26. März 2017 – 20:08
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Für die Kunden sei der stationäre Vertrieb nicht im Internet, sagt Birgit Aust, Geschäftsführerin der FTI-Reisebürokette TVG, kategorisch: "Sie suchen nicht nach der Website eines Reisebüros." Der Grund dafür liege vor allem in Versäumnissen der Vergangenheit. "Die Reisebüros haben sich lange erfolgreich dagegen gewehrt, das Internet auf ihre Agenda zu setzen." Das habe Spuren hinterlassen. Hinzu komme, dass der lange währende Streit zwischen Veranstaltern und Vertrieb um die Kundendaten gemeinsame Online-Aktivitäten verhindert habe. "Während wir darüber diskutiert haben, sind andere, die sich um brancheninterne Querelen nicht kümmern mussten, längst online mit unseren Kunden in Kontakt getreten", sagt Aust mit Blick auf die großen OTAs und Sharing-Plattformen.

Kontaktpunktoptimierung statt Buchungsmaschine. Vor diesem Hintergrund sei es sinnlos, den Reisebüros einfach Buchungsplattformen zur Verfügung zustellen, erklärt die TVG-Chefin. Vielmehr wolle die Kette die Büros dabei unterstützen, sich selbst und ihre Stärken online zu präsentieren. Um das wirksam voranzutreiben, sollen die TVG-Mitglieder ihre bestehenden Kundenkontakte intensiver nutzen. Teil der Aktivitäten ist ein Projekt, das intern unter dem Namen "Dreambox" läuft. Es umfasst eine individualisierte Kundenwebsite, die über eine Kundennummer freigeschaltet wird und auf der ein Kunde sein Reiseangebot, das er zuvor mit dem Reisebüro besprochen hat, aufrufen und buchen kann. Neben aktuellen Angeboten sind dort auch auch Infos zu früheren Reisen, die er über ein TVG-Büro gebucht hat, hinterlegt. Zudem eröffnet die Kundenwebsite dem Reisebüro die Möglichkeit, den Kunden im passenden Moment vor dem Reiseantritt über buchbare Zusatzleistungen wie Mietwagen, Sitzplatzreservierungen oder Bordmenüs zu informieren.

Datenqualität mit Optimierungsbedarf. Nicht zuletzt soll das Tool die Qualität der Kundendaten der TVG-Büros deutlich verbessern. Denn in diesem Bereich, so weiß Aust, hat ihre Kette noch Luft nach oben. Von 400.000 Kunden über deren Datensätze die Zentrale verfüge, liege zum Beispiel nur bei 150.000 eine Freigabe zum Versand von E-Mails vor. In den Datensätzen vieler Kunden, deren E-Mail-Adresse die Reisebürokette bereits habe, sei der erforderliche Haken für die Freigabe schlicht vergessen worden. Das soll sich ändern – auch mittels aktiver Werbung für die neue Kundenwebsite. Innerhalb von drei Jahren will die TVG die Zahl der Datensätze, die für Mailingaktiionen per E-Mail nutzbar sind, auf mindestens 500.000 steigen. Zudem plant die Zentrale, von Juli an neue Filterfunktionen einzuführen, mit deren Hilfe die Kunden stärker individualisierte Angebote erhalten können. "Das Gießkannenprinzip, bei dem jeder Kunde wahllos jedes Angebot erhält, hat ausgedient," sagt die Chefin der FTI-Reisebüroorganisation.

Starke Zahlen im neuen Geschäftsjahr. Bei allem Nachholbedarf in Sachen Internet und Kundendatenqualität hat die Reisebürokette in jüngster Zeit offenbar vieles richtig gemacht. So liegt sie im laufenden Geschäftsjahr bei sieben ihrer zehn größten Veranstalterpartner deutlich zweistellig im Plus, wie Aust auf der TVG-Jahrestagung in Prag am vergangenen  Wochenende berichtete. Bei den Veranstaltermarken der Mutter FTI sind es aktuell sogar 20 Prozent. Dabei hätten sich besonders die Büros positiv entwickelt, die in ihre Austattung moderne Features wie die Bildschirm-Stelen und -Produktwände, die die Kette ihren Franchise-Nehmern anbietet, integriert hätten, berichtet die TVG-Chefin. Während Agenturen mit Stele und Produktwand im laufenden Geschäftsjahr durchschnittlich um 16 Prozent über dem Vorjahr performten, seien es bei denen ohne Produktwand und Stele nur sechs Prozent. "Büros, die unsere Vorgaben in vollem Umfang umsetzen, schneiden konstant zwischen zehn und 15 Prozent besser ab als die Kooperationspartner, die stärker in der Eigenverantwortung stehen", wirbt Aust für die engere Bindung an ihre Organisation und die Nutzung ihrer Features.

