08. Januar 2018 – 18:21
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Das tauziehen um die Niki-Pleite nimmt kein Ende. Das Landgericht Berlin hat am Montag der Beschwerde des Fluggastportals Fairplane stattgegeben und seine Zuständigkeit für das Hauptverfahren der Insolvenz von Niki abgelehnt. Die Zivilkammer 84 des Landgerichts Berlin hob einen Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg vom 13. Dezember auf und erklärte, die internationale Zuständigkeit liege nicht in Deutschland, sondern in Österreich. Zugleich ließ das Landgericht eine Rechtsbeschwerde beim Bundesgerichtshof zu. Dafür hat die Airline einen Monat Zeit. Der Beschluss hat damit noch keine Rechtskraft, so dass der Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg, das Verfahren in Deutschland zuzulassen, zunächst weiterhin gilt.

Zur Begründung seiner Entscheidung argumentierte das Gericht, da Niki den Sitz in Österreich habe, werde vermutet, dass dort auch der Mittelpunkt ihrer Interessen liege. Es könne "nicht mit ausreichender Sicherheit festgestellt werden", dass sich der 'Mittelpunkt der hauptsächlichen Interessen', wie vom Amtsgericht dargestellt, tatsächlich in Deutschland befinde. Denn der Ort, von dem aus die wesentlichen Geschäftsaktivitäten der Schuldnerin gesteuert würden, nämlich Berlin, sei kein allein maßgebliches Kriterium. Auch der Umstand, dass Airberlin praktisch der einzige Kunde gewesen und damit der Umsatz vor allem in Deutschland erwirtschaftet worden sei, sei nicht automatisch prägend. Für den Mittelpunkt in Österreich spreche, dass die Niki Büros auch in Wien unterhalte, in denen unter anderem die Finanzbuchhaltung geführt werde. Ebenso liege der Ort der zuständigen Aufsichtsbehörde in Wien, da Niki über eine österreichische Betriebsgenehmigung verfüge und die Lufttüchtigkeit der Flugzeuge von dort aus überwacht werde. Zudem unterlägen die von der Schuldnerin geschlossenen Arbeitsverträge zu etwa 80 Prozent dem österreichischen Arbeitsrecht.

Fairplane hatte gegen die Durchführung des Verfahrens Beschwerde eingelegt, weil das Portal davon ausgeht, dass "getrennte Verfahren von Air Berlin in Deutschland und NIKI in Österreich einen Interessenskonflikt des Masseverwalters und eine mögliche Verkleinerung der Masse von Niki verhindern könnten“ – denn einer der größten Schuldner von Niki sei schließlich Airberlin. Fairplane verspricht sich von einem Verfahren in Österreich bessere Chancen, Forderungen von rund 3.000 Kundenim Volumen von zusammen rund 1,2 Millionen Euro durchzusetzen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther hatte hingegen gewarnt, ein Insolvenzverfahren in Österreich gefährde den Deal mit IAG, die Niki übernehmen will. Der von Flöther ausgehandelte Kaufvertrag mit der IAG könne jetzt nicht wie geplant vollzogen werden, sagte ein Sprecher des insolvenzverwalters. Das Insolvenzverfahren könnte zwar bis zu einer endgültigen Entscheidung eröffnet werden, davon wolle man jedoch absehen. Dagegen argumentieren die Befürworter einer österreichischen Zuständigkeit für das Verfahren, sobald dieses in Österreich stattfinde, könne der Masseverwalter den in Berlin beschlossenen Deal mit IAG für ihre Tochter Vueling ebenso bestätigen und die weitere Umsetzung verfolgen. Außerdem seien durch die Verlängerung der Frist durch den österreichischen Infrastrukturminister die Start- und Landerechte für die kommenden drei Monate gesichert.

 

08. Januar 2018 – 16:53
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Das  Ganze klingt nach einem Aprilscherz, aber es stimmt tatsächlich. Die 1.000-Seelen-Gemeinde Oakland im US-Bundesstaat Oregon plant die Einführung einer Bettensteuer. Sie soll stolze acht Prozent des Übernachtungspreises betragen. Das alles wäre normalerweise nicht weiter bemerkenswert, doch die Ortschaft verfügt über kein einziges Hotel. Die einzige buchbare Unterkunft ist ein Zimmer, das über Airbnb angeboten wird. Doch genau diese Unterkunft soll von der Bettensteuer ausgenommen bleiben, bis eine umfassende gesetzliche Regelung für den Umgang mit Airbnb-Unterkünften auf höherer Ebene getroffen ist.

