04. Januar 2018 – 13:04

Ferienhausanbieter Dancenter hat zum Jahresbeginn den Konkurrenten Admiral Strand Feriehuse gekauft und damit etwa 700 zusätzliche Ferienhäuser sowie lokale Büros in Lønne, Henne, Fanø, Blåvand und Hune/Blokhus entlang der dänischen Nordseeküste übernommen. Mit dieser Übernahme biete Danenter unter dem Dach der drei Marken Dancenter, Danland und Admiral Strand insgesamt etwa 8.200 Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Dänemark, teilt das Unternehmen mit. Die Marke Admiral Strand Feriehuse soll als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden und nach der Integration vom Dancenter-Vertriebsnetz im deutschen Markt profitieren, sagt Michael Symalla, Country Manager Deutschland bei Dancenter. Sämtliche Büros blieben bestehen, Mitarbeiter und auch die bisherigen Eigentümer von Admiral Strand Feriehuse würden weiterbeschäftigt.

04. Januar 2018 – 09:47

Nach Angaben des Insolvenzverwalters Stephan Thiemann haben das deutsche sowie das österreichische Kartellamt den Verkauf von JT Touristik an die Lidl E-Commerce International GmbH & Co. KG abgesegnet. Damit tritt die Investorenlösung rückwirkend zum 1. Januar in Kraft. Mit der Freigabe durch die Kartellbehörden kann die Transaktion abgeschlossen und die Marke JT Touristik als Teil der Lidl E-Commerce International GmbH & Co. KG geführt werden. Außerdem wird mit Beginn des Jahres das Insolvenzverfahren über die JT Touristik GmbH eröffnet. Im Zuge der Eröffnung des Verfahrens werden die Gläubiger vom Insolvenzverwalter angeschrieben und zur Anmeldung ihrer Forderungen aufgefordert; Reisebüros mit Provisionsansprüchen können diese nun geltend machen.

03. Januar 2018 – 18:34
tuicruisesreiseunterlagen

Nachdem die Debatte um gedruckte Reiseunterlagen im vergangenen Jahr bisweilen hohe Wellen schlug, hier ein kleines Udpate aus dem Hause Tui Cruises. Der Kreuzfahrtanbieter hat nämlich zum Jahreswechsel neuen Taschen für die Reiseunterlagen  eingeführt. Davon gibt es zwei Ausführungen – eine für Bewohner von Standardkabinen und eine andere für Gäste in Suiten.

Die Standard-Tasche aus Karton wird von Mitarbeitenden der Werkstätten für behinderte Menschen der Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Freistatt, Sulingen und Diepholz konfektioniert und fertiggestellt. Sie sei regional, umweltfreundlich und nachhaltig produziert, versichert Tui Cruises. Auch eine Kompensation des CO2-Ausstoßes, der im Rahmen der Produktion der neuen Verpackungen für die Reiseunterlagen anfällt, gibt es. Sie erfolgt über Myclimate Deutschland. Zum Ausgleich der Emissionen unterstützt Tui Cruises ein Projekt, das eine Kleinbiogasanlage in ländlichen Haushalten in Indien betreibt.

Die Suiten-Gäste erhalten eine Tasche aus edlerem, wasserabweisendem Material, die in Zusammenarbeit mit dem Reisegepäckhersteller Samsonite entstanden ist. Sie ist in der Herstellung zwangsläufig aufwändiger als der Kartoneinband. Doch dafür sei sie robust und langlebig und könne  die Reise zweckentfremdet als Federtasche oder Kosmetikbox überdauern, argumentiert Sanja Rodust, die das Projekt Tickettaschen als Produktverantwortliche betreut hat.

03. Januar 2018 – 17:17

Mit dem Iran ist im Bereich Rund- und Studienreisen einer der wichtigsten Hoffnungsträger der vergangenen Jahre in innenpolitische Turbulenzen geraten. Seit der letzten Dezemberwoche kommt es in vielen Städten des Landes zu Protesten, die sich gegen die Regierung, die schlechte wirtschaftliche Lage und immer öfter auch gegen das politische System des islamisch regierten Staates richten. Dabei nimmt die Gewaltbereitschaft zu. Bei Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften kamen in den vergangenen Tagen zahlreiche Menschen ums Leben oder wurden verletzt. Jüngste Brennpunkte der Proteste waren die Städte Kermanschah und Nadschafabad in der Nähe von Isfahan. Das Auswärtige Amt hat am Silvestertag seinen Sicherheitshinweis und fordert Reisende zu erhöhter Aufmerksamkeit, zur Meidung von Protestveranstaltungen und zum strikten Verzicht auf Filmaufnahmen, auch per Handy, auf.