Christian Schmicke

24. März 2017 – 20:00
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Pauschalreisen sind ihr Brot- und Buttergeschäft, aber nicht, wenn es um den eigenen Urlaub geht. Nur knapp ein Viertel der rund 1.100 Reiseprofis, die bei der Gloobi-Umfrage zu ihren Reiseplänen in diesem Jahr teilnahmen, bucht eine Pauschalreise. Mit einem Anteil von rund zwei Dritteln sind individuelle Urlaubsarrangements der häufigste Weg, auf dem Touristiker ihre Urlaubswünsche umsetzen. Bausteinreisen spielen mit einem Anteil von zehn Prozent eher eine Nebenrolle.

Viele buchen direkt. Bei den Buchungswegen spielt der direkte Kontakt mit dem Leistungsträger mit einem Anteil von 37 Prozent die größte Rolle. 32 Prozent buchen im Reisebüro, knapp ein Viertel über Online-Portale und bei ebenso vielen läuft die Buchung über den eigenen Arbeitgeber. 18 Prozent nehmen die Dienste von Pep-Veranstaltern in Anspruch, neun Prozent nutzen Sharing-Plattformen wie Airbnb. Und jeder Zehnte gibt an, ohne Buchung einfach drauflos zu reisen. Bei dieser Frage waren Mehrfachnennungen zugelassen.

Zeit bleibt ein knappes Gut. Doch etwa jeder vierte Touristiker gönnt sich im Haupturlaub eine Auszeit, die länger als zwei Wochen dauert. Am häufigsten verreisen die Touristikprofis aber zwischen einer und zwei Wochen, 36 Prozent geben diese Reisedauer an. 22 Prozent verreisen genau für zwei Wochen, 17 Prozent nur für eine Woche oder noch kürzer.

Spanien macht das Rennen. Die Reiseziele der Touristiker sind erwartungsgemäß über die ganze Welt verteilt. Wie bei den Endkunden auch spielt Spanien eine Hauptrolle. Anders als bei den Endkunden überflügelt die Iberische Halbinsel mit ihren Inseln auch Deutschland, das Platz zwei unter den beliebtesten Destinationen einnimmt. Griechenland, der diesjährige Shooting Star unter den Zielgebieten, ist bei den Touristikern ebenfalls beliebt und landet auf Rang drei. Die Türkei schwächelt hingegen auch bei den Profis. Viele der Reiseexperten zieht es in die Ferne. Zusammen kommen die Fernreiseziele auf einen Anteil von rund 30 Prozent, ganz vorne liegt Südostasien.

Christian Schmicke

24. März 2017 – 13:13
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Rewe sortiert ihre Reisesparte neu: Mit der Gründung der DER Touristik Group GmbH werden alle Töchter und Beteiligungen unter der neuen Holding gebündelt. Die Gruppe besteht derzeit aus 131 Unternehmen in 14 europäischen Quellmärkten und 56 Urlaubsdestinationen. Chef der DER Touristik Group ist Sören Hartmann, der bisher schon den Reisekonzern leitete.

"Durch viele Zukäufe und Gründungen sind wir zu einem führenden europäischen Reiseanbieter geworden", begründet Hartmann den Umbau. "Als Teil der Rewe Group setzen wir auf klare Strukturen, enge Zusammenarbeit und schnelle Entscheidungen. Dafür schaffen wir jetzt die passende Struktur für unsere sieben Millionen Gäste, unsere Mitarbeiter und für unsere Geschäftspartner."

Köln und Frankfurt werden eins

Unter der DER Touristik Group werden vier Divisions angesiedelt: Central Europe, Eastern Europe, Northern Europe sowie Zielgebietsagenturen und Hotels. Central Europe ist die größte Division und vereint die Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH). Auch sie bekommt einen neuen Firmenmantel, die DER Touristik Central Europe GmbH mit René Herzog an der Spitze.

