31. Oktober 2016 – 20:17

Bei der Lufthansa-Tochter wird diese Woche nicht gestreikt. Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat vorgeschlagen, den früheren brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck zum Leiter eines Schlichtungsverfahrens zu berufen. Wörtlich heißt es in einer Stellungnahme: "Wir bieten daher dem Konzernvorstand an, unter der Leitung von Matthias Platzeck mit den Verantwortlichen eine Einigung zur weiteren Vorgehensweise zu versuchen. Solch ein Versuch kann unseres Erachtens ernsthaft gelingen, da die zuvor für diese Woche angekündigten Streiks jetzt nicht stattfinden werden." Platzeck hatte zuvor bereits Schlichtungsverhandlungen bei Lufthansa erfolgreich geführt. Darauf verweist Ufo und betont, bei Lufthansa habe man "mit Abschluss der Schlichtung unter Matthias Platzeck mehrere Verträge zur neuen Sozialpartnerschaft und zu einem anderen Umgang miteinander unterschrieben". Außerdem sei er der "Schirmherr" des gesamten Verfahrens gewesen, zu dem auch Eurowings formal noch immer gehöre .Zuvor hatte Jörg Beißel, Geschäftsführer Personal der Eurowings, Ufo vorgeworfen, sie verfolge "offenbar ganz andere, gewerkschaftspolitisch motivierte Ziele, die mit den offenen Tarifvertragsthemen nichts zu tun haben". Gemeint ist damit, dass Eurowings ihre Wachstumsstrategie vornehmlich außerhalb Deutschlands, in Wien und auf Mallorca, verfolgt. Dort sind unter anderem die Gehälter geringer. Da dieser Punkt nicht in den Geltungsbereich der Tarifverträge in Deutschland fällt, dürfen die Flugbegleiter deswegen nicht streiken. Die Eurwowings-Geschäftsführung will über diesen Punkt mit ihren deutschen Angestellten nicht diskutieren Es ist aber naheliegend, dass er in der Auseinandersetzung eine zentrale Role spielt.

28. Oktober 2016 – 13:00
rezeptmakrele-mit-zwiebeln-und-teriyaki-saucefoto-sha

Die SHA-Wellness-Clinic bei Alicante hat ihre Menüs für eine holistische Ernährung in ein interessantes Buch gepackt: "Die Rezepte von SHA für ein längeres und gesünderes Leben". Die Menüs sollen das Wohlbefinden und die entschlackende und selbstheilenden Fähigkeiten des Körpers steigern und den Alterungsprozess verlangsamen. Das Buch in Englisch ist opulent bebildert und für 26,50 Euro bei Amazon erhältlich.

Makrele mit Zwiebeln und Teriyaki-Sauce

Zutaten: 4 große Makrelen; für die Teriyaki-Sauce 200ml Mirin Reiswein, 220g Agave-Sirup, 180ml Shoyu-Sojasoße, 100g Zitronengras, 100g Ingwer, 400g Limetten; für die Zwiebeln 600g Zwiebeln, 2 Frühlingszwiebeln, 8 Französische Zwiebeln, grobes Salz, Olivenöl; außerdem Johannisbeeren und 100ml Extra Virgin Olivenöl.

Zubereitung: Die Makrelen ausnehmen und filetieren; die Filets halbieren und zur Seite legen.

Für die Teriyaki-Sauce den Ingwer mit viel Wasser waschen, zerkleinern und im Thermomix mischen und in einem Küchenhandtuch auswringen, so dass Ingwersaft übrigbleibt. Das Zitronengras zerkleinern, alles in einen Topf geben und fünf Minuten kochen. Die Limetten mit einem Kartoffelmesser schälen und die Schale in den Topf geben; nach fünf Minuten vom Herd nehmen und 15 Minuten ziehen lassen. Dann den Mirin-Reiswein, den Agave-Sirup und die Shoyu-Sojasoße dazugeben. Wenn es einfacher und schneller gehen soll, die Soße im Asia-Laden kaufen.