Noch können die meisten Reiseveranstalter der angespannten Lage zusehen, ohne zum Handeln gezwungen zu sein. Zwar fanden über den Jahreswechsel vereinzelt Reisen statt, doch bei den meisten Anbietern startet die Saison nicht vor Ende März. Bei einigen, wie zum Beispiel Studiosus, sind die nächsten Reisen allerdings bereits Ende Februar geplant. Deshalb dürfte der Marktführer in Sachen Studienreisen, der im vergangenen Jahr mehr als 2.200 Gäste in das Land schickte, über den Verlauf der Ereignisse einigermaßen beunruhigt sein. Studiosus hat aktuell eine Reisegruppe im Iran, der es nach Auskunft von Sicherheitsmanager Edwin Doldig gut geht. Die Reiseleiter und örtliche Leistungspartner des Veranstalters seien schon "seit langem zu Vorsicht und zum weiträumigen Meiden politisch motivierter Menschenansammlungen aufgefordert“, heißt es aus München. Man werde Partner und Reiseleiter "zu nochmals erhöhter Wachsamkeit verpflichten, die Gäste im Land über die aktuelle Lage informieren und sie zu erhöhter Vorsicht auffordern“. Bei Bedarf würden alle weiteren, für die Sicherheit der Gäste erforderlichen Maßnahmen ergriffen.

Ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung von Iran-Reisen bestehe für Studiosus-Gäste "bis auf Weiteres“ nicht. Zwar bietet der Studienreisespezialist seinen Kunden bei einigen Destinationen, in denen innenpolitische Proteste, wiederkehrende Unruhen oder eine sonstige kurzfristige Änderung der Sicherheitslage nicht unwahrscheinlich sind, bis vier Wochen vor der Abreise ein Recht auf kostenlose Umbuchungen auf ein anderes Reiseziel oder einen anderen Termin. Der Iran gehört bis dato allerdings nicht dazu.

 

03. Januar 2018 – 16:30
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Thomas Cook übernimmt von der insolventen Airberlin für die Tochter Condor die Airberlin Aviation GmbH. Nach unbestätigten Berichten soll der Konzern dafür einen Betrag im mittleren einstelligen Millionenbereich hinblättern. Das  klingt einigermaßen kurios, denn bei dem Zukauf handelt es sich um ein gerade erst gegründetes Unternehmen, das weder über Flugzeuge noch über Start- und Landerechte oder gar eigenes Personal in größerem Umfang verfügt. Als einziges Gut beinhaltet die neue Gesellschaft das Air Operator Certificate  (AOC), also die Genehmigung zum Flugbetrieb, deren Erteilung offenbar kurz bevor steht.

Wachstumspläne. Hintergrund des Investments sind daher zunächst keine faktischen Werte, sondern eher taktische und strategische Überlegungen im Hinblick auf die künftige Position im Markt. Das Unternehmen selbst hält sich in dieser Hinsicht eher bedeckt und verweist lediglich auf allgemeine Wachstumspläne. Zum einen soll das Flugangebot aus Deutschland zum Sommer gegenüber dem Vorsommer um 20 Prozent wachsen. Die neue Gesellschaft soll dazu beitragen, indem sechs  Maschinen des Typs Airbus A321 aus dem Nachlass von Airberlin unter ihrem Dach abheben, für die Condor bereits Leasing-Verträge unterschrieben hat.

Slots und Personal. Nach Einschätzung von Brancheninsidern gegenüber Gloobi.de liegt der eigentliche Wert des Zukaufs in der Erwartung, dadurch doch noch an zusätzliche Slots zu gelangen, bei deren Vergabe Condor sonst leer ausgegangen wäre, und in einer schnelleren – und möglicherweise günstigeren  – Deckung des Personalbedarfs für die geplante Expansion. Zur Deckung des Personalbedarfs werden derzeit 85 Piloten und 210 Flugbegleiter gesucht. Über das neue Tochterunternehmen kann sich Thomas Cook dabei, ähnlich wie bei der zuletzt gegründeten Thomas Cook Balearics, im freien Markt bedienen, ohne den Regularien der Kerngesellschaft ausgesetzt zu sein.