In Deutschland ist die formale Trennung von DER Köln und DER Frankfurt Geschichte. Die Mitarbeiter und die sechs Veranstaltermarken (Dertour, Meier's, ADAC, ITS, Jahn und Travelix) gehören künftig einem Unternehmen an, der DER Touristik Deutschland GmbH. Die Standorte Köln und Frankfurt sollen ebenso erhalten bleiben wie Salzburg, Wien und Zürich.

Ein Jahr Zeit für den Umbau

"Unsere bisherigen Gesellschaftsstrukturen passen nicht mehr zur Art, wie wir längst zusammen arbeiten", sagt Herzog. "Es ist höchste Zeit, dass wir mit geballter Kraft arbeiten und uns am Markt positionieren." Dazu sei es wichtig, zusammengehörige Aufgaben bestmöglich in den einzelnen Gesellschaften zusammenzufassen. "Wir verändern uns, wo und wann es Sinn macht; unabhängig von der neuen Gruppenstruktur."

Für die Mitarbeiter sollen sich aus der gesellschaftsrechtlichen Reorganisation keine Nachteile ergeben, verspricht Herzog. Welche Konsequenzen der Umbau im Management bringt, ist noch nicht absehbar. Dafür nimmt man sich Zeit. Die neue Struktur soll bis April nächsten Jahres umgesetzt sein.

Thomas Hartung

23. März 2017 – 14:13
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SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz setzt auf Gerechtigkeit und seine Partei will die Manager-Gehälter deckeln. Der langjährige Tui-Chef und Sozialdemokrat Michael Frenzel hält das für falsch. "Natürlich ist das Thema populär. Klar sagen viele Leute, schaut mal, VW gibt sich jetzt als Höchstgrenze 10 Millionen Euro für den Vorstandschef. Und dann vergleichen die Menschen das mit ihrem eigenen Einkommen. Da ist die Versuchung da, so ein Thema zu pushen – nicht nur in der SPD", sagte Frenzel im Interview mit der "Welt".

Aber das sei eine Frage der Vertragsfreiheit, so Frenzel, der heute Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft ist. "Natürlich hat sich in den Spitzenpositionen ein Gehalt entwickelt, das weit weg ist von dem, was ein Durchschnittsverdiener bekommt. Nur, das ist halt der Markt. Wollen wir da wirklich eingreifen? Ich denke nicht." Ob sich seine Partei danach richtet, wird sich zeigen.

Tui hat mit Frenzels Nachfolger Friedrich Joussen und seinen Vorstandskollegen übrigens Vergütungsobergrenzen vereinbart, die im Geschäftsbericht für jedermann einsehbar sind. Joussens Festgehalt von 1,1 Millionen Euro kann sich durch zusätzliche variable Vergütungsbestandteile bis auf 7,5 Millionen Euro erhöhen. Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr erhielt zwar mit 1,38 Millionen Euro etwas mehr Grundvergütung als Joussen, aber deutlich weniger obendrauf. Seine Bezüge beliefen sich 2016 auf 3,12 Millionen Euro.

22. März 2017 – 17:55

Touristiker machen Urlaub. Und manchmal machen sie davon Urlaub. Aber wo und wie verbringen Sie als Urlaubsmacher die schönsten Tage des Jahres? Faul am Strand von Mallorca oder auf der Panamericana zwischen Feuerland und Alaska? Im Luxushotel oder im Zelt? Machen Sie mit bei unserer Blitzumfrage! Die Teilnahme dauert nicht länger als zwei Minuten. Gloobi-Umfrage

22. März 2017 – 14:18
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Dass Konzerne wie Tui und Thomas Cook schon seit längerer Zeit und mit eher mäßigem Erfolg bestrebt sind, den Anteil ihres "gebundenen Vertriebs" durch Zukäufe von Reisebüros auszubauen, ist bekannt. Weniger offenkundig waren bislang die Aktivitäten anderer Organisationen in diesem Bereich. Doch das ändert sich zunehmend. Denn auf der Jagd nach profitablen Reisebüros werden auch Akteure wie Lufthansa City Center, die Reisebürokette Derpart und der Kooperationsprimus RT Reisen in Burghausen immer aktiver.

