22. Januar 2017 – 19:38

Der Spezialist für Kleingruppen erleichtert Buchungen von Reisebüros. Die weltweiten Reisen können ab sofort über das Reservierungssystem Toma von Amadeus gebucht. Die 2.000 Agenturen sind laut SKR maßgeblich für das Wachstum des Veranstalters verantwortlich. Aktuell liege der Umsatz über Reisebüros 60 Prozent über Vorjahr. Über einen Web-Link haben Reisebüros außerdem Zugriff auf rund 20.000 Bewertungen von SKR-Gästen, die Expedienten bei der Kundenberatung helfen sollen.

19. Januar 2017 – 14:14
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Hätten Sie ihn erkannt? Das oben ist Ralph Schiller, in der Branche allseits bekannter FTI-Geschäftsführer. In dieser Aufmachung wären sicher viele auf einer DRV-Tagung an ihm vorbeigelaufen. Die Verkleidung war allerdings auch nicht für einen Branchenkongress gedacht, sondern für die RTL-Doku-Soap "Undercover Boss".

Verkleidet als arbeitssuchender Ex-Gastronom Alexander Späth verdingte sich Schiller eine Woche lang als Praktikant im Ferienresort El Gouna am Roten Meer. Statt Sonnenbaden, Kitesurfen oder Reiten stand für den FTI-Boss harte Arbeit auf dem Programm. Er versuchte sich als Animateur, Gästebetreuer, Qualitätsmanager und als Helfer in der Tauchstation. Die Touristenstadt El Gouna gehört dem Ägypter Samih Sawiris, der auch an FTI beteiligt ist.

Über seine Erfahrungen verrät Schiller noch nicht viel. "Die Teilnahme bei Undercover Boss war in vielerlei Hinsicht sehr bereichernd", hält er sich bedeckt. Wohl auch, um Neugier auf die Sendung zu wecken. Dafür ist aber noch Geduld erforderlich, denn die Folge strahlt RTL erst am 13. Februar um 21:15 Uhr aus.

Schiller ist nicht der erste Touristiker, der undercover im eigenen Unternehmen anheuert. Zuletzt erlebte Nicko-Chef Guido Laukamp wie es ist, als Matrose auf einem Flussschiff zu arbeiten. Flixbus-Gründer André Schwämmlein schleppte Koffer und Domero-Managerin Manuela Halm putzte Zimmer in ihren Hotels.

18. Januar 2017 – 16:06
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Andrea Fröbel leitet künftig die Geschäftsstelle des Travel Industry Clubs in Frankfurt. Die 35-Jährige kommt von der DRV Service GmbH, wo sie sich noch bis Ende März um die Organisation von Tagungen und Seminaren kümmert. Ihren neuen Job als TIC-Geschäftsführerin tritt sich am 1. April an. Fröbel hat nach einer Ausbildung als Reiseverkehrskauffrau bei TUI Event-Management studiert. Sie ersetzt Tom Fecke, der zum Kreuzfahrtverband CLIA nach Brüssel wechselte.

Der Travel Industry Club wurde vor zwölf Jahren gegründet und setzte vor allem durch seine Branchen-Events neue Maßstäbe in der Reiseindustrie. Der unabhängige Wirtschaftsclub hat rund 800 persönliche Mitglieder.

17. Januar 2017 – 13:27
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Eurowings geht im Ticket-Vertrieb neue Wege: Ab Anfang Februar testet die Lufthansa-Tochter den Verkauf von Zehnerkarten, bestätigt eine Sprecherin auf Anfrage von Gloobi. Ob und wie Reisebüros in den Verkauf eingebunden werden, konnte sie nicht sagen. Wer Interesse hat, kann sich auf einer Website vormerken lassen. Der sogenannte Flightpass berechtigt für zehn Oneway-Flüge und wird für drei verschiedene Zielgruppen angeboten: Pendler, Business Traveller und Studenten.