Mehr noch: Wie die Bürgermeisterin von Oakland, Bette Keehley dem „News Review“ sagt, ist auch in absehbarer Zukunft kein Hotel oder ähnliches in dem Ort geplant. Lediglich ein einziger Bewohner lasse derzeit ein älteres Haus herrichten, um darin künftig fünf Zimmer zu vermieten, zitiert die Zeitung Keehley. Zwar verfügt Oakland dem Vernehmen nach über eine gut erhaltene Ansammlung klassischer Ziegelsteinhäuser aus dem 19.  Jahrhundert, doch um Touristen und damit auch Hotelllerie anzuziehen, liege der Ort zu weit von der Autobahn entfernt, weiß die Bürgermeisterin. Dafür, dass sie eine Steuer einführen will, die auf absehbare Zeit keinen einzigen Cent einbringt, hat Keehley eine originelle Begründung: "Wir haben beschlossen, das Thema zu regeln, bevor dazu eine Notwendigkeit besteht.“

08. Januar 2018 – 14:15
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Das geht aus Zahlen der britischen Flugplandatenbank OAG hervor. Demnach landeten 2017 bei der baltischen Fluglinie 90 Prozent aller Flüge pünktlich – das heißt, mit weniger als 15 Miniten Verspätung. An zweiter Stelle des Rankings folgt Hong Kong Airlines mit 88,8 Prozent pünktlichen Ankünften, vor Hawaiian Airlines (87,2%) und Copa Airlines (86,4% ) aus Panama.

Unter den 20 weltweit größten Fluggesellschaften schneidet Japan Airlines mit 85,3 Prozent pünktlichen Landungen am besten ab, vor dem inländischen Rivalen All Nippon Airways (83,8%) und dem US-Carrier Delta Air Lines (82,8%). Lufthansa landet mit 76,9 Prozent auf Rang 12 unter den Mega-Airlines und schafft es in der Gesamtwertung nicht unter die ersten 20. Pünktlichste Low-Cost-Airline ist die IAG-Tochter Vueling mit 85,3 Prozent. Mit nehezu gleichen Wereten folgen Jetstar Asia und die japanische Skymark Airlines. Easyjet taucht unter den Biligfliegern mit 74,8% Pünktlichkeit auf Platz 18 auf, Ryanair gelangt in diesem Segment nicht unter die besten 20.

Pünktlichster Flughafen ist laut OAG Teneriffa-Nord mit 90 Prozent aller Flüge im grünen Bereich. Unter den Mega-Airports platziert sich Tokio-Haneda mit 86,8 Prozent vor Madrid (83,4%), Atlanta (82,4%) und Denver (82,2%). Frankfurt rangiert unter den Großflughäfen mit 76,4 Prozent an neunter Stelle.

08. Januar 2018 – 13:37

Wie bereits Mitte Dezember gemeldet, will Russland den 2015 nach dem Absturz einer russischen Passagiermaschine ausgesetzten Flugverkehr von und nach Ägypten wieder aufnehmen. Zum Jahresbeginn unterschrieb der russische Präsident Vladimir Putin eine entsprechende Verordnung. Allerdings gilt die Erlaubnis zur Wiederaufnahme des Flugverkehrs bislang ausschließlich für Verbindungen in die Hauptstadt Kairo. Diese könnten nach Berichten ägyptischer Medien bereits im Februar wieder starten. Laut dem Nachrichtenportal „Ahram Online“ soll erst im April im Rahmen weiterer Gespräche darüber diskutiert werden, ob anschließend auch wieder Flüge in die Destinationen am Roten Meer erlaubt sind. Bis zu dem Flugzeugabsturz Ende Oktober 2015, bei dem alle 224 Insassen ums Leben kamen, war Russland für Ägypten der stärkste touristische Quellmarkt.

 

08. Januar 2018 – 13:19

Zum 10. Januar setzt Lufthansa die neue EU-Regelung um, die vorschreibt, dass für Zahlungen mit privaten Kreditkarten, die innerhalb der EU herausgegeben werden, keine Gebühren mehr erhoben werden dürfen. Anders als große Touristikunternehmen wie Tui und Thomas Cook, die in diesem Zuge sämtliche Kreditkarten von Gebühren befreit haben, macht die Fluggesellschaft aber von den Ausnahmen gebrauch, die der Gesetzgeber vorsieht. Wie Lufthansa in einem Schreiben an die Vertriebspartner mitteilt, werden Verbraucher-Kreditkarten, die außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums ausgegeben wurden, sowie Firmenkreditkarten weiterhin wie bisher mit der sogenannten Optional Payment Charge (OPC) belastet.