LCC gründen Reisebüro AG. So gründeten die Lufthansa City Center Ende vergangenen Jahres eine Aktiengesellschaft, die künftig Büros für die Franchise-Marke kaufen und der Organisation damit attraktive Standorte sichern soll. Sie befindet sich im Besitz von 37 Franchisen-Nehmern und der Kettenzentrale und ist mit einem Eigenkapital von 1,5 Millionen Euro ausgestattet. Vorstand ist der frühere Tui-Manager Wilfried Klotmann. In diesem Jahr seien Kaufgespräche mit drei bis vier Reisebüros geplant, sagt dieser. Die Zukäufe müssten nicht zwangsläufig LCC-Büros sein, wohl aber Vollreisebüros, "die zur Kette passen". Themen wie Personalplanung, Budgetierung und Controlling sollen nach dem Kauf von der Zentrale übernommen werden. Damit könnten sich die Counter-Mitarbeiter "noch besser auf die Produktsteuerung und die Kunden konzentrieren“, so Klotmann.

Derpart baut Zahl eigener Büros aus. Für die Franchise-Kette Derpart sind Zukäufe ebenfalls ein wichtiges Thema. Derpart habe im vergangenen Jahr zehn Büros gekauft, berichtet Geschäftsführer Aquilin Schömig. Es habe sich ausnahmslos um Franchise-Nehmer gehandelt, von denen die meisten ihr Büro aus Altersgründen abgeben wollten. Auch künftig werde die Kette, die derzeit 53 eigene Niederlassungen betreibt, aktiv Büros hinzukaufen, kündigt Schömig an. Vorwiegend sei man am Kauf von Franchise-Büros interessiert, aber auch der Erwerb von Fremdbüros sei nicht ausgeschlossen. Entscheidend für Zukäufe sei deren "aktuelle und künftige Wirtschaftlichkeit".

RTK expandiert durch Übernahmen. Auch RTK-Chef Thomas Bösl sieht in der Übernahme "wirtschaftlich gesunder Reisebüros" ein geeignetes Instrument, um die Schlagkraft der eigenen Organisation zu stärken und den Büros eine Perspektive zu bieten. Sowohl RTK als auch die von der RT Group übernommene Kette Reiseland hätten das in der Vergangenheit bereits getan und wollten diesen Kurs fortsetzen. Und auch Willi Müller, Chef der Kooperation Schmetterling, antwortet auf die Frage, ob seine Organisation selbst Reisebüros kaufe, mit: "Grundsätzlich ja." (CS)

22. März 2017 – 13:19

Die Bindung der Kunden an eine Marke ist nach Auffassung der Mitglieder des deutschen Ferienhausverbandes bei Ferienhausurlaubern nicht so ausgeprägt wie in anderen Marktsegmenten. Kaufentscheidend seien für die Kunden die Objekte selbst und ihre Lage. Allerdings sehen die Anbieter durchaus Möglichkeiten, die Markenloyalität zu erhöhen. Wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis und der Service stimmten und die Erwartungen der Urlaubsgäste erfüllt würden, sei eine wichtige Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Urlauber langfristig Vertrauen zum Buchungspartner aufbauten und bei ihm noch einmal buchten, erklärt der Verband auf Basis der Ergebnisse einer Branchenumfrage.

Konkrete Anhaltspunkte dafür, wie die engere Kundenbindung hergestellt werden soll, liefert die Umfrage allerdings nicht. Dort heißt es lediglich, dafür seien zielgerichtetes Marketing und Social-Media-Maßnahmen sowie individuelles Kundenbeziehungsmanagement und ein auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittener Service wichtige Kriterien“.

22. März 2017 – 12:58
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Das geht aus einer Branchenumfrage des Deutschen Ferienhausverbandes hervor, in dem die größten Ferienhausanbieter organisiert sind. Danach steht der Inlandsurlaub im Ferienhaus oder der Ferienwohnung auf der Beliebtheitsskala ganz vorn. Dahinter folgen Österreich, Italien, Frankreich und Dänemark. Innerhalb Deutschlands dominieren unter den Ferienhauszielen die Küstenregionen. An der Spitze liegt die Ostseeküste Schleswig-Holsteins, direkt dahinter rangiert die Nordseeküste. Darauf folgen die Ostsee-Inseln und die Küste Mecklenburg-Vorpommerns. Als einzige Region abseits des Meeres kann sich der Schwarzwald unter den Top 5 platzieren.

