16. November 2016 – 15:01

Von Ende März an geht es am Montag, Donnerstag und Freitag von Frankfurt nach Santiago de Compostela im Nordosten Spaniens. Auch von München aus führt ein wöchentlicher Flug am Sonntag in die galicische Stadt. Bordeaux steht vom 2. April an ab Frankfurt jeweils donnerstags und sonntags auf dem Flugplan. Einmal wöchentlich samstags fliegt Lufthansa vom 29. April an nach Shannon in Irland. Ab dem 15. April verbindet die Airline Frankfurt einmal pro Woche samstags mit Heringsdorf an der Ostsee. Ein zweites neues Touristikziel ab München ist Nantes. Dorthin gehen die Flüge jeweils dienstags, donnerstags, freitags und samstags.

16. November 2016 – 12:02
tui-reisunterlagen-feature

Die neue Regelung gilt für alle Neubuchungen ab dem 13. Dezember und betrifft sämtliche Veranstalter inklusive der Luxusmarke Airtours. Zur Begründung heißt es in einem Agenturschreiben, das papierlose Reisen werde bei den Kunden "immer beliebter". Der Anteil der Reisenden, die keine Papierdokumente anforderten, liege mittlerweile bei über 70 Prozent. Daraus schließt der Konzern: "Ein gültiges Ausweisdokument genügt völlig für die Urlaubsreise." Deshalb entfalle nun die Wahlmöglichkeit, ein gedrucktes Booklet zu erhalten.

Die Reaktion des Vertriebs auf diese Ankündigung fällt erwartungsgemäß negativ aus. In Facebook-Foren machen Expedienten ihrem Ärger Luft: "Ich freue mich schon, unseren Airtours-Kunden einen schnöden Zettel zu überreichen", postet ein Reiseverkäufer. "Ich habe 4.000 Euro bezahlt und bekomme ein Blatt Papier?" malt sich ein anderer die Empörung eines Kunden aus. Und ein dritter Vertriebsprofi fragt, ob die Reisebüros für ihren Ärger wenigstens etwas von den Einsparungen, die Tui auf diesem Wege erreicht, erhalten sollen.

RTK-Chef Thomas Bösl hatte jüngst auf der Jahrestagung seiner Kooperation vehement gefordert, den Kunden die Wahlmöglichkeit zwischen gedruckten und elektronischen Unterlagen zu erhalten. Die Aussage, die Kunden wünschten heute keine gedruckten Reiseunterlagen mehr, sei eine Behauptung, die der Realität im Reisebüro-Alltag nicht entspreche, erklärte Bösl in einer Rede unter starkem Applaus der RTK-Mitglieder.

Was halten Sie davon, dass Tui die Wahlmöglichkeit zwischen gedruckten Booklets und elektronischen Unterlagen abschafft? Sagen Sie uns Ihre Meiinung! Zur Umfrage gelangen Sie hier.

16. November 2016 – 11:18
haghighatomidjt-touristikfotojt-touristik

Omid Haghighat soll langfristig in die Geschäftsführung des Berliner Reiseveranstalters JT Touristik einsteigen. Das kündigt Unternehmensgründerin und Inhaberin Jasmin Taylor an. Einstweilen wird der 30-Jährige aber erst einmal zum Prokuristen ernannt. Taylor überhäuft ihren Co-Geschäftsführer in spe geradezu mit Lob. Haghighat habe sich "von der Pike auf bei JT Touristik nach oben gearbeitet", sagt sie. Dabei habe er "in sämtlichen Positionen größte Fachkenntnis bewiesen und einen exzellenten Ruf in der Branche sowohl im In- als auch im Ausland erworben".

Haghighat startete seine Laufbahn bei JT in der Agenturbetreuung und absolvierte daneben einen Bachelor-Abschluss in Medieninformatik. Anschließend arbeitete er als Projektmanager IT. Seit rund einem Jahr ist er sowohl für die Technik als auch für das Produktmanagement des Veranstalters verantwortlich.   