Um zu ermitteln, um welche Kartenart es sich handelt, müssen Reisebüros demnach bei der Pricing-Abfrage in Amadeus den Zusatz “R,FC“ und die ersten sechs Stellen der Kreditkarte eingeben. Diese sechs Stellen bestimmen, ob es sich um eine Endkunden- oder um eine Firmenkreditkarte handelt. Auch das Herausgabeland der Karte wird daraus ersichtlich. Zeigt das System an, dass eine OPC anfällt, dann muss das Reisebüro den anfallenden Betrag laut Lufthansa-Schreiben selbst ermitteln. Die Airline kassiert dafür 1,65 Prozent der Summe aus Ticketpreis, Steuern, Gebühren und Zuschlägen, die dem Kunden zusätzlich in Rechnung zu stellen sind. Maximal kann die OPC 25 Euro  betragen. Für Reisebüros bedeutet das: Wenn Kunden per Kreditkarte bezahlen wollen, muss von nun an vor der Preisabfrage die Kreditkartennummer ins System eingegeben werden, um den exakten Preis zu ermitteln.

06. Januar 2018 – 20:34
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Tourismusprofessor Harald Pechlander über Lösungen in der Overtourism-Debatte

Gibt es einen gemeinsamen Nenner, unter dem sich die Ursachen für Proteste gegen zu viel Tourismus zusammenfassen lassen?
Pechlaner:
Nein. Man muss sich schon die Mühe machen, die standortspezifischen Faktoren jedes einzelnen touristischen Zielgebietes zu betrachten. In Städten wie Venedig, Barcelona oder Palma de Mallorca sind die Ursachen sicher ähnlich, wenn auch in unterschiedlicher Gewichtung. Low-Cost-Airlines, Kreuzfahrtschiffe und neue Angebotsformen wie Airbnb tragen zusammen dazu bei, dass der Tourismus als zu viel wahrgenommen wird. Aber solche Phänomene gibt es auch im ländlichen Raum, und die haben mit den genannten Faktoren nichts zu tun.

Womit hängen Sie dort zusammen?
Lassen Sie mich ein Beispiel aus meiner Südtiroler Heimat nennen. In den Sommermonaten, wenn Italiener, Österreicher und Deutsche Ferien haben, sind unsere Passstraßen hoffnungslos überlastet. Zwar ist es bei uns nicht zu aggressiven Protesten gekommen, aber es wird bereits seit mehr als einem Jahrzehnt darüber diskutiert. Trotzdem hat es bis zu diesem Jahr gedauert, dass konkrete Maßnahmen dagegen ergriffen wurden.

Was ist in diesem Jahr passiert?
Jeden Mittwoch im Juli und August war der Zugang zum Sellajoch von neun bis 16 Uhr für den Individualverkehr mit Pkw gesperrt. Nur Fußgänger, Fahrradfahrer, Fahrzeugen für den Transport von Menschen mit Behinderung, öffentliche Verkehrsmitteln und Elektrofahrzeuge durften die Straße passieren. Gleichzeitig fanden an diesen Tagen Veranstaltungen statt, zum Beispiel Wanderungen, Vorträge und kulinarische Events.

Das Problem ist damit aber nicht gelöst…
Nein, aber als Pilotprojekt, an dem mit Trentino und Südtirol gleich zwei verschiedene Regionen mit im Boot waren, hat solch eine Maßnahme eine Signalwirkung. Ich gehe davon aus, dass das Projekt kein Einzelfall bleibt.

Was können andere Destinationen davon lernen?
Die konkreten Maßnahmen lassen sich natürlich nicht beliebig übertragen. Aber es gibt einige Grundregeln, die wichtig sind. So ist es notwendig, alle wichtigen Akteure in den Dialog einzubeziehen, um dann gemeinsam Maßnahmen zu beschließen. Das ist mühsam, aber unvermeidlich. Und bei den Maßnahmen sollte es sich nicht um simple Verbote handeln, sondern zugleich sollten den Gästen Alternativen geboten werden – wie in diesem Fall durch die Events und durch Informationen zu umweltfreundlichen Transportmöglichkeiten.

