10. Mai 2017 – 19:17
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CEO Anja Keckeisen, seit vier Jahren für das Reise- und Bewertungsportal aktiv, verlässt Holidaycheck. Zum 1. Juli wird Christoph Ludmann ihr Nachfolger. Der 35-Jährige ist seit über zehn Jahren an Bord und derzeit Director Online-Marketing.

Ludmann hat Politik und Verwaltung studiert und kennt Holidaycheck „von der Pieke auf“, heißt es in einer Mitteilung. Er soll das Portal nun „zum urlauberfreundlichsten Unternehmen der Welt“ weiterentwickeln.

Keckeisen geht „auf eigenen Wunsch“, heißt es in der Mitteilung. „Sie zieht es aus familiären Gründen wieder zurück nach Süddeutschland.“

10. Mai 2017 – 13:58
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Geschäftsführer Phillip Schmidt verlässt Aldiana nach Angaben des Unternehmens auf eigenen Wunsch,, um sich "eigenen Projekten" zu widmen. Co-Geschäftsführer Max-Peter Droll übernimmt die Leitung der Clubmarke dann alleine.

Schmidt war über die CTI Cleo Touristik International, der Aldiana von 2014 bis Anfang 2016 gehörte, zu dem Clubanbieter gekommen. Er begleitete anschließend den Übergang der Anteile an den Investor LMEY Investments AG. Laut Marc Zuidhof, Präsident des Verwaltungsrats des Aldiana-Gesellschafters, soll sich Droll nun "neben der Markenführung vor allem auf die geplante Expansion in Deutschland, Italien, der Dominikanischen Republik sowie weiteren Regionen konzentrieren“.

10. Mai 2017 – 13:31
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Am Dienstagabend ging der Anruf mit einer Bombendrohung am Flughafen Reina Sofía im Süden der Insel ein. Nach Informationen spanischer Medien bezweifelte die Polizei bald die Ernsthaftigkeit der Drohung, weil die Beamten den Eindruck hatten, der Anrufer sei betrunken. Dennoch seien am Flughafen die für solche Fälle vorgesehenen Maßnahmen getroffen worden, heißt es. Der Urheber konnte schnell zurückverfolgt werden, er wurde identifiziert und festgenommen. Er habe tatsächlich unter erheblichem Alkoholeinfluss gestanden, meldet die Zeitung „Diario de Avisos“.

09. Mai 2017 – 15:05
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Am 15 Mai veröffentlicht Tui Zahlen zur ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2016/17 . Den Börsenkurs des Unternehmens will Vorstandschef Fritz Joussen aber schon vorher pflegen, indem er der chinesischen Schwestermesse der ITB in Schanghai einen Besuch abstattet und dort den Eröffnungsvortrag hält. Dort werde er über Wachstum und Innovation auf dem globalen Reisemarkt sprechen und erläutern, wie China und Europa sich in diesem Segment annäherten, kündigt Tui an. Doch im Kern wird es ihm darum gehen, die Wachstumsambitionen des Konzerns im chinesischen Markt medien- und börsenwirksam zu untermauern.

Eine erste Ankündigung zu diesem Thema verbreitete der Tui-Chef bereits Mitte Februar, als er erklärte, das Unternehmen wolle binnen fünf Jahren eine Million neue Kunden erreichen und mit ihnen eine Milliarde Euro zusätzlichen Umsatz generieren. Dazu müssen neue Quellmärkte erschlossen werden; und was läge da näher, als den rasch wachsenden Reisemarkt des chinesischen Milliardenvolkes ins Visier zu nehmen. "Die Entwicklung unserer Präsenz in China bietet enorme Chancen für unseren Konzern“, weiß Joussen, denn nach Prognosen der chinesischen Regierung werden chinesische Touristen in den kommenden fünf Jahren 700 Millionen Auslandsreisen antreten. China sei "nicht nur der größte, sondern zugleich auch der dynamischste Tourismusmarkt der Welt".

Nächster Anlauf. Nicht dass die Bestrebungen, von dem Riesenkuchen ein größeres Stück abzubekommen, neu wären. Schon seit fast anderthalb Jahrzehnten ist Tui in China präsent. Eine große Wachstumsstory wurde aus Tui China, einem Joint Venture mit dem chinesischen Touristikkonzern China Travel Service (CTS), aber bislang nicht. Nun also ein weiterer Versuch. Er soll, wie Joussen ebenfalls bereits im Februar erklärte, viel stärker technikgetrieben erfolgen als bisher. Im Zentrum der Strategie stehe "die starke internationale Dachmarke Tui und modernste Software-Technologie", heißt es. Und so soll Tui China, auf der Basis einer „weltweit skalierbaren einheitlichen Software-Architektur“ wachsen, die auf der Player-Hubtechnologie von Peakwork basiert und in den Quellmärkten Spanien und Portugal bereits im Einsatz ist. Hier liege das eigentliche Erfolgspotenzial, denn der chinesische Reisemarkt, in dem CTS mit rund 350 Agenturen das größte Reisebüronetz betreibe, sei "im Vergleich zum deutschen Markt wesentlich stärker digital getrieben".

