17. März 2017 – 12:38
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Eine Wanderung durch den zerklüfteten Barranco de Masca ist für Aktivurlauber auf Teneriffa fast ein Muss. Doch die große Popularität der Entdeckungstouren durch die Schlucht hat auch ihre Kehrseiten. Denn schon seit Jahren klagen die Bewohner des Dorfes, dass die Belastungsgrenze für den Wanderweg durch die Schlucht längst überschritten sei.

Nun will die Gemeinde Masca handeln. Nach Informationen der Zeitung „La Opinión de Tenerife“ soll die Zahl der Wanderer, die täglich in die Schlucht gelassen werden, auf 255 begrenzt werden. Zudem soll jeder Wanderer mit sechs Euro zur Kasse gebeten und die Zeit, in der Besucher Zugang zur Schlucht haben, auf die Stunden von neun bis 14 Uhr begrenzt werden. Einheimische sollen weiterhin freien Zutritt zur Masca-Schlucht haben, allerdings müssen sie sich vorher anmelden.

Aktuell besuchen nach Angaben einer Consulting-Firma, die mit einer Studie zum dortigen Besucheraufkommen beauftragt worden war, jedes Jahr rund eine Million Touristen das Dorf Masca. Etwa zehn Prozent von ihnen steigen von dort aus in die Schlucht hinab. (CS)

16. März 2017 – 11:02
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Vom 26. März an stellt die Airline, die momentan noch zu Airberlin gehört, die Bordverpflegung auf kostenpflichtige Speisen und Getränke um. Was genau den Passagieren im Rahmen des neuen "Buy-on-Board"-Konzepts angeboten wird und zu welchen Preisen die Snacks und Drinks verkauft werden, teilt Niki noch nicht mit. Caterer ist die Do & Co.-Tochter Versilia Solutions. Der Wegfall kostenloser Bordverpflegung betrifft sowohl die bestehenden Verbindungen als auch die Strecken, die Niki von Airberlin übernehmen soll.

16. März 2017 – 07:45
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Zusammen mit Condor legt der Veranstalter von November an je einen wöchentlichen Flug von sechs deutschen Städten und dem Airport Basel in das Emirat auf. Ziel der Flüge von Berlin-Schönefeld, Leipzig-Halle, Hannover, Köln-Bonn, Stuttgart, München und Basel ist nicht der Flughafen Dubai International, sondern der Flughafen Al Maktoum International im Süden Dubais. Er ist seit Oktober 2013 für Passagiere geöffnet und soll ab 2020 zum größten Airport der Welt ausgebaut werden. Die Boeing 757, die dabei zum Einsatz kommt hat 255 Sitze, von denen 40 mit freiem Mittelplatz als "Premium Economy“ angeboten werden. Insgesamt summiert sich die zusätzliche Kapazität für das Emirat aus Deutschland damit auf gut 90.000 Sitze.

Als Zielgruppe für das neue Angebot, das auch im Sommer 2018 fortgesetzt werden soll, hat FTI-Chef Diemtar Gunz vor allem Familien im Auge. Da die Kapazität der Hotellerie in dem Emirat allein in diesem Jahr um rund 20.000 Zimmer wachse, können FTI mit den Flügen preisgünstige Pakete schnüren. Gemeinsam mit der Hotellerie arbeite man an familienfreundlichen Konzepten mit Familienzimmern, passendem Entertainment und entsprechender Gastronomie, sagt Gunz. Auch der All-inclusive-Anteil im Programm für  die Emirate soll ausgebaut werden. Sein "Ergänzungsangebot aus der Fläche" will der FTI-Chef ausschließlich über die eigenen Veranstalter vermarkten. Nach einem Gästeplus von 40 Prozent für die Emirate im vergangenen Jahr könnte es damit 2018 noch steiler bergauf gehen. Neben Dubai-Urlaubern sollen die neuen Verbindungen auch Gäste mit den Zielen Abu Dhabi oder Ras al Khaimah anlocken. Beide Emirate seien mit etwa einstündigen Transfers erreichbar, so Gunz. (CS)

