14. Dezember 2017 – 08:05
niki

Nachdem Lufthansa am Mittwoch wegen der wettbewerbsrechtlichen Bedenken der EU-Kommission auf den Kauf der Airberlin-Tochter Niki mit 20 Flugzeugen verzichtete, überschlugen sich die Ereignisse. Der Insolvenzverwalter von Airberlin beantragte Insolvenz für die Tochtergesellschaft Niki, die bislang durch Finanzspritzen von Lufthansa in zweistelliger Millionenhöhe in der Luft gehalten worden war. Niki stellte den Flugbetrieb am Mittwochabend ein.

In den Zielen, die Niki anflog, müssen damit tausende Passagiere um ihren Rückflug bangen. Wie viele es genau sind, ist unklar. Unter Berufung auf das österreichische Verkehrsministerium heißt es, bis Weihnachten seien rund 10.000 Passagiere betroffen. Andere Quellen berichten von 40.000. Die österreichische Regierung kündigte staatliche Hilfe an. Notfalls solle die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines mit Charterflügen beauftragt werden, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums der Tageszeitung "Die Presse". Mehrere Airlines bereiteten derzeit einen Ersatzflugplan vor, teilt Niki auf ihrer Website mit. Sie wollen Passagiere demnach „auf Standby-Basis gegen ein geringes Entgelt“ aus dem Ausland nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz bringen. Ausdrücklich erwähnt wird dabei, dass sich Tuifly nicht an der Aktion beteilige.

Tickets von Passagieren, die bei der bis zuletzt kräftig für ihre Strecken werbenden Airberlin-Tochter Flüge gebucht haben, sind nun wertlos geworden. Schätzungen gehen von rund 800.000 Geschädigten aus. Für gebuchte Flüge im Rahmen von Pauschalreisen müssen sich die Veranstalter um Ersatz kümmern. Das dürfte diese vor allem in der bevorstehenden nachfragestarken Weihnachtszeit vor große Herausforderungen stellen.

Insolvenzverwalter Lucas Flöther kündigte unterdessen an, er versuche, den Geschäftsbetrieb von Niki "durch einen Schnellverkauf doch noch zu retten". Zuletzt hatte der Airline-Gründer und ehemalige Formel-1-Pilot Niki Lauda Interesse bekundet.

13. Dezember 2017 – 22:32

Die insolvente Airberlin-Tochter stellt ab sofort den Flugbetrieb ein. Auf der Website von  heißt es: "Wir bitten Passagiere, die ihren Flug über einen Reiseveranstalter gebucht haben, sich mit ihrem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen. Der Reiseveranstalter ist für die Beförderung dieser Passagiere zuständig. Für Passagiere, die ihren Flug direkt bei Niki gebucht haben, organisieren mehrere Fluggesellschaften derzeit eine Rückholaktion auf Standby-Basis gegen ein geringes Entgelt aus dem Ausland nach Deutschland, Österreich und die Schweiz. Tuifly wird sich zu unserem Bedauern nicht an dieser Lösung beteiligen."

Niki hatte am Nachmittag Insolvenzantrag gestellt, nachdem Lufthansa das Angebot für die Fluggesellschaft wegen der wettbewerbsrechtlichen Bedenken der EU-Kommission dagegen zurückgezogen hatte. Die EU-Kommission erklärte, die Niki-Pleite sei bedauerlich, aber es sei von vornherein klar gewesen, dass die Streckenüberschneidungen zwischen Lufthansa und Airberlin zu einer problematischen Situation führen würden. Frank Kebekus, Generalbevollmächtigter der Airberlin, erklärte dagegen: "Das Scheitern des Niki-Verkaufs und die Insolvenz der Niki Luftfahrt GmbH sind höchst ärgerlich und wären vermeidbar gewesen. Die Position der Europäischen Kommission ist nicht nachvollziehbar. Lufthansa hat als einziger Bieter mit einem validen Angebot am Ende eines fairen und transparenten Verfahrens den Zuschlag erhalten. Lufthansa hatte als einziger Bieter Lösungen für die komplexen Themen 'Wet Lease Vertrag für die 14 TUI Flugzeuge' und 'Forderungen von Etihad' auf den Tisch gelegt."

Tickets, die Kunden im Einzelplatzverkauf von Niki erworben haben, sind nun wertlos. Bei gebuchten Pauschalreisen müssen sich die Veranstalter um Ersatz in Sachen Beförderung kümmern.

