01. März 2017 – 12:19
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Stühlerücken bei den Tui-Gesellschaften: Mike Schwanke, derzeit Vertriebschef von Tui Cruises, wird zum 1. Mai Geschäftsführer bei Robinson. Als Nachfolger von Ingo Burmester, der zu Thomas Cook wechselte, leitet er die Clubmarke gemeinsam mit Bernd Mäser und übernimmt die Ressorts Marketing, Vertrieb und Operations. Mäser, seit Juli 2015 in der Geschäftsführung des Unternehmens, verantwortet die Bereiche Finanzen, Recht, IT, Technik, Einkauf, Unternehmenskommunikation, Personal und Projektentwicklung.

Schwankes Nachfolge bei Tui Cruises ist bereits geregelt. Udo Lutz, seit neun Jahren in der Vertriebsorganisation der Reederei aktiv, und Andrea Kruse, aktuell Leiterin des Bereichs Kundendienst, sollen das Vertriebsressort als Doppelspitze führen.

01. März 2017 – 11:56
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Nora Schweika verstärkt nun beim Berliner Erlebnisreisespezialisten den Vertrieb. Sie übernimmt dort das Marketing für den Reisebürovertrieb und weitere Kooperationen im B2B-Bereich. Schweika war zuletzt Marketingleiterin beim Technik-Dienstleister Traffics und davor als Referentin für den DRV aktiv.

28. Februar 2017 – 16:23
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Vor dem Start der neuen Fluggesellschaft Sundair, an der Veranstalter Schauinsland Reisen mit 50 Prozent beteiligt ist, zeichnen sich einige Änderungen gegenüber der ursprünglichen Planung ab. Von Frankfurt aus startet die Airline nun nicht, wie anfangs vorgesehen, im April, sondern erst im Juli. In Kassel soll der Startschuss wie geplant ebenfalls im Juli erfolgen. Und auch von Berlin-Tegel aus sollen die ersten Maschinen im Juli abheben.

Zugleich will der Carrier größeres Flugmaterial nutzen. Entgegen den ersten Planungen sollen in Kassel und Frankfurt anstelle des Airbus-Typ A-319 nun Airbus A-320 ins Rennen geschickt werden. Mit 174 Sitzplätzen haben sie 30 mehr als der A-319. Für die Maschine, die in Berlin stationiert werden soll, sei noch keine Entscheidung über den Flugzeugtyp gefallen, teilt Sundair mit.

Trotz des späteren Starts übt sich Geschäftsführer Marcos Rossello in Optimismus. "Die positiven Buchungszahlen lassen uns sehr optimistisch in den Sommer blicken und haben die Grundlage zur Entscheidung für einen größeren Flugzeugtyp geschaffen“, sagt er. Für Kunden, die bereits zwischen April und Juli Flüge ab Frankfurt gebucht hätten, sowie mit den Veranstalterpartnern seien Ersatzverbindungen gefunden worden.

28. Februar 2017 – 15:30

Nach sechswöchiger Untersuchung hat ein Londoner Gericht der tunesischen Polizei eine Mitverantwortung für die hohe Zahl von Todesopfern bei der Schusswaffenattacke in Sousse im Juni 2015 zugesprochen. Untersuchungsrichter Nicholas Loraine-Smith stellte am Dienstag fest, die Reaktion der Sicherheitskräfte bei dem Anschlag, der 38 britische Touristen das Leben kostete, sei "chaotisch und feige" gewesen. So seien Polizisten vor dem Attentäter, der am Strand auf Badegäste feuerte und Handgranaten warf, fortgelaufen, um weitere Waffen zu holen, statt ihn zu stoppen. Daraufhin habe der Terrorist das Hotel gestürmt und weitere Urlauber erschossen.

Dem Veranstalter Tui, bei dem die Kunden ihren Urlaub gebucht hatten, und dem Hotel Riu Imperial Marhaba, vor und in dem der Anschlag stattfand, schreibt der Richter keine Verantwortung für den Verlauf der Ereignisse zu. Angehörige der Opfer und ihre Anwälte hatten dem Veranstalter laut dem britischen Fachblatt "Travel Weekly" ein "hohes Maß an Selbstgefälligkeit" angesichts des Risikos, dem seine Gäste ausgesetzt gewesen seien, attestiert. Indem das Unternehmen seiner Verantwortung für die Sicherheit der Gäste nicht gerecht geworden sei, habe es seine Pflichten vernachlässigt.