15. März 2017 – 21:46

Der Konflikt zwischen der Türkei und Deutschland verschärft sich. Das Auswärtige Amt warnt, es müsse mit Protesten gerechnet werden, die sich auch gegen deutsche Reisende in der Türkei richten könnten. Wie stark beeinflusst das die Kunden bei der Wahl ihres Urlaubsziels? Und wie gehen Sie in Ihrem Büro mit dem Thema um? Machen Sie mit bei unserer Blitzumfrage! Sie benötigen dafür nicht länger als eine Minute. Counter vor9 Umfrage

15. März 2017 – 17:50
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Eigentlich schien der Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Richtlinie zum Versicherungsvertrieb schon in trockenen Tüchern zu sein. Doch nun funkt der Bundesrat dazwischen. Er fordert den Bundestag auf, die Ausnahmeregelungen für Versicherungsvermittler in Nebentätigkeit – wie zum Beispiel Reisebüros – zu überdenken. Das sei ein „unüberlegter Schritt“ klagt der DRV. Die Bundesregierung habe einen „gelungenen Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Versicherungsvermittlerrichtlinie vorgelegt“, so der Verband. Er sieht vor, dass die nebenberufliche Vermittlung von Reiseversicherungen durch Reisebüros wie bisher erfolgen kann. Damit könnten sich Urlauber in Reisebüros auch in Zukunft unbürokratisch gegen Gefahren und Risiken absichern. Der Bundesrat verweist nun auf den Verbraucherschutz und regt an, die Erleichterungen für den Vertrieb von sogenannten Annexversicherungen zu streichen. Dies gehe „völlig an der Realität vorbei“, klagt DRV-Präsident Norbert Fiebig: „Der Vertrieb einer Gepäckversicherung ist weitaus weniger komplex als etwa der Vertrieb einer Lebensversicherung. Deshalb macht es Sinn, dass Reisebüros auf möglichst unkomplizierte Weise Versicherungen vermitteln. Das hat sich bewährt: So tragen sie dazu bei, dass Urlauber die Erholung und Entspannung mit Reiseschutz genießen können. Das scheint einigen Bundesländern nicht klar zu sein.“ 

Der Gesetzgeber müsse darauf achten, dass der Verkauf von Reiseversicherungen im Reisebüro nicht verkompliziert wird. Denn diese Zusatzleistungen seien für die Urlauber wichtig. Das Negativbeispiel Großbritannien zeige, was passiert, wenn der Gesetzgeber den Vertrieb von Reiseversicherungen mit dem von Lebensversicherungen gleichsetzt. Die Produkte gelangten dann nicht an den Kunden und der Urlauber reise ohne Schutz. Der Verband rät dem Bundestag, an dem Gesetzentwurf der Bundesregierung festzuhalten und den Ausführungen des Bundesrates hinsichtlich der Annexversicherungen „keine weitergehende Beachtung zu schenken“. „Alles andere wäre ein Bärendienst an Reisevertrieb, Urlaubern und Verbrauchern“, so Fiebig.

15. März 2017 – 16:06

Die deutschen Reisebüros konnten im Februar nur wenig Boden gut machen. Laut GfK Travel Insights, dem Tourismus-Vertriebspanel der Nürnberger Marktforscher, liegen die Sommerbuchungen per Ende Februar zwar fünf Prozent über dem Stand des Vorjahresmonats. Der lag allerdings damals acht Prozent im Minus. "Das bisherige Wachstum reicht demnach nicht aus, die letztjährigen Verluste wettzumachen", so die GfK. Gegenüber 2015 fehlen derzeit drei Prozent der Sommerbuchungen.

Im Februar haben die Reisebüros mit sieben Prozent Plus zu einem Endspurt für den laufenden Winter angesetzt und sieben Prozent zugelegt. Die meisten Buchungen erfolgten für Reisen im April. Kumuliert liegt der Winter dennoch zur Zeit drei Prozent unter dem Vorjahr.