15. November 2016 – 15:41
neuseelandkaikoura-3foto-flickr-andrea-schaffer

Das schwere Erdbeben der Stärke 7,8 wirkt sich noch eine Weile auf den Tourismus aus. Der für Whalewatching bekannte Küstenort Kaikuora ist nach wie vor isoliert. Beide Straßenverbindungen sind durch Erdrutsche und Verschiebungen unterbrochen. Bis zum Wochenende sollen Fahrten von Christchurch wieder möglich sein. Die Straße nach Norden bleibt auf unbestimmte Zeit gesperrt. In Kaikoura waren nach dem Beben rund 1.200 Touristen gestrandet, darunter auch Gäste von DER Touristik. Sie werden nach und nach vom Militär ausgeflogen. Den aktuellen Stand der Straßensperrungen erfahren Urlauber auf den Websites des Kaikoura District Council und der NZ Transport Agency.

TUI Deutschland hat aktuell rund 100 Gäste in Neuseeland. "Unsere Gäste sind nicht vom Erdbeben betroffen", so Pressesprecherin Anja Braun. "Wir stehen in ständigem Kontakt mit unserer Agentur vor Ort, die uns berichtet hat, dass aktuell keine Informationen
über Schäden an Hotels außerhalb von Kaikoura vorliegen."

Entwarnung auch bei DER Touristik. "Wir hatten mit allen Gästen Kontakt und alle Gäste sind wohlauf", sagt Pressesprecherin Angela de Sando. "Im Moment gibt es unterschiedlichste Beeinträchtigungen. So müssen wir einige unserer Rundreisen wegen gesperrter Straßen umrouten. Soweit nötig, stellen wir alternative Reisemöglichkeiten für unsere Gäste bereit." DER-Gäste, die mit Mietwagen und Wohnmobilen unterwegs sind, werden von den Agenturen vor Ort betreut. "Wir bieten unseren Kunden kostenlose Umbuchung und Stornierung für Anreisen bis zum 30. November für die Region Kaikoura an."

Nach Angaben von Christchurch and Canterbury Tourism herrscht für Touristen in Christchurch „business as usual“. Flughafen, Hotels, Mietwagen- und Wohnmobilverleiher sowie Sehenswürdigkeiten – alles laufe dort normal, so de Sando. "Christchurch hatte erst 2011 ein verheerendes Beben erlebt. Nach der Katastrophe wurden dort massive Vorkehrungen gegen Erdbeben getroffen."

Auch bei Explorer Fernreisen kümmern sich die Agenturen vor Ort um die Gäste. Sprecher Fritz Fech lobt die "sehr professionelle Vorgehensweise der Behörden dort und auch der Leistungsträger, die sich sehr gut um die Gäste und den weiteren reibungslosen Ablauf ihrer Reisen kümmern." Im Moment gebe es noch Schwierigkeiten, bestimmte Gegenden zu bereisen, und bei der Überfahrt von der Südinsel auf die Nordinsel.

15. November 2016 – 15:25
dfslangenfotodfs

Zu dieser ebenso überraschenden wie beunruhigenden Erkenntnis gelangt der "EF English Proficiency Index for Companies" des Anbieters von Sprachlernkursen, Bildungstouren und kulturellen Austauschprogrammen, EF. Der Index misst unter anderem die Englischkenntnisse von Berufstätigen in 40 Ländern und 16  Industriezweigen. Getestet wurden 510.000 Angestellte von 2.078 Firmen. Unter den 16 Branchen landet die Luftfahrtbranche lediglich auf Platz elf – und das, obwohl Englisch in diesem Metier die Pflichtsprache ist. Kein Bereich der Luftfahrtunternehmen erreicht nach Angaben der Studie mehr als ein mittleres Englischniveau. Dabei sind die Sprachkenntnisse der Geschäftsleitung deutlich schlechter als die des Managements. Auch das Englisch-Know-how der übrigen Mitarbeiter ist im Schnitt besser als das der Chefs. Beim Vergleich einzelner Abteilungen stellt sich her aus, dass die Mitarbeiter in Marketing und Öffentlichkeitsarbeit am besten Englisch sprechen, gefolgt von Fluglotsen und Ingenieuren. Deutlich schwächer sind die Sprachkenntnisse der Piloten. Und ganz unten im Ranking stehen in dieser Hinsicht die Flugbegleiter.