Die Zwiebeln schälen, in der Mitte auseinanderschneiden und in dickere Streifen schneiden (a la Julienne), mit einem Löffel Olivenöl und Salz in einem Topf geben. Bei kleiner Hitze gelegentlich umrühren, bis die Zwiebeln karamellisiert sind. Die grünen Stiele von den Frühlingszwiebeln entfernen und die Zwiebeln längs vierteln. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl leicht anbraten. Die Französischen Zwiebeln schälen und in einen kleinen Topf geben. Teriyaki-Sauce darüber geben und weichkochen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Makrele darin von beiden Seiten anbraten. Teriyaki-Sauce dazugeben und die Makrele öfter wenden, ohne dass sie auseinanderfallen. Sobald die Soße karamellisiert, die Pfanne vom Herd nehmen.

Die gekochten Zwiebeln auf dem Teller anrichten, die Makrele darauf platzieren, dazu die Frühlingszwiebeln und die Französischen Zwiebeln. Zuletzt mit Johannisbeeren verziehren und die Soße, in der die Makrelen gebraten wurden, auf dem Teller verteilen.

Guten Appetit!

27. Oktober 2016 – 15:44

Die deutschen Reiseveranstalter und Reisebüros haben in diesem Jahr erstmals seit langem Geschäft eingebüßt. Nach einer Hochrechnung des Deutschen Reiseverbandes (DRV) ging der Umsatz der Veranstalter um drei bis vier Prozent auf 26,3 Milliarden Euro zurück. Das bedeutet Einbußen von rund einer Milliarde Euro. Auch in den Reisebüros seien die Umsätze rückläufig. Hier spricht der DRV von einem Minus zwischen zwei und drei Prozent auf 22,9 Milliarden Euro.

Schuld an dem Minus ist laut DRV-Präsident Norbert Fiebig in erster Linie der Absturz wichtiger Ziele wie der Türkei, Ägypten und Tunesien um 40 bis 60 Prozent. Der habe eine Urlauberwanderung Richtung Westen ausgelöst, doch die anderen Destinationen hätten den Rückgang nicht kompensieren können. Deutlich im Plus lagen Spanien, Portugal, Griechenland und Bulgarien sowie Fernreisen.

Fiebig sagt allerdings auch, dass der gesamte Reisemarkt weiter gewachsen ist. Das bedeutet, von der Branche organisierte Reisen haben Marktanteile verloren. Den wichtigsten Grund hierfür sieht der DRV-Präsident in der starken Zunahme erdgebundener Reisen. Die würden aber häufig ohne Veranstalter und Reisebüros gebucht. Zunehmende Direktbuchungen auf Hotel- und Flugportalen spielten aber auch eine Rolle, räumt Fiebig ein.

Für den kommenden Winter sind die Vorzeichen nicht besser. Die Buchungen liegen bislang unter dem Vorjahresniveau.

27. Oktober 2016 – 08:00
reise-vor9-magazin-titel-11-2016

Eine ganze Reihe wichtiger Reiseziele wurde in den vergangenen Monaten durch terroristische Anschläge und andere Gewaltakte erschüttert. Wie wirkt sich diese Entwicklung auf den Arbeitsalltag im Reisebüro aus? Brauchen die Kunden nun eine eigene Beratung in Sachen Sicherheit? Bieten Sie Ihren Kunden Reisen in Länder mit schwierigen Rahmenbedingungen derzeit aktiv an? Zu diesen Themen startet das Reise vor9 Magazin heute eine große Umfrage unter Vertriebsprofis. Die Teilnahme dauert nur wenige Minuten. Machen Sie mit! Hier geht's zur Umfrage

26. Oktober 2016 – 17:46
eurowings-a330-vor-hangarfotoeurowings

Bei Eurowings und Germanwings hat um Mitternacht ein ganztägiger Streik der Flugbegleiter begonnen. 380 der rund 500 planmäßigen Flüge fallen dadurch am Donnerstag aus. Etwa 50.000 Passagiere sind betroffen. Darüber hinaus ruft die Gewerkschaft ihre Mitglieder am Donnerstag zu einer Kundgebung vor der Hauptverwaltung der Eurowings Aviation in Köln auf. Die Versammlung solle von 11 bis 15 Uhr dauern und "ein deutliches Signal unseres Selbstbewusstseins an die Arbeitgeber übermitteln", teilen die Arbeitnehmervertreter auf ihrer Website mit.