Der Untersuchungsrichter lehnte es ab, in diesem Zusammenhang eine Vernachlässigung der Sorgfaltspflicht durch Tui oder das Hotel festzustellen. Wenn überhaupt, dann hätte es allenfalls zu einem anderen Fortgang der Ereignisse führen können, wenn das Wachpersonal des Hotels bewaffnet gewesen wäre, sagte er laut BBC. Eine Anwältin, die 22 Familien von Opfern vertritt, kündigte nach BBC-Angaben dennoch an, dass sie zivilrechtliche Klagen gegen Tui einleiten wolle.

28. Februar 2017 – 12:49
ryanairaircraftfotoryanair

Der irische Low-Cost-Carrier will zum Winterflugplan fünf weitere Flugzeuge in Frankfurt stationieren und 20 neue Ziele anfliegen. Airline-Chef Michael O'Leary kündigte am Dienstag an, dass es sich dabei um Athen, Barcelona, Brindisi, Catania, Glasgow, Gran Canaria, Krakau, Lanzarote, Lissabon, London, Madrid, Mailand, Manchester, Pisa, Porto, Sevilla, Teneriffa, Toulouse, Valencia und Venedig handeln werde. Hinzu kommen die Verbindungen, die Ryanair bereits ab März anbietet. Mit zwei in Frankfurt stationierten Maschinen werden im Sommer Mallorca, Alicante, Malaga und Faro angesteuert. Langfristig, so O'Leary, könne er sich bis zu 20 Flugzeuge in Frankfurt vorstellen.

28. Februar 2017 – 11:37
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Das Statistische Bundesamt hat die offiziellen Zahlen für den Flugverkehr im Jahr 2016 von deutschen Airports aus veröffentlicht. Laut der Statistik, die keine Unterscheidung zwischen Geschäftsreisen und touristisch motivierten Trips trifft, hieß der große Gewinner unter den Flugreisezielen Thailand. Mit 494.000 Fluggästen stiegen gut ein Viertel mehr Passagiere in Flugzeuge nach Bangkok oder Phuket als im Jahr davor. Im Transatlantikverkehr erreichte Mexiko mit elf Prozent den stärksten Zuwachs, innereuropäisch zog Griechenland elf und Spanien zehn Prozent mehr Fluggäste an. Auf der Verliererseite finden sich mit Ägypten, das rund ein Drittel an Passagieren verlor, Tunesien mit mehr als einem Viertel weniger Fluggästen und der Türkei, die 17 Prozent einbüßte, die bekannten touristischen Problemziele. Dabei ist mit Blick auf die Türkei davon auszugehen, dass die große Zahl in Deutschland lebender Menschen mit türkischen Wurzeln einen stabilisierenden Effekt auf die Fluggastzahlen hatte.

27. Februar 2017 – 21:19

Anschläge und politische Unruhen wirken sich auf das Buchungsverhalten der Bundesbürger aus, aber die Folgen sind insgesamt überschaubar. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Umfrage, die das Online-Reisebüro Holidaycheck beim Marktforschungsinstitut Yougov in Auftrag gegeben hat. Von den 2.000 befragten Bundesbürgern gab knapp jeder zehnte an, aufgrund der Gefahren grundsätzlich seltener zu reisen. Immerhin rund ein Drittel der Befragten lässt sich von Anschlägen und Unruhen bei der Wahl des Reiseziels beeinflussen. Der Trend der Nachfrageverschiebung von östlichen in als sicherer empfundene westliche Zielgebiete werde sich 2017 weiter fortsetzen, prognostiziert Holidaycheck deshalb. Während nach Erkenntnissen der Umfrage nur fünf Prozent der Deutschen langfristiger buchen, um Kapazitätsengpässen in beliebten Regionen vorzubeugen, bucht knapp jeder Zehnte kurzfristiger, um sich an der aktuellen Sicherheitslage orientieren zu können. Knapp ein Viertel der Befragten gibt an, sich nicht in der Urlaubsplanung beeinflussen zu lassen.