Insgesamt wies die Ferienhausnachfrage 2016 ein beachtliches Wachstum auf. Die Zahl der Buchungen stieg um 16 Prozent, und der Umsatz legte sogar um 24 Prozent zu.

21. März 2017 – 19:44

Die Regierung der Vereinigten Staaten preschte am Montag vor, die britische Regierung zog am Dienstag nach. An Bord von Flügen aus sechs Ländern auf die britischen Inseln dürfen Passagiere nun keine größeren elektronischen Geräte mehr mit in die Kabine nehmen. Betroffen sind die Türkei, der Libanon, Jordanien, Ägypten, Tunesien und Saudi-Arabien. Die Maßnahme sei nötig, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten, heißt es aus Regierungskreisen. Die neuen Regeln gelten für alle Direktflüge aus den genannten Ländern. Die Geräte im Handgepäck dürfen Maße von 16 Zentimeter mal 9,3 Zentimeter nicht überschreiten. Sind sie größer, müssen sie im Koffer aufgegeben werden.

In die USA ist die Mitnahme von größeren Elektronikgeräten im Handgepäck auf Direktflügen von zehn Flughäfen nicht mehr erlaubt, wie das US-Heimatschutzministerium mitteilte. Als Grund nennt die Behörde Terrorgefahr: "Terroristische Gruppen peilen weiterhin das kommerzielle Flugwesen an und verfolgen aggressiv innovative Methoden, um ihre Attacken zu verüben", heißt es in der Mitteilung. Die zehn Flughäfen auf die das Verbot für die Vereinigten Staaten zutrifft, befinden sich in Jordanien, Ägypten, Saudi-Arabien, Kuwait, Marokko, Katar, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Maßnahme ist zeitlich nicht begrenzt. (CS)

21. März 2017 – 16:33

Nach den heftigen Regenfällen und anschließenden Überschwemmungen in Peru sind zahlreiche Landesteile nicht oder nur schwer bereisbar. Dies gelte insbesondere im Norden des Landes, teilt das Auswärtige Amt mit. Nach Informationen des Studienreiseveranstalters Studiosus aus der Region sind weite Landstriche überflutet und wichtige Verkehrsverbindungen unterbrochen. Stark betroffen sei auch die zweitgrößte Stadt Perus, Trujillo. Hier stehe das Wasser auch in Teilen des Stadtzentrums.

In Lima betreffen die Überflutungen laut Studiosus vor allem Außenbezirke. Obwohl der Río Rimac nahe am kolonialen Zentrum vorbeifließt, kann die Altstadt mit der Plaza Mayor ohne Einschränkungen besucht werden. In den großen Hotels der Stadt sei die Wasserversorgung derzeit sichergestellt, so der Veranstalter. Die mehrtägige Unterbrechung der Nationalstraße 1, der "Panamericana" zwischen Lima und Arequipa in einem Abschnitt bei Nazca sei mittlerweile behoben worden. Kritisch bleibt die Lage offenbar in vielen Abschnitten der dem Pazifik zugewandten Andenkette. Dies betrifft auch Straßenverbindungen von Lima Richtung Osten nach Huancayo sowie in die 450 Kilometer nördlich von Lima gelegene Andenstadt Huaraz.

Nach wie vor nicht von den Überschwemmungen betroffen sind nach Angaben des Fremdenverkehrsamtes Promperu die touristische Routen im Süden des Landes, darunter Cusco, Arequipa, Puno und Madre Dios. Auch die nordöstlichen Landesteile mit San Martín, Amazonas und Loreto könnten bereist werden. In den Hotels, touristischen Einrichtungen. Flughäfen und Sehenswürdigkeiten in diesen Regionen finde "touristischer Normalbetriebstatt", teilt das Verkehrsamt mit.

Reisende im Land können bei der telefonisch unter (01) 574-8000 und per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Informationen erfragen.