Unterdessen sucht die Führung der Airline nun den Weg zu einer Einigung über die Öffentlichkeit. Per Pressemitteilung erklärt Personalchef Joerg Beißel, man biete dem Kabinenpersonal eine Tariferhöhung von durchschnittlich sieben Prozent über die Laufzeit von drei Jahren und drei Monaten – zuzüglich einer variablen Vergütung. Außerdem sehe das Angebot die Einführung einer neuen Purser-Struktur in der Kabine der Eurowings Deutschland, wie sie von der Mitarbeitergruppe gefordert worden sei, erklärt Beißel. Über die nächsten drei Jahre sollen die "Chefs de Cabine" nach und nach eine Angleichung der Vergütung an die der Purser bei der Schwester Germanwings erhalten. Auch die Flugbegleiter erhielten "substanzielle Vergütungserhöhungen", verspricht Beißel. Zusätzlich bietet Eurowings dem Personal eine variable Vergütung an, die an den wirtschaftlichen Erfolg der Airline geknüpft ist. Darüber hinaus will sich der Arbeitgeber am Aufbau einer Unterstützungskasse beteiligen, die gemeinsam durch den Arbeitgeber und den Mitarbeiter finanziert wird und für die Alterssicherung der Angestellten sorgen soll.

Darüber, ob einzelne Flüge wie geplant stattfinden, können sich Kunden und Reisebüros auf der Eurowings-Website informieren.

26. Oktober 2016 – 12:38
albrechtjaan

Albrecht habe den Aufsichtsrat der Airline gebeten, seinen Vertrag vorzeitig zu beenden, "um eine Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung ab Januar 2017 nutzen zu können", heißt es in einer Mitteilung. Wer seine Nachfolge bei der gemeinsamen Tochter von Lufthansa und Turkish Airlines übernimmt, steht noch nicht fest. Auch über Albrechts künftigen Arbeitgeber ist noch nichts bekannt.

Der 61-Jährige ist seit 2015 Managing Director von Sun Express und dem deutschen Ableger der Gesellschaft. Zuvor war er vier Jahre Vorstandsvorsitzender von Austrian Airlines und davor zehn Jahre CEO der Star Alliance.

26. Oktober 2016 – 10:31
eurowingsa320fotoeurowings

Nun also doch. Nachdem die Tarifverhandlungen zwischen der Flugbegleitergewerkschaft Ufo und Eurowings erneut gescheitert sind, wollen die Flugbegleiter ab Donnerstag streiken. Details dazu will die Gewerkschaft Ufo am heutigen Mittwoch bis 18 Uhr mitteilen. Ufo hatte ursprünglich mit Streiks ab Montag dieser Woche gedroht. Am Wochenende hatten sich die Arbeitnehmervertreter nach einem neuen Tarifangebot von Eurowings aber weiteren Verhandlungen zugestimmt. Die Geschäftsführung behauptet, das Angebot habe der Gewerkschaft bereits seit mehreren Wochen vorgelegen. Es beinhaltet neben der Einrichtung einer Pensionskasse eine Lohnerhöhung um sieben Prozent innerhalb eines Zeitraums von 39 Monaten. Doch schon länger geht es in den Verhandlungen nicht nur um Lohnerhöhungen. Das Misstrauen zwischen der Gewerkschaft und der Eurowings-Führung sitzt tief. Ufo wirft dem Management der Fluggesellschaft vor, es habe sich nicht an zuvor gegebene Zusagen aus der Schlichtung bei der Muttergesellschaft Lufthansa gehalten. Darüber hinaus ist es den Mitarbeitern ein Dorn im Auge, dass die geplante Expansion von Eurowings ausschließlich außerhalb Deutschland stattfinden soll.