13. Dezember 2017 – 18:22

Die österreichische Airberlin-Tochtergesellschaft Niki ist nach Auskunft der Berliner Justiz zahlungsunfähig. Es sei ein Eigenantrag für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für Niki eingegangen, zitiert Nachrichtenagentur Reuters eine Gerichts-Sprecherin. Lufthansa hatte heute erklärt, dass sie sich vom geplanten Kauf der Airberlin-Tochter Niki zurückgezogen habe. Grund dafür sei, dass die EU-Kommission klar signalisiert habe, dass eine Übernahme und die geplante Integration von Niki in die Eurowings-Gruppe aktuell nicht genehmigungsfähig sei.

13. Dezember 2017 – 17:01

Schon seit mehr als zehn Jahren bietet der Studienreisespezialist seinen Kunden bei einigen Destinationen bis vier Wochen vor Abreise ein Recht auf kostenlose Umbuchungen auf ein anderes Reiseziel oder einen anderen Termin. Damit will er ihnen die Entscheidung für Reiseziele, in denen innenpolitische Proteste, wiederkehrende Unruhen oder eine sonstige kurzfristige Änderung der Sicherheitslage nicht unwahrscheinlich sind, erleichtern. 2018 hält Studiosus diese Regelung für Ägypten, Äthiopien, Israel, Kenia, Madagaskar, Sudan, Türkei und Tunesien aufrecht. Neu hinzugekommen sind Japan und Südkorea. Die Aufrüstung Nordkoreas und die Drohungen des Regimes gegenüber seinen Nachbarn hätten Studiosus-Kunden verunsichert, sagt Sicherheitsmanager Edwin Doldi. Mit dem Umbuchungsrecht für Südkorea und Japan trage man diesem Umstand Rechnung. Auch für Myanmar gilt ab 2018 ein kostenloses Umbuchungsrecht. Zwar führe Studiosus keine Reisen in den westlichen Bundesstaat Rakhine durch, aber die Unruhen und die Vertreibung von Angehörigen der Rohingya-Minderheit hätten zu wachsender Besorgnis der Gäste beigetragen, so Doldi.

 

13. Dezember 2017 – 15:47
niki

Die größte deutsche Fluggesellschaft erklärte am Mittwoch, dass sie sich vom geplanten Kauf der Airberlin-Tochter Niki zurückgezogen habe. Grund dafür sei, dass die EU-Kommission klar signalisiert habe, dass eine Übernahme und die geplante Integration von Niki in die Eurowings-Gruppe aktuell nicht genehmigungsfähig sei. Bei der Übernahme der Luftfahrtgesellschaft Walter, die auch weiterhin auf dem Plan steht,  würde Lufthansa auf „zahlreiche Slots“ verzichten, um die Freigabe dafür zügig zu erhalten. Die Lufthansa Group beabsichtige nun, die geplante Ausweitung des Punkt-zu-Punkt-Geschäfts „verstärkt durch organisches Wachstum der Eurowings-Gruppe umzusetzen“, teilt Lufthansa mit. Für den nunmehr vorgesehenen organischen Kapazitätsaufbau in den Märkten von Niki sollen die „nicht ausgezahlten Kaufpreiskomponenten“ eingesetzt werden. Einen Teil des Geldes hatte Lufthansa Niki bereits ein Teil als Brückenfinanzierung zur Verfügung gestellt.

Während sich die negativen wirtschaftlichen Effekte für Lufthansa in Grenzen halten, könnte Niki nun vor dem Aus stehen. Die insolvente Airberlin erklärte in einer Pflichtmitteilung für die Börse, sie prüfe derzeit "Verwertungsalternativen". Der Airberlin-Insolvenzverwalter muss entscheiden, was mit der Tochter, der keine weiteren Mittel mehr zufließen, geschehen soll. Der Generalbevollmächtige Frank Kebekus hatte noch am Dienstag erklärt, Lufthansa sei der einzige zuverlässige Kaufinteressent für Niki. Interesse an einem Kauf hatten in den vergangenen Monaten auch Thomas Cook für die Tochter Condor und der British-Airways-Mutterkonzern IAG gezeigt. Auch die Bundesregierung rechnet nach Aussage von Regierungssprecher Steffen Seibert mit einer Insolvenz und dem Grounding von Niki. Auch der 150-Millionen-Euro-Kredit, den diese Airberlin nach ihrer Pleite gewährt hatte, steht auf dem Spiel. Durch den unerwarteten Ausfall der Erlöse aus dem Niki-Verkauf könne der vom Bund verbürgte Kredit der KfW "möglicherweise nur zum Teil zurückgezahlt werden", erklärte Seibert.