Positiver Frühbuchertrend für alle Ziele außer der Türkei. Interessanterweise lässt sich der geringe Anteil derer, die nach Erkenntnissen der Umfrage früher buchen wollen, um Kapazitätsengpässen zu entgehen, anhand der Buchungsentwicklung, die Holidaycheck für das eigene Portal angibt, nicht nachvollziehen. Denn dort verzeichnen für die Monate November bis Januar fast alle wichtigen Destinationen für die Sommersaison mehr Buchungen als im Vorjahr. Einzige Ausnahme ist die Türkei, die für das Quartal mit 21 Prozent im Minus legt, sich laut Holidaycheck jedoch seit Anfang Februar erholt. Den größten prozentualen Zuwachs verzeichnen im Vorjahr schwächelnde Ziele wie Marokko, Ägypten und Zypern. Aber auch Destinationen wie Griechenland oder Kuba, die bereits 2016 sehr gut liefen, warten mit einem Plus von 60 beziehungsweise 50 Prozent auf. Bemerkenswert ist auch ein erneuter Zuwachs von zwei Prozent für Spanien, das nach einem Rekordjahr diesmal vor allem in den andalusischen Festlandzielen zulegen kann.

27. Februar 2017 – 16:58
herrgottmarctraffics

Die Zeiten, in denen AI in der Touristik für all-inclusive stand, sind offenbar vorbei. "Artificial Intelligence", künstliche intelligenz, lautet das neue Buzzword, für das die Abkürzung steht. Technikanbieter Traffics will nun mit der sogenannten "Recommendation Machine" den ersten Schritt hin zur Nutzung von Maschinenintelligenz getan haben. Das Empfehlungs-Tool sucht auf der Internet Booking Engine im Hintergrund nach Alternativen, wenn ein Besucher ein Angebot nicht annimmt, und präsentiert sie ihm. Dafür nutze man in der ersten Version Daten von Bewertungen, Hotelbeschreibungen sowie Bewegungsinformationen aus den Caching-Systemen, sagt COO Mark Hergott. Ziel sei es, Kunden entlang der Buchungsstrecke "präferenzabhängig zu beraten und damit die Conversion Rate zu verbessern". Die Entwicklung will Traffics mit dem Dienstleister Dain Studios vorantreiben, der auf Software für künstliche Intelligenz spezialisiert ist.

27. Februar 2017 – 14:44
zollverbotenesouvenirs

"Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erleben“, heißt es. Manchmal erlebt aber auch derjenige etwas, der zurückkommt: eine böse Überraschung am Zoll. Denn nicht jedes Reisemitbringsel, das harmlos aussieht, ist es auch. Gerade aus Tieren hergestellte Produkte, lebende Pflanzen und die ein oder andere Markenklamotte dürfen überhaupt nicht oder nicht in größeren Mengen eingeführt werden. Reisebüros sollten ihre Kunden vorbereiten, wenn diese zum Beispiel zum ersten Mal nach Südostasien reisen. Auch wenn spottbillige Rolex-Blender, technische Geräte und Markenshirts noch so locken. "Diese Gegenstände können nur bis zu einer Freigrenze von 430 Euro mitgebracht werden, wenn sie für den Eigengebrauch sind", erklärt Zoll-Expertin Christine Straß aus Frankfurt. Wichtig ist, die Kassenbelege aufzuheben. Kinder unter 15 Jahren dürfen Waren bis 175 Euro mitnehmen. Werden diese Grenzen überschritten, muss man bis zu einem Warenwert von 700 Euro am Zoll einen sogenannten Abgabewert von 17,5 Prozent plus der Einfuhrumsatzsteuer von 19 Prozent zahlen. Wenn der Zoll außerdem einen Verdacht hat, dass man gewerblich handelt, hält er Rücksprache mit dem betroffenen Unternehmen. Dieses entscheidet dann, ob es gegen den Passagier vorgehen möchte.

Finger weg von geschützten Tierarten. "Urlauber bringen vor allem Goldschmuck, Notebooks, Smartphones, alkoholische Getränke und Zigaretten mit und melden diese falsch oder gar nicht an", so Straß. Von Souvenirs wie Taschen aus Schlangenleder oder Ukulelen aus Gürteltieren sollte man lieber die Finger lassen. Denn ohne entsprechenden Dokumente werden diese beschlagnahmt und kommen in die Sammelstelle des Zolls. Dort finden sich äußerst skurrile Mitbringsel wie ein kleines Krokodil mit einem Golfbag auf dem Rücken, ein Affenkopf als Aschenbecher oder ein Zebrafuß als Buchstütze. "Wir nutzen diese Produkte bei Präsentationen in Schulen oder Universitäten, um zu zeigen, was man besser nicht kaufen sollte", berichtet Straß.