Student-Pass: Studenten bis 26 Jahre zahlen für zehn ausgewählte innerdeutsche und europäische Strecken 499 Euro. Sie müssen beim Online-Kauf eine gültige Immatrikulationsbescheinigung hochladen und ihr Alter nachweisen. Die Vorausbuchungsfrist liegt bei 21 Tagen.

City-Pass: Diese Zehnerkarte ist hauptsächlich für Pendler gedacht und gilt auf einer innerdeutschen Strecke. Zehnmal fliegen kostet 699 Euro. Die Termine müssen spätestens 21 Tage vorab gebucht werden.

Business-Pass: Hier stehen alle innerdeutschen Strecken zur Wahl. Für 1.499 Euro sind die Strecken bis sechs Stunden vor Abflug buchbar.

Alle drei Zehnerkarten müssen innerhalb von sechs Monaten abgeflogen sein. Und es gilt die Tarifklasse "Basic", also ohne Gepäck und Service an Bord. Meilen werden allerdings gutgeschrieben.

Eurowings hat für das Projekt Flightpass eine gleichnamige Website eingerichtet. Dort werden die Zehnerkarten nicht nur verkauft, sondern die einzelnen Flüge später auch gebucht. Umbuchungen oder Stornierungen sind nur beim Business-Pass möglich, ansonsten verfallen einmal gebuchte, ungenutzte Flüge. Das gilt auch für das Restguthaben, wenn das halbe Jahr vorbei ist.

 

16. Januar 2017 – 18:17

Der Heißluftballon hat bei seinem Flug über die Wüste offenbar den Boden berührt und ist dann abgestürzt. Bei dem Absturz wurden die fünf Passagiere und der Pilot teilweise schwer verletzt. Die Polizei in Sharjah meldet, dass die Insassen ins Krankenhaus gebracht wurden. Bei den Touristen soll es sich um Europäer und Asiaten handeln.

Der Unfall passierte bereits am Samstag, wurde aber erst gestern bekannt. Der Absturzort liegt bei dem Dorf Al-Madam etwa 60 Kilometer von Dubai entfernt.

12. Januar 2017 – 16:40
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Christoph Knobloch verstärkt zum 1. Februar die Geschäftsführung des auf Klassenfahrten, Gruppen- und Paketreisen spezialisierten Veranstalters. Der 39-Jährige kommt von DFDS Seaways und soll sich bei CTS um Produkt, Marketing und Vertrieb kümmern. Er leitet das Unternehmen dann zusammen mit den Inhabern Oliver und Ingo Dobbert.

CTS mit Sitz in Lemgo gehört mit 180.000 Teilnehmern zu den großen Anbieter in diesem Bereich. Der Veranstalter wächst stark. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um neun Prozent auf 58,1 Millionen Euro.

12. Januar 2017 – 15:58

Ungarn will angeblich alle eigenständigen, internationalen Tourismusämter schließen. Einzige Ausnahmen sind die Vertretungen in Moskau und Peking. Das zumindest meldet das österreichische Fachportal "Tip Online". 

Ob auch das Verkehrsbüro in Berlin davon betroffen ist, war bisher nicht zu erfahren. Die deutschen Ungarn-Veranstalter bestätigen Gerüchte, dass es auch hierzulande zur Schließung kommen könnte. Es hat offenbar Gespräche zwischen der Berliner Chefin Csilla Mezösi und der Zentrale in Budapest gegeben. Wie diese ausgegangen sind, ist allerdings nicht bekannt. Der Leiter der Behörde in Österreich, Balázs Kovács, ist laut "Tip Online" bereits freigestellt.

Hintergrund ist eine Umstrukturierung in Ungarn, in der das Staatssekretariat für Tourismus und das Ungarische Tourismusamt zur Ungarischen Tourismusagentur verschmolzen werden.