13. Dezember 2017 – 13:52
bielbarcelogovern

Der balearische Vizepräsident und Tourismusminister Biel Barceló ist wegen eines kostenlosen Karibiktrips unter Druck geraten. Demnach reiste er privat für fünf Tage zu Dreharbeiten des mallorquinischen Regionalsenders Canal 4 nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik. Für die Kosten kam nicht er selbst, sondern der spanische Touristikkonzern Globalia auf, zu dem unter anderem die Fluggesellschaft Air Europa gehört. Diese ist Sponsor der TV-Sendung. Bekannt wurde der Trip zu der Produktion, in der Barceló selbst nicht auftaucht, durch ein Instagram-Foto, auf dem er hinter einer Paella im Restaurant des Hotels zu sehen ist.

Nach Bekanntwerden der Reise forderten Vertreter der Opposition den Rücktritt des Politikers. Doch auch in den Reihen seiner linksökologischen Regionalpartei Més per Mallorca wächst nach Berichten spanischer Medien das Unverständnis. Gegenüber der Tageszeitung "Diario de Mallorca" erklärten Abgeordnete der Partei, sie seien über Barcelós Reise nicht informiert gewesen und hätten davon erst aus der Zeitung erfahren. Die Regeln der Partei verbieten  die Annahme von Geschenken, deren Wert 50 Euro übersteigt. Barceló selbst verteidigte sich laut "Mallorca Magazin" am Mittwochmittag mit dem Argument, es habe sich um eine private Reise gehandelt, er sei nicht als Regierungspolitiker unterwegs gewesen.

Erst vor wenigen Wochen war die Generaldirektorin des Ministerium, Pilar Carbonell, zurücktreten, nachdem ihr vorgeworfen worden war, sie habe die Freizeitunternehmen des Diskotheken-Königs Bartomeu Cursach begünstigt.

 

12. Dezember 2017 – 17:23

Das Bodenpersonal der größten spanischen Fluggesellschaft hat angekündigt, vom 21. bis zum 24. Dezember zeitweise die Arbeit niederzulegen. Nach Angaben der Gewerkschaft UGT wollen die rund 2.000 in der Bodenabfertigung und Wartung der Airline beschäftigten Mitarbeiter damit gegen chronische Arbeitsüberlastung und Personalmangel protestieren. Der Streik, der an den einzelnen Tagen jeweils vier Stunden zu unterschiedlichen Tageszeiten dauern soll, ist nach Aussagen der Gewerkschaft gegenüber spanischen Medien das "letzte Mittel“, um bei der Iberia-Führung in Madrid, die nicht zum Dialog bereit sei, mit der Forderung nach angemessenen vertraglichen Rahmenbedingungen für das Bodenpersonal Gehör zu finden. Die Tage vor Weihnachten gehören auf dem Airport der katalanischen Metropole zu den verkehrsreichsten des Jahres.

 

12. Dezember 2017 – 16:29
norwegian-blisskartbahn
boellchristianncl

Natürlich nennt er den Namen der Konkurrenz nicht. Aber wenn NCL-Europachef Christian Böll sein Produkt beschreibt, werden einige Parallelen zu Tui Cruises deutlich. Etwa, wenn es um die Philosophie geht, den Gästen an Bord möglichst viel Freiheit und Flexibilität  zu bieten. So kennen die "Freestyle Cruiser“ der Reederei keine festgelegten Tischzeiten oder zugewiesenen Sitzplätze. Am augenfälligsten sind die Ähnlichkeiten in der Positionierung aber bei der im Reisepreis enthaltenen Premium-All-inclusive-Verpflegung, die hierzulande vor zwei Jahren eingeführt wurde, mittlerweile für sämtliche europäische Quellmärkte gilt und der Nachfrage für die Schiffe von Norwegian Cruise Line einen deutlichen Schub brachte. Ein wesentlicher Unterschied zur deutsch-amerikanischen Konkurrenz mit Sitz im Hamburg besteht allerdings. NCL-Gäste sollten internationales Flair schätzen. Wenngleich wichtige Informationen auch in deutscher Sprache verfügbar sind, ist die Umgangssprache eher Englisch. Und auch einige Attraktionen auf den Neubauten der Reederei, wie etwa die zweigeschossige, 300 Meter lange E-Kart-Bahn und die Freiluft-Arena für Laser-Tagging, wären auf nicht-amerikanischen Schiffen nur schwer vorstellbar.