Im Hinblick auf die Slots geht es um solche Start- und Landerechte, die bislang noch nicht an die anderen Käufer von Airberlin-Teilen gegangen sind. Außerdem rechnet Condor offenbar damit, dass noch Rechte wegen kartellrechtlicher Auflagen an Airberlin zurückgegeben werden, die dann an die neue Tochter gehen könnten.

Vor Thomas Cook waren zuletzt Lufthansa, Easyjet, IAG und das Logistikunternehmen Zeitfracht beim Kauf von Teilen der ehemals zweitgrößten deutschen Airline zum Zuge gekommen.

02. Januar 2018 – 17:57

Eine Website gibt es schon und eine App, die die Vermarktung erleichtern soll, wird folgen. In den nächsten Wochen wollen die Sharing-Plattform Airbnb und der Immobilienentwickler Niido einen Komplex in Kissimmee, Florida, in der Nähe von Orlando eröffnen und gemeinsam vermarkten. Der Komplex soll nur der erste von insgesamt vier für dieses Jahr geplanten Anlagen dieser Art sein. Wo die weiteren geplant sind, ließ Niido-Chef Harvey Fernandez bei einer Pressekonferenz vor US-Medien offen.

Das Geschäftsmodell der Anlage sieht vor, dass die Apartments an Mieter im Rahmen einjähriger Verträge vergeben werden, die sie wiederum bis zu 180 Tage im Jahr an Kurzzeitgäste weitervermieten dürfen. Von den Einnahmen erhalten sie 75 Prozent, das restliche Viertel geht an die beiden Kooperationspartner.

Zielgruppe für "Niido powered by Airbnb“ dürften vor allem Urlauber sein, die die nahe gelegenen Vergnügungsparks besuchen wollen. Vor allem Familien stehen im Fokus. Während die Initiatoren des Projekts von den Möglichkeiten der Sharing Economy schwärmen, die sie im Interesse von Bewohnern und Reisenden vorantreiben, sehen andere in dem Ansatz ein klares Eingeständnis, dass sich das Geschäftsmodell von Airbnb keineswegs vorrangig an Gelegenheitsvermieter richtet. So klagt der US-Hotelverband  AHLA, die Vermieter betrieben im Rahmen "unkontrollierter Aktivitäten“  de facto illegale Hotels.  

02. Januar 2018 – 16:38
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2018 wird in Sachen Kreuzfahrt wieder mal ein Rekordjahr. 16 neue Schiffe werden in Dienst gestellt, zusammen sorgen sie auf hoher See für eine zusätzliche Kapazität von mehr als 34.000 Betten. Um diese für jeweils ein Jahr auszulasten, müssten zu den knapp 26 Millionen Kreuzfahrtgästen, die die Branche  im vergangenen Jahr weltweit zählte, bei einer durchschnittlichen Reisedauer von neun Tagen noch einmal fast 1,4 Millionen hinzukommen.

Um die Kundschaft bei Laune zu halten. warten die Reedereien auch im nächsten Jahr mit einer Fülle von Neuheiten auf. Auch neue Rekorde sind dabei zu verzeichnen. So löst die "Symphony oft he Seas“ ihre Schwester „Harmony“ als größtes Kreuzfahrtschiff der Welt ab. Bei Doppelbelegung fasst sie 5.535 Gäste, maximal ist sie für bis zu 6.870 Passagiere zugelassen. Zu den Innovationen zählen unter anderem doppelstöckige „Ultimate Family Suites“ inklusive Rutsche sowie eine Wasserrutsche, auf der es über zehn Stockwerke hinab geht.

Auch die Konkurrenz von Norwegian Cruise Line (NCL) setzt mit der "Bliss“ auf Superlative. Dazu zählt etwa eine zweigeschossige, rund 300 Meter lange E-Kart-Rennstrecke, wie es sie auf dem Schwesterschiff  "Joy" schon gibt – allerdings nur für chinesische Kunden. Hinzu kommt eine Freiluft-Arena für Laser-Tag, in der Freunde von Ballerspielen mit Hilfe von Laserpistolen ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen können. Das Areal sei als verlassene Raumstation gestaltet und könne rund um die Uhr genutzt werden, kündigt die Reederei an.