11. Januar 2017 – 17:38
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Ende eines Hypes: Die zweistelligen Zuwachsraten im Fernbusmarkt sind vorbei. 2016 setzten sich 25,3 Millionen Deutsche in einen Fernbus. Das waren laut dem Portal Fernbusse.de zwar immer noch 9,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Davor wurde die Branche allerdings mit Wachstumsraten von fast 50 Prozent verwöhnt.

Innerhalb Deutschlands wuchs der Markt kaum noch. Mit 16,6 Millionen Fahrgästen erreichten die Linienbusunternehmen gerade mal ein Plus von vier Prozent. Grenzüberschreitend waren 8,7 Millionen Passagiere unterwegs, immerhin 20 Prozent mehr als 2015. Kein Wunder also, dass sich Marktführer Flixbus nach dem Ausstechen der Konkurrenz in Deutschland nun auf die Expansion ins europäische Ausland stürzt.

Flixbus hatte Postbus und Megabus übernommen, die Deutsche Bahn verabschiedete sich aus dem Geschäft. Wenig verwunderlich, dass diese Konzentration in Deutschland zu höheren Preisen führte. Der durchschnittliche Ticketpreis stieg nach Berechnungen von Fernbusse.de nur auf 23 Euro. Vor der Preisschlacht Anfang 2015 erlösten die Busgesellschaften noch über 24 Euro pro Ticket.

Große Änderungen sind nicht zu erwarten. Fernbusse.de rechnet für dieses Jahr bei Inlandsfahrten mit einer Stagnation und sieht auch bei Auslandstickets nur ein Wachstum von sieben Prozent.

Die ganze Markteinschätzung auf Fernbusse.de

11. Januar 2017 – 15:02
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Always online über den Wolken: Nicht erreichbar zu sein, ist bei Lufthansa keine Ausrede mehr. Der Kranich hat damit begonnen, seine gesamte Kurz- und Mittelstreckenflotte mit Breitband-Internet für die Passagiere auszurüsten. Fünf Airbus 320 mit FlyNet an Bord fliegen bereits, bis Mitte nächsten Jahres soll die gesamte Lufthansa-Flotte mit über 200 Mittelstreckenjets online sein. Dazu kommen Eurowings und Austrian Airlines.

In den ersten Wochen surfen Lufthansa-Passagiere auf innerdeutschen und Europa-Flügen kostenlos. Doch diese Phase will Lufthansa noch im Frühjahr beenden. Dann können die Fluggäste zwischen drei Paketen wählen: Mails und Messages verschicken und empfangen kostet dann pro Flugstrecke drei Euro, im Internet surfen sieben Euro und Videos streamen zwölf Euro. Der W-Lan-Zugang kann mit Kreditkarte und Diensten wie Paypal bezahlt werden.

Telefonieren über das Internet ist zwar technisch auch möglich, aber an Bord nicht gern gesehen. Umfragen zeigten, dass sich die meisten Lufthansa-Passagiere davon gestört fühlen würden. Wer es trotzdem versucht, wird von den Flugbegleitern gebeten, sich auf schriftliche Kommunikation zu beschränken.

Auf Langstrecken ist Internet-Zugang bei Lufthansa und vielen anderen Airlines schon lange Standard. Auf Kurzstrecken sei Lufthansa die erste Fluglinie, die Internet in Breitband-Qualität anbiete, freut sich Konzernchef Carsten Spohr. Er selbst dürfte es aber weniger nutzen: "Ich persönlich genieße es, an Bord einmal nicht online zu sein."

09. Januar 2017 – 16:17

Generationswechsel bei der auf die Reisebranche spezialisierten PR-Agentur Claasen Communication: Gründer Werner Claasen zieht sich aus dem Geschäft zurück und hat das Unternehmen an seine Mitarbeiter Maria Greiner und Ralph Steffen übertragen. Beide führen die Agentur als Geschäftsführer weiter. Greiner ist seit 2012 an Bord, Steffen seit 1998. Zu den Kunden von Claasen Communication zählen unter anderem Ameropa, Lufthansa City Center, Sun Express und United Airlines.