25. Oktober 2016 – 14:07
ashotel-abogados-estafa-foto-ashotel

60 Millionen Euro Schaden sind spanischen Hotels nach einer Schätzung durch die Aktivitäten betrügerischer britischer Juristen entstanden. Sie animieren Urlauber in den Ferienorten dazu, bei ihrem Hotel Schadenersatz wegen einer Krankheit infolge vermeintlich verdorbenen Essens zu fordern. Nach Aussage von Nuria Montes, Generalseretärin des Hotelverbands Hosbec, der die Branche in Benidorm und an der Costa Blanca vertritt, ist das Geschäft für die betrügerischen Advokaten äußerst einträglich. Sie erhalten demnach 90 Prozent der Summe, die von den Hoteliers mit der Drohung erpresst werde, ansonsten gegen sie zu klagen. Für die Urlauber, die bei der Geschichte als vermeintliche Opfer auftreten, bleiben also lediglich zehn Prozent ihrer Forderung übrig.

Die Hotellerie will nun den Druck auf britische Veranstalter, den Reiseverband Abta und die britische Regierung verstärken, dem Treiben ein Ende zu bereiten. Aber auch die Hotellerie selbst soll aktiv werden. Einige Hotels sind nach Berichten spanischer Medien bereits dazu übergegangen, sorgfältig zu dokumentieren, was die Gäste in ihrem Haus konsumieren, um gegen mögliche Attacken gewappnet zu sein. Bei Beschwerden wollen sie dann zurückverfolgen, ob ein Zusammenhang zwischen dem angegebenen Grund – meist Magen-Darm-Beschwerden – und dem Speisen-  und Getränkekonsum der Gäste im Haus plausibel ist. Außerdem sollen die Gäste intensiver darüber informiert werden, dass betrügerische Beschwerden mit Gefängnisstrafen zwischen drei Monaten und sechs Jahren geahndet werden können, wenn die Summe, um die es sich dreht, 400 Euro übersteigt.

25. Oktober 2016 – 12:39
drtiggeskatalog

Gebeco integriert die Studienreisen unter der Marke Dr. Tigges in die Kataloge der Hauptmarke. Separate Broschüren produziert der Kieler Veranstalter für seine Studienreisen dann nicht mehr. Geschäftsführer Ury Steinweg begründet den Wegfall eigener Tigges-Kataloge so: "Der Übergang zwischen einer Erlebnis- und Studienreise ist fließend, viele sehen sogar keinen Unterschied – da macht es Sinn, die gesamte Bandbreite an Gruppenreisen in einem Katalog zu präsentieren“, sagt er. Am Stil der Reisen werde sich aber nichts ändern – sie werden auch künftig von "echten" Studienreiseleitern begleitet und "von denselben Experten ausgearbeitet", versichert Steinweg.

Für das nächste Jahr bietet Gebeco 86 neue Erlebnisreisen und 32 neue Studienreisen an. Die Ukraine, Tschechien, die Slowakei, Andorra und das Königreich Tonga im Südpazifik kehren als Reiseziele in die Kataloge zurück. Ungarn und die Slowakei tauchen als neue Studienreiseziele auf. Der Titel des Themenjahres, dem sich Gebeco seit einigen Jahren widmet, lautet "Legendäre Handelswege". Reisen unter diesem Label führen unter anderem über die chinesische Seidenstraße, die Via Appia in Italien oder die Passagen der Hanse im Ostseeraum. Bei Fahrradreisen arbeitet Gebeco mit dem Spezialisten Terranova zusammen. Neue Touren führen unter anderem nach Litauen, Sizilien und Südengland.

Bei einigen Reisezielen müssen sich Kunden im nächsten Jahr auf deutlich veränderte Preise einstellen. Sie steigen etwa für Kuba um 20 Prozent, Island wird um 15 Prozent teurer und Japan ebenfalls. Deutlich günstiger werden Reisen nach Brasilien (-9%) und in die Türkei (-10%).

 

25. Oktober 2016 – 11:45

Bei der Explosion eines Sprengsatzes ist nach Berichten indischer Medien am Dienstagmorgen auf dem Naya Bazar in Delhi ein Mensch ums Leben gekommen, fünf weitere wurden verletzt. Der Naya Bazar liegt am Rande des zentralen Altstadtviertels Chandni Chowk. Informationen über die Hintergründe der Explosion liegen derzeit nicht vor. Ein Video von der Detonation kursiert derzeit auf Twitter. Die Behörden vermuten, dass es sich um einen Feuerwerkskörper handelte. Ein terroristischer Hintergrund sei nicht auszuschließen, heißt es.