Von den 40  Ländern, in denen der Test stattfand, landete Deutschland übrigens auf Rang neun - hinter Österreich. Ganz weit vorn sind die Niederlande, Dänemark und Schweden, besonders stark im Hintertreffen dagegen Laos, Libyen und Irak.

15. November 2016 – 12:24
iphone2

Eine große Mehrheit der Büros glaubt, dass Reiseveranstalter die Handynummern ihrer Kunden entgegen ihrer Zusage für andere Zwecke als Anrufe oder Infos per SMS in Notfällen nutzen. Das ergab eine Umfrage über den Newsletter "Counter vor9", an der rund 240 Vertriebsprofis teilnahmen. 80 Prozent gaben an, dass sie einen Missbrauch der Daten durch die Veranstalter befürchten. Dennoch ist die Mehrheit der Reisebüros bereit, den Veranstaltern die Handynummern zur Verfügung zu  stellen – vorausgesetzt, sie unterschreiben eine freiwillige Selbstverpflichtungserklärung, die Daten ausschließlich in Notfällen zu nutzen. 53 Prozent der Teilnehmer äußerten sich so.

Die Umfrage thematisiert die DRV-Initiative "SMS-Assist", die das Ziel hat, Reiseveranstaltern die Handynummern von Reisebürokunden zugänglich zu machen, damit diese sie zur Information der Kunden in kritischen Situationen, wie zum Beispiel nach einem Anschlag oder einem Unwetter, nutzen können. Knapp jedes dritte der befragten Büros lehnt die Weitergabe der Handynummer von Kunden kategorisch ab. Nur acht Prozent sind ohne Einschränkung bereit, die Nummer weiterzuleiten.

Das Ergebnis verdeutlicht, wie tief das Misstrauen im stationären Vertrieb gegenüber den Handelsherren nach wie vor sitzt. In Kommentaren begründen die Reisebüros ihre Skepsis mit Erfahrungen aus der Vergangenheit. Immer wieder sei es vorgekommen, dass Veranstalter Kundendaten, die sie über den stationären Vertrieb erhalten hätten, für ihr Direktmarketing nutzten, argumentieren sie. Viele Vertriebsprofis sind zudem der Meinung, dass sie selbst und nicht die Veranstalter in Notfällen Ansprechpartner ihrer Kunden bleiben sollten. 40 Prozent von ihnen sind zudem davon überzeugt, dass, wenn überhaupt, nur eine Minderheit der Kunden bereit ist, ihre Handynummer zur Verfügung zu stellen.

Die große Mehrheit der Reisebüros hält das Thema SMS-Assist, anders als die Veranstalter, zudem nicht für besonders dringlich. So erklärten drei Viertel der Befragten, es sei noch nie passiert, dass Kunden in einem Notfall nicht kontaktiert werden konnten, weil dem Veranstalter die Handynummer gefehlt habe.

13. November 2016 – 18:03
dertour-logo-neu

Nicht nur das Logo ist neu und passt sich dem Rot der Dachmarke DER Touristik an, auch der Claim „Für mich. Perfekt“. Die Botschaft sei nicht „Wir sind perfekt“, sondern „Für jeden den perfekten Urlaub“, sagt DER-Touristik-CEO René Herzog. „Wir haben die größte Auswahl von allen und das soll damit rüberkommen.“ Immerhin stehe die Marke Dertour für rund zwei Milliarden Euro Umsatz.