Celebrity  schickt auf  der "Edge“ den „Magic Carpet“ ins Rennen. Der „schwebende Teppich“, ein freischwebende Bereich so groß wie ein Tennisplatz, kann über mehrere Decks bewegt werden. Auf Deck 16 wird er zum Beispiel zum Restaurant, auf Deck 14 erweitert er den Poolbereich.

Ein ungewöhnliches  Design weist die "MSC Seaview“ auf. Ihre Heckgestaltung wurde nach Aussage der Reederei von der Skyline Miamis inspiriert und soll „die Gäste dem Meer näherbringen“ Dazu dienen etwa mehr Balkonkabinen und viele Plätze im Freien mit Meerblick. Eine Besonderheit ist zudem die komplett umlaufende Promenade, auf der es auch Restaurants und Sportangebote gibt.

Die deutschen Reedereien schicken in diesem Jahr zwei neue Schiffe ins Rennen. Die "Aida Nova“ kann als weltweit erstes Kreuzfahrtschiff komplett mit Flüssiggas betrieben werden. Außerdem ist sie mit rund 2.500 Kabinen um 850 größer als  die aktuellen Flaggschiffe "Prima“ und "Perla“. Erstmals sind darunter auch Familien- und Einzelkabinen mit Balkon.

Die neue "Mein Schiff 1“ wird ebenfalls größer als ihre Vorgänger, sie ist etwa 20 Meter länger.  Davon profitiert unter anderem der Fitness- und Wellnessbereich. Die Joggingstrecke ist mit 438 Metern doppelt so lang wie bisher, die Sportarena komplett überdacht. Der Fitnessbereich wird ebenfalls erweitert und zieht auf Deck 15 in die Mitte des Schiffs um.

Mit nur 92 Kabinen rangieren die beiden Neuzugänge der Reederei  Ponant in diesem Jahr auf der anderen Seite des Spektrums. Auf der "Le Lapérouse“ und der "Le Champlain“ sorgen 110  Crewmitglieder für maximal  184  Gäste. Das Innere sei im "Expeditionsstil“ gehalten, heißt es – mit natürlich-authentischen Farben und Materialien, unter anderem durch die Verwendung von Treibholz.

02. Januar 2018 – 14:54
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Die langjährige Managerin des Geschäftsreisedienstleisters Carlson Wagonlit Travel (CWT), für den sie zuletzt als Vice President Global Strategic Accounts und Unternehmenssprecherin arbeitete, hat eine neue Aufgabe beim Hotelportal HRS übernommen. Als Vice President Global Accounts & Partnerships für die deutschsprachigen Märkte soll sie die Beziehungen zu Firmenkunden und Vertriebspartnern stärken. Zur genauen Rolle hält sich das Unternehmen noch bedeckt. Klar ist jedoch, dass Egglers Verpflichtung die Expansion in den internationalen Märkten vorantreiben soll, in  denen HRS im Gegensatz zu Deutschland noch eine untergeordnete Rolle spielt. Egglers Weggang von CWT war im August bekannt geworden, zu den Gründen machte das Unternehmen damals keine Angaben.

02. Januar 2018 – 13:57

Eine neue Studie der britischen „Economist Intelligence Unit“  bescheinigt Deutschland, Frankreich und Großbritannien im internationalen Vergleich die Vorreiterrolle in Sachen touristischer Nachhaltigkeit. Für den „Global  Sustainable Tourism Index“ untersuchten die Forscher jeweils 19 Indikatoren in zehn Ländern und gingen so den Bemühungen der Staaten auf den Grund, den Tourismussektor in ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht positiv zu gestalten.

Wenig überraschend gelangten sie zu dem Ergebnis, dass Umwelt- und soziale Faktoren in „entwickelten“ Industrienationen eine größere Rolle spielen als in Dritte-Welt-Staaten und Schwellenländern. Zwar sei das Bewusstsein dafür in den ärmeren Staaten durchaus vorhanden, aber bei der Umsetzung hapere es erklären die Autoren. Der Schlüssel für die erfolgreiche Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien sei eine intensive Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor und eine starke Zivilgesellschaft innerhalb des Landes.