Die GfK Travel Insights errechnen sich aus den aus den Buchungsdaten von 1.500 repräsentativ ausgewählten Reisebüros in Deutschland. Dahinter stehen im Durchschnitt 340.000 Buchungssätze pro Monat.

15. März 2017 – 13:01

Die Reisebürokooperation weitet den Kreis der Veranstalter, die ihre Daten nach dem offenen OTDS-Standard in ihr Vertriebssystem einspeisen, weiter aus. In den vergangenen Woche gesellten sich Bentour, Olimar und Schauinsland Reisen hinzu. Ihre Pauschalreisedaten werden nun in das Beratungssystem „Vanessa“ und die IBE „Urania“ integriert. Bereits zum Monatsende sollen auch die Pauschalreisedaten sowie die dynamisch paketierten Produkte von FTI im OTDS-Format ins System eingespeist werden. Die nur-Hotel-Daten von FTI wurden bereits im September im neuen Format freigeschaltet.

Der offene Datenstandard OTDS reduziert gegenüber den bisherigen Datenformaten den Traffic und ermöglicht die Integration zusätzlicher Produktdaten. So können Produktdetails in größerer Vielfalt und Detailtiefe übermittelt werden.

15. März 2017 – 12:15
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Die Airline und die Pilotengewerkschaft Cockpit haben überraschend eine Einigung über Regelungen zu allen noch offenen Streitpunkten für einen neuen Tarifvertrag erzielt. Unter anderem umfasst die Vereinbarung zeitlich gestaffelte Gehaltserhöhungen von insgesamt 11,4 Prozent und eine Einmalzahlung von 1,8 Monatsgehältern für eine Laufzeit von Mai 2012 bis Juni 2022. So lange sollen auch die Vergütungs-, Mantel- und Übergangs- und Altersversorgungs-Tarifverträge gelten, auf die sich die Parteien geeinigt haben. Die Altersversorgung wird von einem System garantierter Auszahlungen auf eine neue Systematik umgestellt werden, die den Piloten lediglich die eingezahlten Beiträge garantiert. Zudem soll das Rentenalter mittelfristig auf durchschnittlich 60 Jahre angehoben werden.

Nach Angaben der Pilotengewerkschaft ermöglicht die Vereinbarung Lufthansa eine Absenkung der Kosten für die Cockpitbesatzungen um durchschnittlich 15 Prozent. Im Gegenzug verpflichte sich der Lufthansa-Vorstand, die Arbeitsplätze des Cockpitpersonals bei Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings zu schützen. Die ursprünglich geplante Auslagerung von 40 neuen Flugzeugen in andere Gesellschaften ist damit vom Tisch.

Bei der Vereinbarung handelt es sich zunächst um eine Absichtserklärung. Die Details der verschiedenen Tarifverträge sollen im Laufe des Jahres ausgestaltet werden. Die Einigung muss noch von den Gremien der Lufthansa und in einer Urabstimmung von den Mitgliedern der Pilotengewerkschaft abgesegnet werden. Wenn das gelingt, ist damit ein lang andauernder Streit, der zu 14 Pilotenstreiks führte, für fünf Jahre vom Tisch. (CS)

15. März 2017 – 11:37
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Das nennt man Ertragsoptimierung: Weil das neue Schiff früher ausgeliefert wird als erwartet, vermarktet Aida Cruises nun bereits vor der offiziellen "Taufreise“ zwei einwöchige Kreuzfahrten im Mittelmeer. Die erste startet am 10. Juni und führt von Mallorca nach Italien und Korsika. Die zweite beginnt am 16. Juni in Barcelona und endet dort am 23. Juni. Anschließend folgt die Taufreise, die am 30. Juni mit der Taufzeremonie in Palma abschließt.

Damit scheint die japanische Mitsubishi-Werft, die für den Bau der "Perla" verantwortlich zeichnet, aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben. Das Schwesterschiff "Prima", das im Oktober 2015 ausgeliefert werden sollte, konnte erst mit einem halben Jahr Verspätung in See stechen.