Dabei wolle er auch auf Kooperationen wie die Partnerschaft mit der Reiseplattform Fliggy, einer Tochtergesellschaft des chinesischen Amazon Pendants Alibaba, setzen, kündigt Joussen an. Ziel sei es, "chinesische Reisende zu inspirieren, Tui-Reisen in die ganze Welt mit besonderem Fokus auf Südostasien sowie die neuen Konzern-Hotels auf den Malediven, in Thailand oder Vietnam zu buchen."

Christian Schmicke

08. Mai 2017 – 17:19
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Fünf Wochen, nachdem der traditionsreiche Fernbusanbieter in die Insolvenz schlitterte, laufen der Busbetrieb und die Buchungen laut dem vorläufigen Insolvenzverwalter Miguel Grosser wieder normal. Die Deutsche Touring sei "voll handlungsfähig“, sagt Grosser. Die Mitarbeiter hätten die ersten Insolvenzgeldzahlungen für den Monat April pünktlich erhalten. Für insgesamt drei Monate springt die Arbeitsagentur bei der Zahlung der Gehälter ein, deshalb drängt die Zeit. Grosser will als nächstes ein Konzept für die Fortführung des Unternehmens erstellen, um anschließend potenzielle Investoren anzusprechen.

Die Deutsche Touring hatte Anfang April, nur wenige Wochen nach der Ankündigung einer Kooperation mit dem Fernbusanbieter Dein Bus, Insolvenzantrag gestellt. Zusammen sind beide hinter dem übermächtigen Marktführer Flixbus, der gemessen an den angebotenen Kilometern mehr als 90 Prozent des Marktes beherrscht, die Nummer zwei im Markt. Die ehemalige Bahn-Tochter, die heute zu 83 Prozent dem spanischen Betreiber Ibero Eurosur und darüber hinaus der Europäischen Reiseversicherung gehört, betreibt nach eigenen Angaben 260 Linien und Zubringerstrecken in 34 europäischen Ländern. Sie beschäftigt aktuell 114 Mitarbeiter und setzte inklusive ihrer drei Auslandstöchter im vergangenen Jahr knapp 43 Millionen Euro um. Die Tochtergesellschaften in Kroatien, Serbien und Tschechien mit weiteren 112 Mitarbeitern sind nicht von der Insolvenz betroffen.

08. Mai 2017 – 14:48

Bei der Hauptversammlung seiner Aktionäre am vergangenen Freitag konnte sich Lufthansa-Chef Carsten Spohr über breite Zustimmung zu seinem Kurs freuen. Heftiger Gegenwind kommt jetzt allerdings von der österreichischen Verkehrsgewerkschaft Vida. Johannes Schwarcz, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt, kritisiert, die Hauptversammlung habe "wieder keine Antworten darauf bekommen, was das Unternehmen mit seiner Billiglinie Eurowings vorhat". Es sei "unerträglich, dass auch nach drei Jahren nicht klar ist, wo es mit dem Billigcarrier hingehen soll". Eurowings-Chef Thorsten Dirks fordert Schwarcz auf, "seine Pläne auf den Tisch zu legen und mit uns so schnell wie möglich Gespräche zu beginnen". Die Mitarbeiter von Eurowings Europe, dem österreichischen Ableger der Low-Cost-Linie mit Sitz in Wien, seien immer noch ohne gültigen Tarifvertrag und befänden sich im "sozialen Leerraum", so Schwarcz.

Die Geduld der Gewerkschaft sei langsam zu Ende, erklärt der Vida-Mann und droht mit Streik: "Sollte die Lufthansa-Konzernspitze weiter verzögern und darauf setzen, wie in Deutschland auch in Österreich die Sozialpartnerschaft einfach zu umfliegen, dann werden wir derartige Pläne mit gewerkschaftlichen Maßnahmen durchkreuzen."

Bereits seit der Gründung des Wiener Eurowings-Ablegers prangert die Gewerkschaft die deutlich niedrigeren Löhne der Mitarbeiter im Vergleich zu ihren Kollegen in Deutschland an. Man werde so zur konzerninternen Billigkonkurrenz, die die Führung nutzen könne, um Druck auf die Mitarbeiter anderer Lufthansa-Gesellschaften auszuüben argumentieren die Arbeitnehmervertreter.