Das Gespräch führte Christian Schmicke

Prof. Dr. Harald Pechlaner ist Inhaber des Lehrstuhls für Tourismus an der Katholoschen Universität Eichstätt-Ingolstadt und leitet das dortige Zentrum für Entrepreneurship

Das komplette Interview und weitere Aspekte des Themas Overtourism lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von "Reise vor9 Magazin"

05. Januar 2018 – 14:34

Eine Resolution des Tourismusministeriums sorgt in der Dominikanischen Republik für aufgeregte Debatten. Sie sieht vor, dass die bisherige Regelung, nach der Hotelanlagen in erster Strandlinie maximal vier Stockwerke besitzen dürfen, künftig entfällt. Stattdessen dürfen Hotelneubauten dann bis zu 77 Meter und 22 Stockwerke hoch sein.

Ein konkretes Projekt, bei dem die neue Regelung umgesetzt werden soll, gibt es auch schon. In dem Ferienkomplex Cap Cana in Punta Cana liegen Pläne für 15 Wohntürme mit 22 Etagen vor. Zehn Türme sollen als Hotels mit jeweils 750 Zimmern, zwei weitere mit jeweils 650 Zimmern und die drei übrigen mit je 600 Hotelzimmern ausgebaut werden. Daraus ergibt sich ein zusätzliches Gesamtangebot von 10.600 Hotelzimmern. Das berichtet das Portal „Infotur Dominicana“.

Zusätzliche Brisanz erhält das Thema dadurch, dass die US-amerikanische Trump Organization, die schon 2007 in Cap Cana investierte, in das Projekt involviert ist. Sie wird von Eric Trump, dem Sohn des US-Präsidenten Donald Trump, geführt. Trump Jr. stattete Cap Cana im Februar 2017 einen Besuch ab. Ricardo Hazoury, Chef der Entwicklungsgesellschaft Cap Cana S.A., wurde anschließend von dominikanischen Medien mit der Aussage zitiert, er freue sich, dass die Trump Organization auch künftig am Projekt Cap Cana mitarbeiten werde. Beobachter argwöhnen nun, der US-Präsident persönlich habe seinen Einfluss geltend gemacht, um die gesetzlichen Grundlagen für Hotelneubauten ändern zu lassen.

Wenig begeistert von den hochfliegenden Plänen sind die Mitglieder der dominikanischen Hotelvereinigung „Asonahores“. Schließlich waren ihren Mitgliedern für mittlerweile bestehende Anlagen Beschränkungen auferlegt worden, die nun nicht mehr gelten sollen. Die Region Punta Cana gilt als erfolgreichste touristische Region des Landes. Entsprechend begehrt und teuer sind dort die Bauplätze Das ließ wohl auch die Begehrlickeiten wachsen, anstelle der bisherigen horizontalen Ausdehnung der Anlagen stärker in die Höhe zu gehen.  

Christian Schmicke

 

05. Januar 2018 – 11:58
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Dass Skilaufen nicht nur in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich möglich ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Und auch, dass die Pisten osteuropäischer Nachbarn mit günstigen Preisen locken, ist kein Geheimnis mehr. Aber wie teuer oder ist der Alpin-Skilauf wirklich? Das Reiseportal Travelcircus hat sich 120 Skigebiete vorgeknöpft und dort Preise für Übernachtungen, Skipässe und Ausrüstung ermittelt. Das Ergebnis kann zwar keinen Anspruch auf Objektivität erheben, weil qualitative Faktoren zu Pisten, Aufstiegshilfen, Material und Hotellerie außen vor bleiben. Eine interessante Orientierung bietet die Übersicht aber allemal.

Preisbrecher im Osten. Wer sehr genau auf die Reisekasse achten muss, kommt demnach tatsächlich in Osteuropa am ehesten auf seine Kosten. Am billigsten ist laut Travelcircus ein absoluter Exot: Das kleine Skigebiet Vysokyy Verh – Zhar Berkut in der Nähe von Lwiw (Lemberg) in der Ukraine. Hier stehen zwar nur zehn überwiegend leichte Pistenkilometer zur Verfügung; dafür gibt es den Tagesskipass schon für elf Euro. Wer ein bisschen mehr ausgeben kann, mag sein Glück in Vitosha versuchen. Das Skigebiet ist mit 20 Kilometern überschaubar. Dafür gibt es den Skipass für weniger als 20 Euro, und vor allem lässt sich das Skivergnügen mit einem Städtetrip in die bulgarische Hauptstadt Sofia verbinden. Denn Vitosha ist nur einen Katzensprung vom Zentrum der Metropole entfernt.