Mit dem neuen Logo ändert sich auch die Kataloggestaltung. Auf den Titelseiten stehen Menschen im Urlaub im Mittelpunkt. Zudem wurden die 36 Kataloge für den Winter in vier Reisewelten aufgeteilt: Ferienwelten (grün), Ferne Welten (beige), Themenwelten (blau) und Deluxe (grau). Damit sollen Reisebüros und Kunden sich bei der Vielfalt von Destinationen und Reisethemen schneller zurechtfinden.

13. November 2016 – 17:52

Dertour hat einen eigenen Katalog für Kombinationen mit Aida-Kreuzfahrten gedruckt. In der 28-Seiten-Broschüre werden neun Schiffe der Reederei angeboten, nur die „Cara“ und die „Aura“ fehlen. Die 175 Kreuzfahrten im Sommer lassen sich in einer Buchung mit Vorprogrammen oder Ausflügen von Dertour kombinieren. Zum Beispiel eine Kreuzfahrt entlang der US-Ostküste mit einer Rundreise, der Ostsee-Törn mit einer Ferienwohnung oder die Metropolentour der „Prima“ mit City-Highlights von Dertour.

Lukrativ für Reisebüros: Der Aida-Umsatz zählt bei der Provisionsstaffel von DER Touristik mit. Reine Aida-Buchungen sind über Dertour allerdings nicht möglich. Sie müssen immer mit mindestens einer Leistung von Dertour kombiniert werden, erläutert Aida-Vertriebschef Uwe Mohr. Für ihn ist es nach Schauinsland die zweite Kooperation mit einem Veranstalter. „Wir stehen mit Dertour am Anfang und haben viel vor.“ Zunächst wolle man aber die Technik testen und Erfahrungen sammeln. Um die Reisebüros fit zu machen, sollen im DER Campus Schulungen zu den Aida-Kombinationen sollen integriert werden.

13. November 2016 – 17:30

„Das war blöd und es tut uns leid“, entschuldigte sich DER-Touristik-Chef René Herzog bei den Reisebüros für die Startschwierigkeiten des neuen Reservierungssystems Phoenix Unlimited. „Ich danke Ihnen für Ihre Geduld“, sagte er beim DER Summer Opening in Berlin.

Für den Sommer verspricht Matthias Rotter die volle Buchbarkeit. Er ist als Geschäftsführer DER Touristik Frankfurt für Dertour verantwortlich. Alle Reisen seien mit Erscheinen der Kataloge heute und am 5. Dezember komplett im System abgebildet.

„Die Probleme waren immens“, gesteht Rotter. „Das hat uns alle viel Nerven gekostet.“ Dennoch sei man mit einem blauen Auge davongekommen. Wie viele Buchungen Dertour durch die Lappen gingen und wie groß der Schaden ist, will Rotter nicht beziffern.

Mittlerweile sei nahezu der gesamte Winter im System. Nur wenige Leistungen seien nicht buchbar, wie zum Beispiel die Philippinen, wo Dertour nach einem Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amts aber ohnehin alle Reise abgesagt habe.

11. November 2016 – 13:57
goektas-rosatisonguelgfoegertours

Der Veranstalter reduziert im Sommerkatalog 2017 die Zahl der Hotels gegenüber dem Vorjahr um knapp 20 Prozent. Darin werden 390 Häuser angeboten, im Türkei-Programm für den vergangenen Sommer waren es noch 474. 27 Häuser kommen zum nächsten Sommer neu ins Programm, 600 weitere Anlagen sind laut Geschäftsführerin Songül Göktas-Rosati über die Systeme buchbar. Wachsende Bedeutung attestiert die Öger-Chefin der Halbbinsel Bodrum an der türkischen Westküste. Insbesondere bei Deutsch-Türken sei die Nachfrage für dieses Ziel sehr groß.

Wie zu erwarten, werden Türkei-Reisen im nächsten Sommer auch bei Öger Tours günstiger. Der Veranstalter gibt den durchschnittlichen Preisrückgang mit acht Prozent an.