08. Mai 2017 – 14:00
machupicchuperu

Von Juli an werden die Eintrittszeiten für den Besuch der berühmten peruanischen Inkastätte Machu Picchu zweigeteilt, um den Besucherstrom besser zu regulieren. Das erste Zeitfenster erstreckt sich von sechs bis zwölf Uhr vormittags, das folgende von zwölf Uhr bis 17:30 Uhr. Am Ende der Zeitspanne müssen die Besucher die Stätte wieder verlassen haben. Tickets, die bereits für den Zeitraum von Juli bis Dezember 2017 gekauft wurden, behalten ihre Gültigkeit, teilt das Fremdenverkehrsamt Prom Peru mit. Der Verkauf der neuen Eintrittskarten startet am 1. Juni.

Nach Aussagen peruanischer Medien sollen Touristen von Juli an zudem nur noch in Begleitung eines offiziellen Guides Zutritt erhalten. Die Größe der Gruppen, die ein einzelner Guide mitnehmen darf, soll nach Informationen des Fachblattes "Portal de Turismo“ auf 16 Personen begrenzt werden. Prom Peru bestätigt entsprechende Überlegungen. Allerdings seien die geplanten Maßnahmen noch nicht abschließend verabschiedet worden, erklärt das Tourismusbüro auf Nachfrage.

Die berühmteste touristische Attraktion Perus wird jährlich von fast einer Million Besuchern frequentiert. 2011 wurde die Höchstzahl der Zutrittsgenehmigungen auf 2.500 pro Tag begrenzt. Die Unesco, zu deren Weltkulturerbestätten Machu Picchu zählt, fordert eine Begrenzung auf 800 Personen am Tag.

05. Mai 2017 – 15:47
socialmedia-pm

Das Thema ist nicht neu, aber es polarisiert nach wie vor: Wie lassen sich Online-Aktivitäten und stationärer Vertrieb sinnvoll verbinden? Was taugen die Angebote von Veranstaltern, Ketten und Kooperationen dazu? Und vor allem: Wie gehen Sie selbst damit um? Machen Sie mit bei unserer kurzen Umfrage. Die Teilnahme dauert nur wenige Minuten. Zur Umfrage gelangen Sie hier.

05. Mai 2017 – 15:18

Das Geschäft mit Fluggastentschädigungen zieht immer größere Kreise. Das Vergleichsportal Verivox hat nun den Entschädigungsrechner des Fluggastportals EUflight auf seiner Seite installiert, um Passagiere bei verspäteten, überbuchten oder annullierten Flügen ihren Anspruch auf Entschädigung überprüfen zu lassen. Betroffene können die Summe für ihren Flug ausrechnen und sich ein unverbindliches Angebot zusenden lassen, erklärt die Pro-Sieben-Sat1-Tochter. Der fällige Betrag werde erfolgsunabhängig und innerhalb von 24 Stunden ausgezahlt, verspricht Verivox-Chef Klaus Hufnagel. Dabei behält EUflight eine Provision von 42 Prozent der Entschädigungssumme ein – deutlich mehr als Portale, die die Entschädigungen erst später und ausschließlich erfolgsabhängig auszahlen.

05. Mai 2017 – 14:51
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Ostern hat geholfen: Der abgereiste Gesamtumsatz der im Tats-Reisebürospiegel erfassten Büros zeigt im Monat April 2017 zum Vergleichsmonat des vergangenen Jahres ein Plus von 4,1 Prozent. Dabei weist der abgerechnete touristische Umsatz ein Plus von fast 21 Prozent aus. Der Umsatz im Flugverkehr verzeichnet dagegen einen Rückgang von knapp sechs Prozent. Die sonstigen Umsätze liegen bei minus 6,8 Prozent, die Anzahl der Tickets bei minus 9,7Prozent. Der Umsatz mit Kreuzfahrten, der in der Touristik-Bilanz enthalten ist, ist im April 20,4 Prozent höher als im vergangenen Jahr.

Kumuliert betrachtet liegt der gesamte Reisebüroumsatz in den Monaten von Januar bis April um 4,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Die Touristik schafft ein Plus von 6,2 Prozent, der Flugverkehr legt um vier Prozent zu. Die sonstigen Umsätze weisen einen Zuwachs von knapp einem Prozent auf. Der Teilbereich Kreuzfahrten ist um 12,7 Prozent gewachsen.

Der Auftragseingang der Touristik liegt im Monatsvergleich um 6,1 Prozent unter 2016. Auch daran dürften die Osterferien beteiligt sein. Der touristische Auftragsbestand nach Reisedatum bis Oktober bewegt sich um 6,3 über dem vergangenen Jahr.