Ambitioniertere Skiläufer werden im bulgarischen Skiort Bansko glücklicher. Dort kostet der Skipass rund 30 Euro, dafür ist das Skigebiet mit gut 60 Pistenkilometern deutlich ausgedehnter und abwechslungsreicher. Obwohl der Trip nach Bansko einen mehrstündigen Transfer von der Hauptstadt Sofia erfordert, ist der Ort nicht nur bei Osteuropäern, sondern auch bei Briten sehr populär. Grund dafür sind die günstigen Nebenkosten, die vor allem beim Après Ski ins Gewicht fallen.

Alpen ab 125 Euro am Tag. Wer in Deutschland bleiben will, der kommt laut Travelcircus im oberbayrischen Skigebiet Brauneck – Lenggries/Wegscheid und in Oberjoch im Oberallgäu am günstigsten davon. Für Übernachtung im Drei-Sterne-Hotel, Skipass und Ausrüstung ermittelten die Tester einen Tagespreis von 125 Euro. Das ist etwa doppelt so viel wie in Bansko. Als günstigste Skigebiete in Österreich ermittelte die Studie Saalbach Hinterglemm mit 159 und die Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental mit 160 Euro. In der Schweiz liegt dagegen mit Scuol Samnaun Val Musdtair nur eine einzige Ferienregion unterhalb der 200-Euro-Marke.

Für Kilometerfresser empfiehlt Travelcircus französische Skigebiete wie Les Portes du Soleil und Les 3 Vallées. Zwar sind hier die Skipass-Preise  mit 51 bzw. 60 Euro durchaus gesalzen. Aber weil die Skigebiete mit 580 und 600 Kilometern wirklich riesig sind, können auch ambitionierte Skiläufer tagelang unterwegs sein, ohne zweimal dieselbe Piste zu nutzen.

Weitere Ergebnisse des Preisvergleichs finden Sie hier: https://www.travelcircus.de/urlaubsziele/skiurlaub/

05. Januar 2018 – 10:51
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Der Werbe- und Touristikprofi Oliver Pawelzik unterstützt seit Jahresbeginn den Anzeigenverkauf der Newsletter-Familie von "Reise vor9", des "Reise vor9 Magazins" sowie des Fachportals "Gloobi". Pawelzik kommt von der "FVW" und "Travel Talk", die er 18 Jahre lang vermarktet hat. Zudem bringt er Erfahrungen aus dem Reisevertrieb und aus seiner Zeit beim Reiseveranstalter Neckermann mit.

Reise-vor9-Anzeigenleiter Michael Körner: „Mit Oliver Pawelzik haben wir einen ausgewiesenen Verkaufsexperten mit hervorragenden Kontakten in der Reisebranche gewonnen, der uns dabei unterstützen wird, die Erfolgsstory der vor9-Medien fortzuschreiben.“

Oliver Pawelzik ist erreichbar unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0176/62655529.

04. Januar 2018 – 17:55
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Der Gruppenreisespezialist SKR Reisen hat den Umsatz im vergangenen Jahr um satte 34 Prozent gesteigert und damit die Grenze von 40 Millionen Euro überschritten. Die Zahl der Gäste stieg um 23 Prozent. Damit erhöhte sich auch der durchschnittliche Reisepreis um knapp neun Prozent. Besonders stark wuchs 2017 laut Geschäftsführer Thomas Müller die Nachfrage nach Reisen in Südafrika mit einem Umsatzplus von fast 200 Prozent und einem Anstieg von 220 Prozent bei der Gästezahl. In Asien verzeichnete der Veranstalter 50 Prozent mehr Umsatz und 55 Prozent mehr Buchungen. Vor allem Vietnam, Sri Lanka und Myanmarseien gut gelaufen, so Müller. In Costa Rica, Argentinien und Peru legten habe SKR um bis zu 70 Prozent zugelegt, Kuba sei mit 12 Prozent Wachstum weiterhin der Bestseller in Lateinamerika.

SKR Reisen ist seit einigen Jahren auf starkem Wachstumskurs. Für das Jahr 2015 weist die Bilanz noch einen Umsatz von 21,1 Millionen Euro auf, und schon damals entsprach dies einem Anstieg um fast 50 Prozent. Auch unter den Vorzeichen des starken Wachstumskurses konnte sich das Unternehmen laut der jüngsten vorgelegten Bilanz von 2015 trotz massiver Investitionen in den schwarzen Zahlen halten, wenngleich sich die Ertragslage nach eigener Aussage „unter dem üblichen Maß der Branche“ bewegte. Der Jahresüberschuss betrug gut 228.000 Euro, das Ergebnis vor Steuern lag bei 410.000 Euro. Für 2017 liegt  noch keine Gewinn- und Verlustrechnung vor.