Immer wieder stößt der Zoll am Flughafen auch auf lebende Tiere, die im Gepäck oder in so genannten Schmuggelwesten am Körper transportiert werden. Die Bandbreite reicht von Papageieneiern in Chipsdosen bis zu kleinen Affen im Koffer. Der Fantasie der Schmuggler scheint keine Grenzen gesetzt. In einem Reisekoffer aus Mexiko fanden die Zöllner beispielsweise 55 in Klebeband eingewickelte Schildkröten, 30 Baumschleichen, vier Hornvipern und einen Dornschwanzleguan. Die sicher gestellten Tiere werden in der Animal Lounge am Frankfurter Flughafen untergebracht, versorgt und untersucht. Danach kommen sie entweder in den Zoo, oder zu privaten Züchtern. Die Entscheidung darüber obliegt dem Bundesamt für Naturschutz.

Unwissen schützt nicht vor Strafe. Ausreden wie ‚das wusste ich nicht, das Tier ist ja sowieso schon tot’ oder ‚das habe ich am Strand gefunden’ ziehen beim Zoll nicht, erläutert Straß. Wer gegen artenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt, muss mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld oder sogar mit bis zu fünf Jahren Gefängnis rechnen. Pflanzen dürfen innerhalb der EU mitgebracht werden – mit Einschränkungen und bis zu einer Grenze von zehn Kilo auch aus anderen europäischen Ländern oder dem Mittelmeer-Raum. Was viele nicht wissen: Die Kanarischen Inseln zählen nicht zur EU und zu Europa. Pflanzen von dort dürfen nur mit einem Pflanzengesundheitszeugnis nach Deutschland gebracht werden.

Wichtig sind auch die Ausfuhrbestimmungen des Urlaubslandes selbst. In der Türkei ist es beispielsweise nicht erlaubt, Steine oder antike Souvenirs mitzunehmen, alte Münzen und Fossilien sind Staatseigentum. Auch Griechenland reagiert empfindlich auf die Mitnahme von Steinen etwa von der Akropolis. In Italien droht ein happiges Bußgeld, wenn man beim Kauf von gefälschten Designertaschen oder -brillen am Strand erwischt wird und in Ägypten gilt ein strenges Ausfuhrverbot für Korallen. In Thailand gilt Vorsicht beim Einkauf von Kulturgütern und ohne Sondergenehmigung ist die Ausfuhr von Buddha-Figuren verboten, mit Ausnahme solcher, die von einer Person getragen werden können. Hilfreiche Broschüren und Informationen für die Kundenberatung zum Artenschutz finden Reisebüros hier:

http://www.tui-reisecenter.de/docs/user/id_89165/docs/artenflyer_web.pdf

http://www.aga-artenschutz.de

http://www.artenschutz-online.de

www.zoll.de mit App „Zoll und Reise“

(SF)

27. Februar 2017 – 14:38
amadeusroboter-pepperfoto-amadeus

In einigen Hotels sind Roboter schon schwer aktiv und eine Attraktion. Sie bringen Handtücher oder Getränke und geben schon mal Ausgehtipps. Ein solcher Roboter ist Pepper von Humanizing Technologies, der in ganz unterschiedlichen Branchen im Einsatz ist. Demnächst auch im Reisebüro. Dafür hat Amadeus den kleinen Mann mit dem Tablett auf der Brust fit gemacht.

Pepper spricht Kunden im Reisebüro direkt an, begrüßt sie, stellt Fragen und zeigt Bilder. Pepper erkennt nicht nur die gesprochenen Antworten, sondern auch die Mimik seines Gegenübers dazu. Der Dialog ist nach fünf bis sechs Fotos zu Ende. Dann empfiehlt Pepper ein Reiseziel, das er nach einem von Amadeus entwickelten Algorithmus ausgerechnet hat. Damit hat die Maschine ihren Job getan und leitet den Kunden an einen lebendigen Kollegen weiter.

Für Amadeus-Geschäftsführerin Uta Martens sind solche Roboter mehr als eine Spielerei. „Sie können in Zukunft echte Beiträge zur Ermittlung der Kundenwünsche leisten.“ Auf dem ITB-Stand von Amadeus, Halle 5.1, Stand 125, haben Reisebüros die Chance, Pepper kennenzulernen und selbst testen.