Groß-Event für die neue "Bliss". Dass er in Deutschland nicht Platzhirsch ist, sondern Mitspieler, weiß der langjährige Kreuzfahrt- und Hotelleriemanager, der 2015 zu NCL stieß. Sein wichtigstes Projekt für die nächsten Monate ist zweifellos die Indienststellung der „Bliss“ im April. Den Umstand, dass der 3.900-Gäste-Kreuzer in der Meyer Werft in Papenburg gebaut wird, will er nutzen, um das Produkt so vielen deutschen Reisebüroverkäufern wie möglich vorzustellen. Dafür plant er eine Aktion, bei der eine der wichtigsten Attraktionen des Schiffes, die E-Kart-Bahn, eine zentrale Rolle spielt. Beim "Race to Bliss" können sich schnelle Expedienten in diesen Tagen im Rahmen einer Roadshow in sieben Städten mit Kart-Rennen qualifizieren. Das große Finale steigt dann vom 19. bis zum 21. April während der Premierenfahrt der "Bliss“ von Bremerhaven nach Southampton. Anschließend kreuzt das Schiff den Sommer über von Seattle auf Alaska-Routen. Ein Fahrtgebiet, für das Böll auch hierzulande gute Chancen sieht: Fast die Hälfte der NCL-Kunden aus Deutschland seien auf der Langstrecke unterwegs, sagt er – nicht nur in der Karibik, sondern auch auf der anderen Seite der Welt - bis hin nach Australien. Und Alaska stehe derzeit auf der Liste der Kreuzfahrt-Trendziele ganz vorn, sagt Böll.

Fast 28.000 zusätzliche Kabinen bis 2027. Eine wachsende Nachfrage aus Deutschland kann Norwegian Cruise Line gut gebrauchen, denn die Wachstumspläne sind, wie bei anderen auch, überaus ambitioniert. Auf die Bliss folgt 2019 ein weiteres Schiff derselben Klasse. Von 2022 an folgen im Jahresturnus vier etwas kleinere Schiffe mit einer Kapazität von 3.300 Passagieren, auf zwei weitere Neuzugänge dieser Klasse, die bei Fincantieri in Italien gebaut wird, hält die Reederei eine Option. In der Summe bedeutet das acht neue Schiffe, auf denen insgesamt 27.600 zusätzliche Kabinen gefüllt werden wollen.

Christian Schmicke

 

12. Dezember 2017 – 10:59
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Ob Kunden auf Kreuzfahrten Trinkgeld bezahlen, ist ihre Sache. Eine automatische Abbuchung von Trinkgeldern von ihrem Bordkonto ist ohne die ausdrückliche Erlaubnis der Reisenden unzulässig. Das hat das Landgericht Koblenz nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands gegen den Veranstalter Berge und Meer Touristik entschieden.

Der Veranstalter hatte bei einer über Aldi vertriebenen Kreuzfahrt mit der "Costa Luminosa“ als Trinkgeld automatisch 10 Euro pro Person und Nacht vom Bordkonto der Reisenden abgebucht. Er berief sich dabei auf eine entsprechende Regelung in den AGB. In der Reiseausschreibung wurde darauf hingewiesen, dass die Zahlung an der Rezeption gekürzt, gestrichen oder erhöht werden können.

Diese Praxis, die im Kreuzfahrtmarkt kein Einzelfall ist,  hat das Landgericht Koblenz nun untersagt. Verbraucher müssen einer Zahlung, die über die Hauptleistung hinausgeht, wie hier das Trinkgeld, ausdrücklich zustimmen, urteilten die Richter. Diese Möglichkeit hatten sie im vorliegenden Fall nicht. Damit habe Berge und Meer gegen das "Gebot der Ausdrücklichkeit“ verstoßen.

Die Reederei Costa Crociere hat übrigens im März die Zahlungsmodalitäten in Sachen Trinkgeld umgestellt. Seither sind die Beträge ein Teil des Reisepreises und als solcher ausgewiesen. Für Reisebüros wird das nunmehr im Preis enthaltene Trinkgeld  damit auch verprovisioniert.

 

11. Dezember 2017 – 17:48

Das Transportministerium hat eine Gesetzesinitiative, die Airlines verpflichten sollte, Gepäckregeln und Gebühren schon zu Beginn des Buchungsprozesses klarzustellen, zurückgenommen. Zur Begründung heißt es, die noch von der Vorgängerregierung unter Barack Obama ausgearbeitete Regelung wäre "von beschränktem allgemeinen Nutzen". Zeitgleich zog das Transportministerium auch einen zweiten Regelungsentwurf zurück, durch den Fluggesellschaften verpflichtet werden sollten, ihre Einkünfte aus Zusatzverkäufen offenzulegen.

In den USA sind Fluggesellschaften zwar bereits gesetzlich verpflichtet, Gebühren für Gepäck offenzulegen. Kritiker bemängeln jedoch, dass diese oft nur versteckt oder erst nach mehreren Schritten auf dem Weg zur Buchung dargestellt werden.

Unterdessen führt die US-Fluggesellschft Delta Air Lines im April auch auf ihren Transatlantik-Routen einen Tarif ein, in dem lediglich Handgepäck enthalten ist. Das erste eingecheckte Gepäckstück kostet rund 50 Euro. Auf Inlandsflügen existiert der "Basic-Economy“-Tarif bereits.