Im Ergebnis rangiert das Führungstrio mit Deutschland an der Spitze vor den Vereinigten Staaten, Japan, Indien, Brasilien, China, Indonesien und Ägypten. Der Bericht unterstreicht, dass die Rolle aufstrebender Tourismusnationen wie Indien und China immer wichtiger werde, wenn es um die globale Bilanz touristischer Aktivitäten gehe. Ansätze zu einer umfassenden nachhaltigkeitsorientierten Tourismuspolitik seien etwa in Indien und Indonesien zu erkennen. Allerdings sei es bis zu deren Umsetzung noch ein weiter Weg.

 

31. Dezember 2017 – 14:12

"Die große Frage wird sein 'Wie buche ich?' und weniger 'Was buche ich?' Ich erwarte eine deutliche und nachhaltige Verschiebung ins Internet. Wir sehen das am Buchungsverhalten auf tui.com und bei den OTAs. Online wächst überproportional.“
Marek Andryszak, Vorsitzender der Geschäftsführung TUI Deutschland

"Die Ziele, die bereits im vergangenen Sommer stark nachgefragt waren, liegen auch im nächsten Jahr weiter im Trend. Dafür haben wir uns mit einem massiven Ausbau der exklusiven Hotelkapazitäten und Vollcharter im Flugbereich gewappnet.“
René Herzog,
CEO Central Europe DER Touristik

"Der Trend geht zu maßgeschneiderten Paketen mit inkludierten Mehrwerten.“
Stefanie Berk, Geschäftsführerin Thomas Cook Deutschland

"Die Kunden kehren in die Ziele des östlichen Mittelmeeres wie Türkei und Ägypten zurück. Insbesondere für Familien gibt es zu dem guten Preis-Leistungsverhältnis dieser Länder kaum Alternativen.“
Dietmar Gunz, Inhaber und CEO FTI Group

 "Gerade nach den Turbulenzen des auslaufenden Jahres erwarten wir für 2018 wieder einen klaren Trend zu klassischen Pauschalreisen mit ihren Vorteilen wie Sicherheit und Planbarkeit. Zusätzlich wird das Vertrauen in starke Veranstaltermarken die Nachfrage nach Exklusivprodukten befeuern.“
Markus Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung Alltours

"Mallorca ist nicht nur zum Sommer ein Wachstumstreiber, sondern bei Schauinsland-Reisen auch im Winter. Vor zwei Jahren haben wir auf den positiven Trend einer sich abzeichnenden Saisonverlängerung aufgebaut und Hotels in der Region Paguera bereits im Winter geöffnet.“
Gerald Kassner, Inhaber und Geschäftsführer Schauinsland

 "2018 wird ein Europa-Jahr! Neben beliebten Destinationen am westlichen Mittelmeer wie Italien und Spanien setzt insbesondere Griechenland seinen Aufschwung fort. Auch die Thematik des Overtourism in manchen Destinationen wird uns in der Branche weiter beschäftigen.“
Peter-Mario Kubsch, Inhaber und Geschäftsführer Studiosus

"Die Nachfrage für das nächste Jahr entwickelt sich sehr positiv. Der Trend geht im Winter sicherlich stark zu Fernreisen, insbesondere der Indische Ozean ist gefragt. Die Türkei erholt sich leicht für den Sommer 2018. Weiterhin positiv entwickeln sich Ziele in Griechenland und Tunesien. Spanien bleibt stark nachgefragt.“
Achim Schneider, Geschäftsführer Vtours

"Bei den Passagierzahlen erwarten wir auch für das nächste Jahr einen Rekord, wir wachsen mit hohem Tempo. Nächstes Jahr werden wir 8000 neue Mitarbeiter einstellen.“
Carsten Spohr, CEO Lufthansa, in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“

"Wir gehen davon aus, dass die Mittelmeerziele wie zum Beispiel Spanien und Griechenland auch im kommenden Jahr wieder die beliebtesten Flugpauschalreiseziele sein. Auch der von Ägypten, Tunesien und der Türkei eingeschlagene Wachstumskurs wird sich aller Voraussicht nach 2018 weiter fortsetzen. Insgesamt rechnet der DRV für das Touristikjahr 2017/18 erneut mit einem Plus.
Norbert Fiebig, Präsident Deutscher Reiseverband (DRV)