14. März 2017 – 13:50
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Wirklich gewartet hat die deutsche Tourismusbranche auf den neuen Player im Veranstaltergeschäft nicht. Schließlich präsentierte sich der Gesamtmarkt in den vergangenen Jahren allenfalls mit leichten Zuwächsen, und im vergangenen Jahr musste das Veranstaltergeschäft gar einen Rückgang hinnehmen. "Wenn wir im deutschen Markt wachsen wollen, müssen wir anderen etwas wegnehmen", weiß auch Dirk Burneleit, Geschäftsführer von Anex Tour in Deutschland. Der Veranstalter, der sich in türkischem Besitz befindet und bislang vorwiegend in Russland und der Ukraine aktiv ist, startet zum Sommer mit drei Boeing 767 der unternehmenseigenen Azur Air von Düsseldorf, Berlin und München in die klassischen Sonnenziele rund ums Mittelmeer und in die Dominikanische Republik. Kernprodukt sind "Pauschalreisen im mittleren Preissegment", so Burneleit.

Nichts, was nicht alle anderen auch hätten. Dennoch ist der Anex-Chef überzeugt, dass der Newcomer eine gute Chance hat, sich hierzulande durchzusetzen. Dabei will er vor allem mit einer Reihe von Qualitätsmerkmalen für Kunden und Vertriebspartner punkten, die über dem Marktstandard liegen. Die Hotelauswahl erfolgt in fast allen Zielen über einen eigenen Einkauf, den mit Produktchef Markus Leutner ein langjähriger Thomas-Cook-Manager steuert. Lediglich in der Dominikanischen Republik und auf den Kanarischen Inseln stamme der Hotel-Content von Bettenbanken, sagt Burneleit. Dort habe man sich kurzfristig auf anderen Wegen keine ausreichenden Kapazitäten sichern können. In den übrigen Zielen habe Anex Tour nach den Erfordernissen des deutschen Quellmarkts eingekauft und sich auch einige Exklusivitäten gesichert. Dabei profitiere das Unternehmen in den Destinationen von einigen Synergien mit den russisch-ukrainischen Schwestern und von dem Ruf, ein zuverlässiger Partner zu sein, der pünktlich zahle. "Klingt selbstverständlich, ist es aber nicht", sagt Burneleit, der früher selbst in der Hotellerie aktiv war.

Als verlässlicher Partner will sich der Veranstalter auch den Reisebüros präsentieren, auf die er "zu hundert Prozent setzt", wie der Geschäftsführer versichert. Einzelagenturen zahlt er von der ersten Buchung an zehn Prozent Provision, die komplette Vergütung wird im Monat nach der Buchung überwiesen. Bei den Kunden ist es die Summe kleinerer Goodies, die überzeugen soll. So können Gäste, die ihre Buchung bis Ende April abschließen, bis 14 Tage vor der Abreise gebührenfrei auf ein anderes Ziel oder einen anderen Reisetermin innerhalb derselben Saison umbuchen. Die hauseigene Airline befördert standardmäßig 20 Kilo Gepäck und sechs Kilo Handgepäck. Sitzplatzreservierungen sind kostenfrei. Bei Frühbuchern transportiert Azur Air zudem Sportgepäck mit bis zu 30 Kilo Gewicht kostenfrei. Und alle Kunden erhalten gedruckte Reiseunterlagen in Form eines Booklets.

Gleichwohl erscheint das Ziel, im ersten Jahr 100.000 Gäste in den Urlaub zu bringen, ambitioniert. Der Anex-Chef weiß, dass er dafür Geduld aufbringen muss. Schließlich müssen die meisten Reisebüros vorrangig ihre Umsätze mit dem jeweiligen Leitveranstalter unter Dach und Fach bringen, um sich den Sprung in die angestrebte Provisionsklasse zu sichern. Doch er ist sicher: "Wir sind für Vertrieb und Kunden eine attraktive Alternative." (CS)