abschluss des Interessenausgleichs erfolgen die Kündigungen, mit denen die Betroffenen Arbeitslosengeld erhalten. Die widerrufliche Freistellung signalisiere, dass der Arbeitgeber die Beschäftigten unter Umständen wieder einstellen könnte, argumentiert Behle. Das erschwere den Betroffenen den Gang zur Arbeitsagentur.

Christian Schmicke

 

01. Dezember 2017 – 15:24
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Mit der neuen Preisstufe "Just Cruise“ will Norwegian Cruise Line nach Aussage von Europa-Chef Christian Böll vor allem Neukunden auf ihre Schiffe locken und ihnen eine "preiswerte Einstiegsmöglichkeit“ bieten. Kunden buchen damit eine so genannte "Glückskabine“, deren Kategorie sie aber immerhin wählen können. Die genaue Lage und Nummer erfahren sie mit dem Versand der Reiseunterlagen.  

Die Rate, die nach Angaben der Reederei "in begrenzter Anzahl auf ausgewählten Abfahrten“ buchbar ist, verzichtet auf das Anfang 2016 im deutschen Markt eingeführte "Premium-All-inclusive“-Paket, in dem neben Entertainment, Trinkgeldern und Speisen unter anderem auch nicht-alkoholische und alkoholische Getränke bis zu einem Einzelpreis von 15 US-Dollar enthalten sind.

 

01. Dezember 2017 – 08:42

Der frühere Kommunikationschef der insolventen und zerschlagenen Unister-Gruppe, Dirk Rogl, will über eine Online-Petition einen Untersuchungsausschuss im sächsischen Landtag erreichen. Er wirft der Sonderkommission „Ines“ der Generalstaatsanwaltschaft Dresden vor, seit mehr als fünf Jahren „mit fundamentaler Härte gegen das ehemalige Internet-Unternehmen Unister“ vorzugehen. Die leitende Staatsanwaltschaft sei voreingenommen, so Rogl. 

„Die Sonderkommission Ines hat in den vergangenen Jahren beharrlich den Niedergang von Unister beeinflusst“, schreibt Rogl in der Begründung der Petition. Sie habe „falsche Fakten (etwa über den angeblichen Verkauf von Kundendaten) aber auch über später nicht zugelassene Anklagepunkte (Streichpreise) in die Öffentlichkeit“ gebracht. Der Aufwand der öffentlichkeitswirksamen Ermittlungen und der dadurch verursachte Schaden stünden in keiner Relation zu den jetzt geforderten Strafmaßen in lediglich zwei Fällen.

In Leipzig stehen zwei ehemalige Manager vor Gericht. Für den früheren Finanzchef fordert die Staatsanwaltschaft zwei Jahre Haft auf Bewährung und 15.000 Euro Geldstrafe. Der Ex-Chef der Flugportale soll zweieinhalb Jahre hinter Gitter und 52.000 Euro bezahlen. Die Urteile sollen am Montag gesprochen werden. Der Gründer und CEO des Portalbetreibers, Thomas Wagner, war bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.

Bislang haben 45 Unterstützer die Online-Petition unterzeichnet, darunter ehemalige Mitarbeiter und Manager von Unister.

30. November 2017 – 17:36

Die EU-Kommission hat Avior Airlines aus Venezuela aus dem europäischen Luftraum verbannt. Der Carrier darf nicht länger nach Madrid fliegen. Die EU wirft der Fluggesellschaft Sicherheitsmängel vor. Avior Airlines fliegt mit über 20 Maschinen von Caracas aus im Inland, in Nachbarländer in Südamerika, in die Karibik, nach Miami und Toronto.

Von der heute veröffentlichten neuen Ausgabe der Schwarzen Liste sind zwei Fluglinien verschwunden. Mustique Airways aus St. Vincent and the Grenadines in der Karibik und Urga aus der Ukraine dürfen wieder nach Europa fliegen. Sie hätten erhebliche Fortschritte bei der Flugsicherheit nachgewiesen und seien deshalb von der  Liste gestrichen worden.

178 Airlines aus Europa verbannt

Die Schwarze Liste der EU für Fluggesellschaften wird zweimal im Jahr aktualisiert. Sie ist sehr lang. Dort sind 178 Airlines aufgeführt, die wegen Sicherheitsbedenken nicht in Europa landen dürfen. In vielen Fällen sind es nicht die Fluggesellschaften selbst, die den Ausschlag dazu geben. 16 Länder stehen dort mit all ihren Airlines, weil die EU deren Aufsichtsbehörden für den Luftverkehr nicht traut. Die meisten davon sind afrikanische Staaten.

Neben Avior Airlines sind noch fünf weitere Gesellschaften unabhängig von ihrer Herkunft mit dem Bann belegt: Iran Aseman Airlines, Iraqi Airways, Blue Wing Airlines (Suriname), Med-View Airlines (Nigeria) und Air Zimbabwe. Afrijet und Nouvelle Air Affaires aus Gabun, Air Koryo (Nordkorea), Air Service Comores, Iran Air und TAAG Angola Airlines dürfen nur mit bestimmten Flugzeugtypen nach Europa fliegen.

Alle Airlines auf der Schwarzen Liste fliegen dennoch außerhalb Europas. Und Tickets für ihre Flüge werden auch in Deutschland verkauft. Daher ist es für Reisende ratsam, bei unbekannten Namen die EU-Liste zu checken, ob die Fluggesellschaft möglicherweise draufsteht. Hier geht’s zum kostenlosen PDF: Europa.eu

29. November 2017 – 21:00
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Die Welt ist für Reisende im vergangenen Jahr nicht viel sicher oder unsicherer geworden. Zu diesem Schluss kommen die Organisationen International SOS und Control Risk in ihrer Travel Risk Map für 2018. Demnach sind einige Gebiete in der Karibik wie Puerto Rico wegen der Hurrikan-Folgen gefährlicher geworden. Kroatien, Polen, Slowenien, die Türkei und Ungarn wurden besser eingestuft wegen Fortschritten der medizinischen Versorgung. Die Travel Risk Map berücksichtigt Sicherheits-, Verkehrs- und medizinische Risiken.

Zu Zielen mit einem hohen medizinischen Risiko zählen neben den Krisengebieten etwa Myanmar, Laos, Kambodscha und auch Sri Lanka. Daneben sehr viele afrikanische Länder und ehemalige Sowjetrepubliken. Hohe Sicherheitsrisiken sehen die Experten zudem in Mittelamerika. Neben Europa, Nordamerika, Australien und Neuseeland stuft die Travel Risk Map auch Chile, die Emirate, Namibia und Südafrika als sicher ein.